#1 Zügelloser Geldadel auf der Anklagebank von Bin Online 27.02.2013 08:44

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Zügelloser Geldadel auf der Anklagebank


Im Mammut-Strafprozess beleuchtet die Justiz den Niedergang der Privatbank Sal. Oppenheim. Pferderennen, Yachten und Villen: die Angeklagten schwelgten im Luxusleben – nun treffen sie auf eine zielstrebige Richterin.
weiter beim Handelsblatt

Über 600 Aktenordner untermauern die Anklage wegen Untreue im besonders schweren Fall und Beihilfe, Josef Esch ist natürlich mit dabei.
Die Werdebotschaft von Sal. Oppenheim ist:

Solide wirtschaften, nachhaltige Werte schaffen und über Generationen denken.

Wie solide und nachhaltig Sal. Oppenheim arbeitet, wissen die arbeitslosen Quellemitarbeiter und die ruinierte Madeleine Schickedanz am besten.
Privat legten die Herrschaften ihr Geld für die schönen dinge des Lebens an, Pferderennbahnen, Yachten und Villen brachten den Herrschaften eine solide, nachhaltige Freude.

#2 RE: Zügelloser Geldadel auf der Anklagebank von 27.02.2013 09:00

Ja - so ist es - die Geldgeber - Banken und private Investoren - verdienen eine schöne Stange Geld - ebenso wie der erfolgreiche Geschäftsmann als Kreditnehmer. Soweit - so gut.

Wenn das Geschäft mal nicht so gut läuft - in die Knie geht - haben die Geldgeber das Geld immer noch - in Reitställe, Yachten und Villen agelegt - die Kreditnehmer haben hingegen alles verloren.

So ist das Geschäft - es wird ja niemand gezwungen - sich bei einer Privatbank zu verschulden. Deshalb ist das Anglo-Amerikanische Modell der Finanzierung über Eigenkapital über eine Aktiengesellschaft besser. In vielen Fällen kann eine Firma bei einem Durchhänger überleben - die Aktionäre bekommen halt ein Jahr lang keine Dividende - nach der Sanierung läuft es oft zur Zufriedenheit ALLER gut weiter.

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