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#16 RE: Elternschaft, Sorgerecht und Familienleben im Zeichen der Gendergerechtigkeit oder - der kaukasische Kreidekreis heute von Christian Krippenstapel 05.01.2012 21:24

Zitat
Was ist, wenn Gewalt gegen Ex-Partner und Kinder im Spiel ist?



Wenn Gewalt im Spiel ist, ist eine Trennung selbstverständlich alternativlos, aber trotzdem ist die Frage damit nicht letztgültig beantwortet, denn:

1.) Wo fängt Gewalt an? Ist Gewalt wirklich nur, wenn der Papa die Mama schlägt, wie es bis vor kurzem noch die Broschüre des Ministeriums für alles außer Männer wissen wollte? Ist Gewalt wirklich männlich, wie es simplere Gemüter verbreiten, die glauben ihren Mangel an Intelligenz mit strammem Feminismus kompensieren zu können? Warum haben Polizeibeamte für Männer, die ihre Partnerin der Gewaltanwendung bezichtigen, nie mehr als ein herablassendes Grinsen übrig?

2.) Wie ist seelische Gewalt zu bewerten? Gibt es die überhaupt, oder ist sie nur eine Erfindunge larmoyanter Jammermänner? Ist z.B. eine offen vor dem tief verletzten Partner ausgelebte Affäre wirklich der legitime Ausdruck sexueller Selbstbestimmung oder auch eine Form von Gewalt und damit abzulehnen?

3.) Ist mit Gewalt wirklich eine Scheidungsquote von bald 40% zu erklären? Haben in der Vergangenheit wirklich so viele Frauen still gelitten und die Gewalt stumm über sich ergehen lassen?

4.) Wie oft kommt es wirklich zu gewalttätigen Übergriffen und wie oft wird der Vorwurf zu Unrecht erhoben, bloß weil er praktisch nicht zu widerlegen ist und unweigerlich dazu führt, daß der abgeliebte Ex vom Platz gestellt wird und keine Chance mehr hat seine Kinder je wiederzusehen?

#17 RE: Elternschaft, Sorgerecht und Familienleben im Zeichen der Gendergerechtigkeit oder - der kaukasische Kreidekreis heute von 05.01.2012 21:55

Warum landen beinahe 40 % der Ehepaare vor dem Scheidungsrichter ?

Vor allem weil sich die Frauen im Vergleich zu früher nicht mehr so viel gefallen lassen. Das kann Gewalt oder Untreue sein, aber auch andere Zusammenhänge haben.

Jede Beziehung zwischen Menschen kann man auch als Geschäft auffassen, auch die Ehe zwischen Mann und Frau.

Oft werden die Erwartungen, die eine Frau, ein Mann an die Partnerschaft hat, nicht oder nur teilweise erfüllt. Da hilft die Überlegung: was bringe ich in die Partnerschaft ein und was bekomme ich dafür zurück. Das sollte in etwa gleichwertig sein. Gerade die Frauen schmeissen alles hin, wenn sie nicht bekommen, was sie erwarten. Sie verlangen die Trennung. Wenn der Mann nicht einwilligt, bekommt er nichts mehr, solange bis er gefügig ist. Da sind Kochen und Wäsche waschen das geringere Übel.

Gerade der Staat und die Scheidungsrichter ermöglichen den Frauen, vollen Unterhalt von den Männer zu verlangen. Die sollen zahlen, bis sie schwarz sind! So gesehen werden heute in erster Linie die Männer bei einer Scheidung geschoren. Über deren Befindlichkeiten und Wohlstand macht sich keiner Gedanken.

#18 RE: Elternschaft, Sorgerecht und Familienleben im Zeichen der Gendergerechtigkeit oder - der kaukasische Kreidekreis heute von marietta 06.01.2012 03:34

Zitat
Vor allem weil sich die Frauen im Vergleich zu früher nicht mehr so viel gefallen lassen.



c&p/ emotion-dedöns

Zitat
... eine der Lieblingsgeschichten meiner Großmutter war *Pygmalion*
... um mit den heutigen Worten zu schreiben
... durch Frauen frustrierter Künstler schafft sich eine wunderschöne
... natürlich nackte, einzigartige Frauenstatue
... er betet sie an, liebkost sie
... ist immer mehr von seinem stummen Frauenbild aus Elfenbein begeistert
... am Festtag der Aphrodite bittet er in einem Gebet darum
... einer Frau zu begegnen
... die seiner Angebeteten aus Elfenbein im Abbild so nahe wie möglich kommt
... als er nach diesem Wunsch wieder in sein Atelier zurückkehrt
... seine selbst geschaffene Elfenbeinliebe, wie üblich zärtlich berührt
... erwacht diese langsam zum Leben
... aus dieser Verbindung entsteht ein Sohn



... irgendwie hat sich seit der griechischen Mythologie nicht viel geändert, oder??

... Männer würden gern schnitzen, schmiedend oder Stein behauend ihre ideale Ergänzung schaffen
... Frauen wahrscheinlich strickend, töpfernd oder backend

... allein aber diese beschriebenen Produktionsformen, lassen vielleicht darauf schließen
... warum viele Frauen unterdessen knallhart ihre Interessen vertreten
... und Männer zum Teil so weich und zerbrechlich erscheinen

#19 RE: Elternschaft, Sorgerecht und Familienleben im Zeichen der Gendergerechtigkeit oder - der kaukasische Kreidekreis heute von Christian Krippenstapel 06.01.2012 11:47

Zitat
... allein aber diese beschriebenen Produktionsformen, lassen vielleicht darauf schließen
... warum viele Frauen unterdessen knallhart ihre Interessen vertreten
... und Männer zum Teil so weich und zerbrechlich erscheinen




Das dürfte in Wahrheit viel einfacher sein: Frauen haben heute eben die besseren Möglichkeiten, vor allem die Kinder einzukassieren, und nutzen diese schlicht. Nach einer Trennung muß der Mann doch meist in vollem Umfange weiter das tun, was er vorher auch tat, nämlich die Frau und ihre Kinder (vielleicht nicht mal seine) finanziell versorgen. Und darüberhinaus wird auch noch von ihm erwartet, daß er sich auch weiter "kümmert", sprich: daß er auf der Matte steht wenn Madame mit den Fingern schnippt und springt, wenn sie "Hepp!" ruft, weil immer und überall die Universalbegründung greift: Ist doch alles nur für die Kinder und darum selbstverständlich. Die meisten tun das auch klaglos solange, bis sie eine neue Partnerin treffen, die sie dann irgendwann fragt, ob er noch ganz bei Trost sei.

Was sind demgegenüber die Pflichten von Madame? Richtig - Nichts! Die kann die Kinder auch noch auf Kosten des Ex in irgendeine Betreuung abschieben, sich seinem Nachfolger / seinen Nachfolgern widmen und wird auch noch als arme Alleinerziehende bewundert, die ihr Leben tapfer meistert, während er auf Sozialhilfeniveau im 1-Zimmer Wohnklo sitzt und gefälligst mal nicht unmännlich rumjammern soll.

Warum heute so viele Frauen ihren Kerl zum Teufel jagen? Weil sie dumm wären, wenn sie´s nicht täten!

#20 RE: Elternschaft, Sorgerecht und Familienleben im Zeichen der Gendergerechtigkeit oder - der kaukasische Kreidekreis heute von marietta 06.01.2012 11:54

... Chris, bitte!!
... ich bringe > 10 Beispiele, spontan und völlig unvoreingenommen
... wo Töchterchen oder Söhnchen die Rolle des Pausenclowns bei Papi übernehmen darf
... wenn es hart auf hart kommt
... MoM sich aber nicht darauf verlassen kann, dass Pa seinen Sproß vom KiGa abholt
... immer beide Seiten betrachten
... nein, MoM's sind sicherlich keine *Engelchen*
... aber Papis sind es auch nicht!!

#21 RE: Elternschaft, Sorgerecht und Familienleben im Zeichen der Gendergerechtigkeit oder - der kaukasische Kreidekreis heute von Christian Krippenstapel 06.01.2012 12:28

Ich habe meine Sicht der Dinge dargestellt. Von meiner Seite spricht nichts dagegen, daß Sie das vice versa auch tun.

Klar kenne ich auch Gegenbeispiele. Gerade eine sehr liebe Freundin von mir ist auf die umgekehrte Tour ganz böse abgekocht worden (Ex kassiert Kinder ein und schiebt sie wieder ab, nachdem er das Haus "abgestaubt" hat).

Klar gibt es auch umgekehrt Auswüchse, aber macht es das besser? Das Problem scheint mir überhaupt viel weniger geschlechterspezifisch zu sein als vielmehr darin begründet, daß bald niemand mehr bereit sein wird mit der Gründung einer Familie eine lebenslange Verpflichtung einzugehen auf die Gefahr hin, daß ihm davon in wenigen Jahren nichts bleibt als ein regelmäßiger Abbuchungsbeleg. Diese unmöglichen Situation würde nicht besser, wenn dort irgendwann Geschlechterparität herrscht. Für das "Projekt Familie" gibt es einfach keine "Planungssicherheit" mehr!

Vielleicht sollten Ehen einfach nicht mehr so einfach geschieden werden dürfen und auch wieder mit ehelichen Pflichten verbunden werden, damit die Leute von vornherein wissen, worauf sie sich einlassen und daß sie das nicht einfach so ablegen können wie einen langweilig gewordenen Schal. So wie im Moment kann´s jedenfalls nicht weitergehen.

#22 RE: Elternschaft, Sorgerecht und Familienleben im Zeichen der Gendergerechtigkeit oder - der kaukasische Kreidekreis heute von marietta 06.01.2012 12:38

... jetzt kommen wir uns wieder näher
... ich seh` das auch so
... weiß nicht, ob man es nicht mit festen Regeln ausbalancieren könnte
... in Auflösungsverträgen, dass die gegenseitige Verpflichtung besteht
... die Arbeitszeiten miteinander abzustimmen
... oder zwei x-beliebige Tage und jedes 2. Wochenende festlegen muss
... die *nennen wir es* zuverlässig abgearbeitet werden müssen
... ich weiß auch nicht, ob dies wirklich etwas bringen würde
... weil man ja parallel dazu auch sanktionieren müsste
... ich habe keine Ahnung, wirklich nicht
... ob man Inhalte Ehe und Partnerschaft bereits in der Schule zeitgleich zum Sexualunterricht anbieten sollte
... ob man überhaupt/ oder wie man alte Werte von Zusammenhalt und Verpflichtung vermitteln kann/ könnte.
... Kompromissbereitschaft, Vertrauen, Zuverlässigkeit spielen da mit rein

... oder abschließend: wie lehre ich Althruismus, wenn ich selber bekennender Egoist bin??

#23 RE: Elternschaft, Sorgerecht und Familienleben im Zeichen der Gendergerechtigkeit oder - der kaukasische Kreidekreis heute von 06.01.2012 13:27

@Christian Krippenstapel,

dem Eintrag würde ich weitgehend zustimmen. Aber den Leuten ist es weitgehend bekannt, welche Risken sie mit einer Ehe eingehen, und dass es kein Garantieschein für das Glück bedeutet. Deswegen wagen es so viele Paare gar nicht mehr, und deren Kinder sind dann eben unehelich. Im Falle einer Trennung gehören ihr die Kinder, und seine Unterhaltsverpflichtung ist auch nur für die Kinder. Er steht in diesem Falle einfach besser da, und seine Ex kann ihm auch nicht mehr so leicht das Haus abluchsen.

Und falls die Beziehung gut geht, können sie in vorgerücktem Alter immer noch heiraten. Ist doch schön - wenn die Kinder vor dem Traualtar schon dabei sind

#24 RE: Elternschaft, Sorgerecht und Familienleben im Zeichen der Gendergerechtigkeit oder - der kaukasische Kreidekreis heute von Christian Krippenstapel 06.01.2012 18:03

Das "Projekt Familie mit Kindern" braucht nun mal Planungssicherheit. Darum halte ich alle Denkansätze, wie eine Trennung denn nun am gescheitesten zu gestalten ist, für grundsätzlich verfehlt. Wenn ich ein Haus baue kann ich´s mir nicht plötzlich anders überlegen und wenn ich einen langfristigen Kredit aufnehme auch nicht. Das sind Verbindlichkeiten, die ich irgendwie erfüllen muß und aus denen ich mich nicht rausschlawinern kann. Warum sollte das ausgerechnet beim so sensiblen Bereich "Familie mit Kindern" anders sein, wo ein nicht näher ausgeführtes "Es GEHT einfach nicht mehr!" hinreicht um alles zu zerschießen? Es kann doch nicht zu viel verlangt sein, daß sich erwachsene Menschen VORHER darüber klar werden, daß sie mit der Gründung einer Familie eine Verpflichtung - vor allem ihren Kindern gegenüber! - eingehen, die sie nicht einfach nach Lust und Laune wieder abschütteln können.

Damit will ich jetzt nicht dafür plädieren, die völlige Unauflöslichkeit der Ehe wieder einzuführen, aber ein paar Hürden sollten wirklich davor errichtet werden, denn die gegenwärtige Ex-und-hopp Mentalität führt immer öfter dazu, daß sich immer weniger, vor allem junge Männer, dazu bereit finden besagtes Projekt überhaupt zu beginnen, obwohl sie es eigentlich sehr gerne täten. Das Ergebnis heißt dann demografische Katastrophe und ist sehr gegenwärtig. Nur mit Wodka und Besenschränken wird sich das Problem jedenfalls nicht lösen lassen, denn eine alleinstehenden Frau mit Kindern ist nun mal nur ein Notbehelf und keine Familie.

#25 RE: Elternschaft, Sorgerecht und Familienleben im Zeichen der Gendergerechtigkeit oder - der kaukasische Kreidekreis heute von marietta 06.01.2012 20:19

... wie wäre es mit Hürden davor??

#26 RE: Elternschaft, Sorgerecht und Familienleben im Zeichen der Gendergerechtigkeit oder - der kaukasische Kreidekreis heute von Christian Krippenstapel 07.01.2012 00:38

Zitat
... wie wäre es mit Hürden davor??



Was schwebt Ihnen da vor? Eine Heiratserlaubnis, wie anno dunnegestern? Heiraten und sich vermehren darf nur wer erwachsen genug dazu ist und weiß, was auf ihn zukommt? Im Prinzip keine schlechte Idee, stelle ich mir aber wenig praktikabel vor. Wer sollte das auch beurteilen? Unsere frauenbewegten Jugendämter vielleicht? Ich lach´ mich tot!

Vielleicht wäre es schon hilfreich, wenn Frauen, die ihre Ehe trotz Kindern einfach so hinwerfen, weil sie schlicht keinen Bock mehr auf ihren Alten haben (das ist die umgangssprachliche Übersetzung des üblichen "Es GEHT einfach nicht mehr!") nicht allüberall als starke, selbstbestimmte Frauen gefeiert würden, die den Mut haben ihre Träume zu leben, anstatt ihr Leben nur zu träumen und sich mutig aus den Fesseln überkommener Konventionen befreien und bla und blubb, sondern mal gefragt würden, welch zwingende Gründe sie wohl tatsächlich dafür haben mögen, ihren Kindern den Vater wegzunehmen.

Ja, ich weiß, das gibt´s alles auch andersrum, aber es ist viel seltener und es wird auch nicht annähernd so euphorisch bejubelt. Und sollte dies eines Tages mal so sein, weil sich herumspricht, daß den Männern schließlich recht ein muß, was den Frauen billig ist, dann wäre es auch kein Fortschritt.

Es wird Zeit die Ehepartner mal wieder an ihre Verantwortung zu erinnern, die sie gemeinsam für ihre Kinder haben! Vielleicht wäre eine Art "Pfandsystem" sinnvoll: Partner, die ihre Pflichten gemeinsam wahrnehmen, bekommt einen Sonderbonus zur Rente und wer hinwirft, geht leer aus.

#27 RE: Elternschaft, Sorgerecht und Familienleben im Zeichen der Gendergerechtigkeit oder - der kaukasische Kreidekreis heute von 07.01.2012 02:12

Vor etwa 100 Jahren gab es noch so etwas wie eine Eheerlaubnis. Die wurde daran geknüpft, ob das Paar in der Lage sein wird, für gemeinsame Kinder aufzukommen. Die Obrigkeit wollte damit verhindern, dass die armen Leute das Armenhaus mit Kindern auffüllen.

Also waren Knechte und Dirnen (im Sinne von Mägden) von der Ehe und der Vermehrung ausgeschlossen. Natürlich haben die auch nichts anbrennen lassen, und diese Frauen wurden auch schwanger. Manche Schwangerschaften würden mit Drogen (Geheim-Medizin, wie Löwenzahnwurzeln) abgetrieben, später hat die "Engelmacherin" Hand angelegt. Wurde die Schwangerschaft ausgetragen, wurde das Kind verschenkt, in Pflege gegeben, oder auch im Wald weggelegt.

Nicht selten war der Vater der Dienstherr, in diesem Falle musste er für das Kind aufkommen, und oft auch eine Stange Geld hinblättern.

#28 RE: Elternschaft, Sorgerecht und Familienleben im Zeichen der Gendergerechtigkeit oder - der kaukasische Kreidekreis heute von marietta 07.01.2012 06:03

@ Chris

Zitat
Was schwebt Ihnen da vor? Eine Heiratserlaubnis, wie anno dunnegestern?
Heiraten und sich vermehren darf nur wer erwachsen genug dazu ist und weiß, was auf ihn zukommt?
Im Prinzip keine schlechte Idee, stelle ich mir aber wenig praktikabel vor


... jeder Mist wird heute in der BRD zertifiziert!!
... warum also auch nicht das??
... master of marriage?? ... natürlich bei freier Studiengebühr, sonst kommt ja das prekäre Volk zu kurz!!


Zitat
Wer sollte das auch beurteilen? Unsere frauenbewegten Jugendämter vielleicht? Ich lach´ mich tot!


... weiß nicht ob die schlechter oder besser sind, als die männerbewegten Schnittstellen an den Familiengerichten
... die je nach eigenen Erfahrungen. die Gesetze einer Scheidung anwenden oder auslegen!!


Zitat
Vielleicht wäre es schon hilfreich, wenn Frauen, die ihre Ehe trotz Kindern einfach so hinwerfen,
weil sie schlicht keinen Bock mehr auf ihren Alten haben (das ist die umgangssprachliche Übersetzung des üblichen "Es GEHT einfach nicht mehr!")


... oder Männer, weil sie sich wieder einen strafferen Frauenbauch wünschen, lieber mit der Nachbarin, Schwägerin oder Sekretärin
... aus dem *Alltag* flüchten??

Zitat
allüberall als starke, selbstbestimmte Frauen gefeiert würden


... sind Frauen das geworden, was Männer aus ihnen gemacht haben!!
... die Zeiten sind verschwunden, als Mann seiner Aufgabe als Jäger nicht mehr gerecht wurde
... und Frau aus ihrer Kochstellenaufgabe zum jagen aufgefordert wurde!
... und die Zeiten ** ... tu` schön, was ich dir sage Liebling, dann geht es dir gut!** sind offensichtlich vorbei
... vielleicht weil von Frau im Rahmen von * doppelter und dreifacher Belastung erkennt, dass sie weniger Stress hat
... als zusätzlich Pascha, müde und erschöpft nach einem langen Arbeitstag Bierchen und Pantöffelchen zu reichen!

Zitat
Es wird Zeit die Ehepartner mal wieder an ihre Verantwortung zu erinnern, die sie gemeinsam für ihre Kinder haben!


... jaa, diese Verpflichtung doch aber an beide
... und nicht immer nur die Frau in die Verantwortung nehmen, geht es um das Gelingen einer funktionierenden Partnerschaft!!



@ decordoba

Zitat
Manche Schwangerschaften würden mit Drogen (Geheim-Medizin, wie Löwenzahnwurzeln) abgetrieben, später hat die "Engelmacherin" Hand angelegt. Wurde die Schwangerschaft ausgetragen, wurde das Kind verschenkt, in Pflege gegeben, oder auch im Wald weggelegt.


... jaa, und heute schmeißt man Neugeborene in Plastiktüten in den Müll
... oder aus dem Fenster
... man friert sie ein in hauseigenen Tiefkühltruhen
... lagert sie in Blumenkästen
... oder lässt sie zu Hause verrecken, weil irgendein dahergekommender ???
... die Forderung stellt *... entweder du kommst mit mir nach ???, oder du bleibst hier bei deinen Kindern.

... oder packt sie beherzt in eine *Babyklappe*, was immer noch die beste aller Optionen ist, oder??

#29 RE: Elternschaft, Sorgerecht und Familienleben im Zeichen der Gendergerechtigkeit oder - der kaukasische Kreidekreis heute von Christian Krippenstapel 07.01.2012 11:48

Zitat
... jeder Mist wird heute in der BRD zertifiziert!!
... warum also auch nicht das??



Weil ich mir das verbitten würde! Wo kommen wir denn da hin?

Zitat
... weiß nicht ob die schlechter oder besser sind, als die männerbewegten Schnittstellen an den Familiengerichten



Es gibt männerbewegte Familiengerichte??? Wo???

Zitat
... oder Männer, weil sie sich wieder einen strafferen Frauenbauch wünschen, lieber mit der Nachbarin, Schwägerin oder Sekretärin
... aus dem *Alltag* flüchten??



Sehen Sie da Handlungsbedarf? Das ist doch seit jeher die Arbeitshypothese der Justiz: Zerbricht eine Ehe, dann weil sich der Mann seinen Pflichten entziehen und mit einer anderen abzwitschern will . Darum sollen die Schweine wenigstens zahlen. Daß es bereits seit längerer Zeit mehrheitlich die Frauen sind, die die Ehe hinschmeißen und dann die Hand aufhalten, wird dabei beharrlich ignoriert.

Zitat
... sind Frauen das geworden, was Männer aus ihnen gemacht haben!!



Ähhh ... wie bitte? Ironie-Tags vergessen? Oder wollen Sie den Männern tatsächlich vorwerfen, daß sie es versäumt hätten ihre Kinder im Sinne des Feminismus zu erziehen?

Zitat
... die Zeiten sind verschwunden, als Mann seiner Aufgabe als Jäger nicht mehr gerecht wurde
... und Frau aus ihrer Kochstellenaufgabe zum jagen aufgefordert wurde!
... und die Zeiten ** ... tu` schön, was ich dir sage Liebling, dann geht es dir gut!** sind offensichtlich vorbei
... vielleicht weil von Frau im Rahmen von * doppelter und dreifacher Belastung erkennt, dass sie weniger Stress hat
... als zusätzlich Pascha, müde und erschöpft nach einem langen Arbeitstag Bierchen und Pantöffelchen zu reichen!



Ja , die Zeiten sind vorbei, aber seltsamerweise sind es ausgerechnet die Frauen, die mit diesen "Modernen Zeiten" nicht gut klar kommen und sich nach "echten Männern" zurücksehnen (http://www.zeit.de/2012/02/Maenner), die für sie Mammut jagen gehen, weil es schlechtere Plätze auf der Welt gibt als in der Höhle am Herd bei den Kindern.

Zitat
... und nicht immer nur die Frau in die Verantwortung nehmen, geht es um das Gelingen einer funktionierenden Partnerschaft!!



Das tut doch niemand. Zum Gelingen einer Partnerschaft gehören immer zwei, aber zu ihrem Scheitern genügt nun mal eine/r und wenn die Frau die Partnerschaft mit einem gehauchten "Es GEHT einfach nicht mehr!" hinschmeißt, dann muß sie sich auch zu ihrer Verantwortung für das Scheitern bekennen. Nicht immer alle Schuld bei den Männern suchen!

Zitat
... die Forderung stellt *... entweder du kommst mit mir nach ???, oder du bleibst hier bei deinen Kindern.



War das denn in den geschilderten Fällen so, oder ist es nur wieder die übliche Arbeitshypothese, daß irgendwie natürlich der Mann Schuld sein muß, weil isso, und nicht etwa die Frau, die glaubte das als Fisch auch ohne Fahhrrad, quasi mit der linken Hand, wuppen zu können und damit Schiffbruch erlitten hat?

#30 RE: Elternschaft, Sorgerecht und Familienleben im Zeichen der Gendergerechtigkeit oder - der kaukasische Kreidekreis heute von marietta 07.01.2012 12:17

... oh weh, da habe ich heute den falschen Fuß erwischt

Zitat
Weil ich mir das verbitten würde! Wo kommen wir denn da hin?


... ein wenig mehr Info, eine wenig mehr *Rollenspiel* in jungen Jahren
... ein wenig mehr Vermittlung von alten Grundwerten, zumindest im Ansatz
... würden unserer zukünftigen Generation sicherlich nicht schaden!!


Zitat
Es gibt männerbewegte Familiengerichte??? Wo???


... hier in Bayern/ Mittelfranken sind die entscheidenden Stellen mit Männern besetzt
... Frauen werden nicht so gern eingesetzt, weil diese schließlich von vorn herein schon die Seite der Frau vertreten würden
... Revisionsverfahren, angeleiert durch Männer wären die Folge
... also entscheidet ein Herr Richter!!
... zudem sagt man Frauen nach, dass sie emotionsgeladen sind
... und eher bereit sind
... den Solidaritätsgedanken zu vertreten


Zitat
Sehen Sie da Handlungsbedarf? Das ist doch seit jeher die Arbeitshypothese der Justiz:


... natürlich besteht da ein Handlungsbedarf
... und nicht alle *Schweine* müssen zahlen, es gibt ja genügend, die ihre Bilanzen anpassen
... oder die, für die die Unterhaltsvorschußkasse einspringt
... denen es völlig egal ist, ob ihre Nachkommenschaft versorgt ist, oder nicht!


Zitat
Oder wollen Sie den Männern tatsächlich vorwerfen, daß sie es versäumt hätten ihre Kinder im Sinne des Feminismus zu erziehen?


... ganz bestimmt nicht!
... ich möchte nur, dass all die glorreichen Papis, die sich das Federchen bei gelungener Erziehung und Entwicklung des Kindes stolz an Hütchen stecken
... obwohl sie keinen Deut, aber auch gar keinen Deut dazu beigetragen haben
... einfach zuverlässig ihren Anteil leisten
... und dies nicht nur über die monatliche Zahlung , die in der Regel über die Kasse der Beistandschaft läuft tätigen
... ich habe den Wunsch, nach einem gleichwertigen Aufgabengebiet
... und nicht die Schuldzuweisung an MoM, wenn im Zeugnis in Mathe mal wieder ein *mangelhaft* steht
... jaaa, und mir geht dieses Gejammere der armen Verlassenen auf den Keks

Zitat
... die mit diesen "Modernen Zeiten" nicht gut klar kommen und sich nach "echten Männern" zurücksehnen


... definieren wir *echter Mann!*
... den Prinzen auf Pferd mit Schild und Schwert?
... oder besser mit Stern auf dem Auto und in Armani??
... ich glaube, Frauen haben da ganz konkrete Vorstellungen, was ein echter Mann ist/ sein soll
... eine gehört sicherlich nicht dazu
... und die heißt, Frau geht mit Kind auf dem Arm durch die *Sch...., die der Familie bis zum Hals steht*
... und hält dabei dem beruflich frustrierten noch den Rücken frei, und bahnt ihm den Weg!

Zitat
"Es GEHT einfach nicht mehr!" hinschmeißt, dann muß sie sich auch zu ihrer Verantwortung für das Scheitern bekennen.
Nicht immer alle Schuld bei den Männern suchen!


... das habe ich nicht behauptet!
... nur wenn es nicht mehr geht, dann sollte nach Möglichkeiten gesucht werden
... wenn ich meinen Partner, egal aus irgendwelchen Gründen nicht mehr ertragen kann
... dann will ich nicht mit ihm einschlafen, noch weniger aufwachen, geschweige mich dann in mich verpflichtendenweise berühren lassen wollen
... und das gilt für beide
... und da dies das beschriebene Hauptargument hier, wie in allen anderen Strängen *gender* ist!
... ist die Frage, was kann man/frau tun!
... und leider hat uns niemand die Funktion gegeben, Gefühle je nach Belieben mit einem on/off zu bedienen

... damit kommen wir wieder zum Beginn!
... wie lernen wir mit unseren Gefühlen umzugehen, zu Gunsten unserer Kinder??

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