#1 ... arm, alt, weiblich von marietta 04.03.2012 21:34

... arm, alt, weiblich

http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-02/altersarmut-frauen

Zitat
Vielen Frauen mittleren Alters in Deutschland droht Altersarmut.
Sie haben für die Familie ihren Job aufgegeben und werden nun vom neuen Unterhaltsrecht bestraft.



Zitat
Denn seit 2008 gibt es in Deutschland ein neues Unterhaltsrecht. Darin ist ein grundsätzlicher Versorgungsunterhalt bis zum Lebensende für Geschiedene nicht mehr vorgesehen. Der finanziell stärkere Partner soll den schwächeren zwar unterstützen – aber ob, wie viel und wie lange es Unterhalt gibt, entscheidet das Gericht.



http://www.zeit.de/online/2008/30/unterhalt-alleinerziehende

... sach doch
... die armen Männer sind immer noch im Vorteil!!
... das wird sicherlich wieder spannend
... denn komischerweise hat meine Generation aber auch in jedem Bereich die schlechteren Karten!!

Zitat
6. ......
>>Die Gesellschaft wandelt sich. Frauen müssen für sich selbst sorgen<<
Ja. Und genau aus diesem Grund werden immer weniger Frauen bereit sein, Kinder zu bekommen.

Man muss ich den Wahnsinn mal vorstellen, den man heute von Frauen fordert: Sie sollen arbeiten, privat vorsorgen, Kinder bekommen und entsprechend versorgen und den Haushalt führen. Hat irgendwer schon einmal daran gedacht, das Frauen einfach nur Menschen sind und keine Übermenschen? Das kann nur in eine Katastrophe enden!

Dabei wäre es so einfach: Frauen, die Kinder bekommen müssen in Zukunft entsprechend abgesichert werden - dann klappt es auch wieder mit der Geburtenrate.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen hingegen würde die Existenz aller absichern und alternative Lebensentwürfe zulassen.



... tja, Chris, von wegen Zeugungsstreik!!

... doch nochmal über BGE nachdenken, hmmm!!

#2 RE: ... arm, alt, weiblich von Christian Krippenstapel 05.03.2012 13:48

Zitat
Vielen Frauen mittleren Alters in Deutschland droht Altersarmut.
Sie haben für die Familie ihren Job aufgegeben und werden nun vom neuen Unterhaltsrecht bestraft.


Erstens und vor allen Dingen bitte mal von der falschen Arbeitshypothese verabschieden (oder sie belegen!): Die Frauen haben ihren Beruf NICHT "für ihre Familie aufgegeben" und wurden vom pösen, pösen Patriarchat dafür bestraft, sondern haben mit dem Prinzessinnentraum "gut verdienenden Kerl heiraten und dann ruhig angehen lassen" Schiffbruch erlitten und sitzen jetzt im 100%ig selbst angerichteten Scherbenhaufen.

Das ist jetzt natürlich dumm gelaufen, Mädels - war aber auch nicht klug gemacht! Geht gefälligst arbeiten und verdient Euer eigenes Geld, dann passiert Euch sowas nicht. Das nennt sich übrigens "Gleichberechtigung" - schon mal gehört? Und wenn Ihr dann keine Kinder haben wollt, weil es Euch im Traum nicht einfällt einen "Parasiten" durchzufüttern, der seine familiären Pflichten an der Wickelkommode versieht, dann laßt es halt. Die Welt ist voll von Frauen, die sich weniger dämlich anstellen.

Klar soweit?

#3 RE: ... arm, alt, weiblich von Indochine 05.03.2012 14:14

Naja, was solls. All diese Probleme werden sich mit der Zeit von alleine lösen. Wenn Männer und Frauen sich anfangen, gegenseitig zu beschimpfen, dann ist sowieso bereits Hopfen und Malz verloren. Hier will doch sowieso keiner Kinder, weil die ganze deutsche Gesellschaft nur noch aus Egoisten besteht, die den Lifestyle an die erste Stelle gesetzt haben, wieso also dieses ganze Gerede? Für Kinder muss man sich nun mal aufopfern. Wer das nicht kann, der sollte keine Kinder bekommen. Nur wozu auch, wenn die junge Generation ihre Eltern schon wie selbstverständlich ins Altersheim abschiebt. Dass die Frauen wieder mehr Kinder bekommen, wenn sie besser abgesichert werden, glaub ich nicht.

#4 RE: ... arm, alt, weiblich von Arco 05.03.2012 15:04

Hallo Indochine,

das war ziemlich deutlich und auch nicht vollkommen falsch, nein, eher fast alles richtig.
Ich meine man muß schon eine sehr dickes Fell haben, um das hier, von den Herren der Schöpfung, alles so abgelassene,
nicht allzu ernst zu nehmen.

Das Problem liegt in uns und in dem, was wir bisher mit uns und unserer Umgebung, nicht Umwelt, gemacht haben.
Es ist uns doch wahrlich sehr gut gelungen, eine durch und durch egoistische Gemeinschaft von Menschen zu werden!
Kalt, nur auf sich selbst bedacht, relativ rücksichtslos auf alles und jeden und nur dem eigenen Vorteil verplichtet, fühlend.
So ist es doch kurz auf einen Nenner zu bringen.
Gier nach Reichtum einerseits und Verzweiflung bis zur Selbstaufgabe andererseits. Keine Perspektive und ein "ruhiges H4 Leben",
stehen skrupellosen Egoisten gegenüber. Egoisten im Denken, Fühlen und Handeln!
So kann es nur weiter bergab gehen, denn irgendwann, nicht lange hin, geht das so nicht mehr weiter.
Wir müssen uns auf unsere menschlichen, positiven Werte besinnen, zurück zu mehr Menschlichkeit, zurück zu mehr Gemeinsamkeit,
kann doch nur der Weg zum Erfolg sein.
Die Alten werden gnadenlos abgeschoben, weil sie im Wege stehen, Kinder werden nicht geboren, weil sie auch im Wege sind,
das soll das Ziel all unseres Strebens sein? Ich denke nicht, nur müssen wir uns besinnen und eine Kehrtwende machen.
Ich denke schon, wenn wir wieder eine kinderfreundliche und warme Gemeinschaft sind, werden auch die Frauen,
bzw. junge Familien wieder mehr Kinder bekommen. Der Trauschein, sollte doch da wohl keine übergeordnete Rolle spielen.

In der Natur wird die Anzahl des Nachwuchses über das Nahrungsangebot reguliert, wir können es nur über eine kinderfreundliche
und in sich gut funktionierende warme Gemeinschaft machen.
Ich vermeide ganz bewußt, den Begriff Gesellschaft, denn dann wird es politisch!

#5 RE: ... arm, alt, weiblich von Christian Krippenstapel 05.03.2012 18:11

Zitat
... tja, Chris, von wegen Zeugungsstreik!!

... doch nochmal über BGE nachdenken, hmmm!!


Nein, warum denn? Ist doch nur eine weitere Spielart des alten Prinzips "Alleinerziehenden Pauerwumme mit entsorgtem Zwergmännchen". Ob die Knete dabei vom Ex oder von (Ersatz)-Vater Staat kommt, spielt doch keine Rolle. Grundprinzip ist und bleibt: Allerineziehendes Muttertier, 100% selbstbestimmt und 100% fremdfinanziert.

Jaja, ich weiß, das war bei Ihnen ganz anders. Aber das werden Sie ja auch bis an Ihr Lebensende zutiefst bedauern, sonst würden Sie es nicht bei jeder Gelegenheit so herausstreichen. Heute habe ich es Ihnen mal abgenommen.

#6 RE: ... arm, alt, weiblich von Gilmoregirl 05.03.2012 19:33

Wer von euch kann denn behaupten, er habe viele Jahre gearbeitet, er habe Kinder in die Welt gesetzt und geht auch weiterhin arbeiten, bis er 67 ist und kümmert sich gleichzeitig auch noch zu Hause um seine alten Eltern?

Das geht doch überhaupt nicht.
Menschen schaffen sich in erster Linie Kinder an, weil sie welche wollen, weil sie ihr Erbgut weiter reichen wollen, weil diese eine Bereicherung ihres eigenen Lebens sind.
Keiner setzt Kinder in die Welt, weil Vater Staat das so will , damit unsere Renten gesichert sind.
Womit wir beim Thema wären.
Wir MÜSSEN arbeiten gehen, damit wir selbst vorsorgen können, um im Alter nicht am Hungertuch zu nagen.
Inwieweit ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie denn in den Köpfen Gesamtdeutschlands schon angekommen und kann der Rechtsanspruch auf einen KITA- Platz für alle Kinder ab 3 überhaupt in ganz DL geltend gemacht werden? Wie sieht es mit der Versorgung mit Krippenplätzen aus? Meiner Meinung nach sollte in diesem Bereich ein Umdenken in den Köpfen vieler Menschen stattfinden. In Ostköpfen herrscht meist der Gedanke: Krippe hat mir auch nicht geschadet, also so früh wie möglich das Kind dort hinbringen und wieder arbeiten...in den meisten Westköpfen ruft dieses Vorgehen nur ein Kopfschütteln hervor.Aber weder sind die Einen Rabenmütter noch die Anderen Glucken. Jede Frau,jede Familie muss das mit sich selbst vereinbaren, ab wann ihr Nachwuchs Fremderziehung genießt. In der Regel ist es das liebe Geld, das die Mutter wieder--zumindest stundenweise-- zur Arbeit mahnt.

Menschen, die sich bewusst gegen Kinder entscheiden, sind auch nicht immer Egoisten und karrieregeil...es hört sich für die anderen nur besser an.

Wenn ich dann meine Kinder endlich groß habe, kommen die Eltern mit ihren Gebrechen. Ich denke, so leichtfertig schiebt man auch diese nicht ins Heim ab. Viele Rentner sind noch rüstig und können noch Vieles selbst bewerkstelligen. Aber wenn der Vater oder die Mutter zum Pflegefall werden, ist es für die Kinder nicht immer einfach zu händeln, sie auch immer selbst gut zu versorgen. Jeder, der schon mal Angehörige gepflegt und versorgt hat weiß, dass dies einfach nur bis zu einem bestimmten Maß zu schaffen ist. Immerhin muss man ja selbst noch arbeiten um sich für die eigene Rente abzusichern.

Und wenn nun Frauen gewissen Alters sich für Mann & Familie aufgeopfert haben, dann ist das einfach nur mal blöd gelaufen. Doch denke ich, dass die Gerichte im Falle eines Ehegattenunterhalts
je nach Alter unterscheiden werden.

Bei der künftigen Witwenrente sollte es mMn Stufen geben, ob und in welcher Höhe sie gezahlt wird. Immerhin gab es ja in der alten BRD bis 1977 auch die Klausel, dass eine verheiratete Frau ihren Mann fragen musste, ob sie arbeiten gehen dürfe. Die hatte also in vielen Fällen gar keine Chance, etwas für ihre Rentenpunkte zu tun.

Junge Frauen heute haben gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt und eine weitaus bessere Versorgung an KITA- Plätzen. Spätestens, wenn das Kind 3 jahre alt ist, kann man von ihr erwarten, dass sie zumindest stundenweise arbeiten geht.

#7 RE: ... arm, alt, weiblich von marietta 05.03.2012 21:53

... wenn ich gewußt hätte
... das der ganze Müll
... mit identischen Argumenten wieder von vorn los geht
... hätte ich es gelassen
... spielt ja auch keine Rolle
... denn ich werde ich nicht gebetsmühlenartig denselben Kram wieder leiern
... wie ne Schallplatte die hängt

... macht mal!!
... but without me!!

#8 RE: ... arm, alt, weiblich von macjennings 05.03.2012 22:30

Endlich

#9 RE: ... arm, alt, weiblich von Christian Krippenstapel 06.03.2012 16:31

Zitat
... wenn ich gewußt hätte
... das der ganze Müll
... mit identischen Argumenten wieder von vorn los geht
... hätte ich es gelassen


Hätten Sie mal, oder hat Sie jemand darum gebeten das Faß nochmal aufzumachen?

Oder haben Sie mit völlig anderen Argumenten gerechnet und wenn ja, warum?

#10 RE: ... arm, alt, weiblich von Christian Krippenstapel 06.03.2012 18:11

Zitat
Endlich



Ich muß Ihnen Recht geben, MacJennings! Es geht leider kein Weg um die Erkenntnis herum, daß sich seit der Steinzeit nichts geändert hat, niemals ändern wird und alle dahingehenden Debatten den Damen nur zum Versuch dienen "die Preise hochzutreiben". Darum sind alle weiteren Debatten müßig.

Also beschränken wir uns klugerweise wie eh und je auf den Klassiker:

"Du hast ja SO Recht, Liebling!" und denken uns dabei:



P.S.: Aber einen Versuch war´s wert! Naja, vielleicht irgendwann mal ...

#11 RE: ... arm, alt, weiblich von macjennings 06.03.2012 18:18

Schoen , dass wir das Thema nun beenden koennen !!

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