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#46 RE: Deutschland, die Zensur-Republik von Werner Thunert 15.04.2017 10:44

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Der größte Lump im Land, der Denunziant, dass der wieder zur "Karrierechance" wird, wer hätte das gedacht.

Mit ständig neuen Gesetzen auf neues zu reagieren, das kann zu einem Wust an missbräuchlich verwendbaren "Rechtsphilosophien" führen. Manchmal ist weniger mehr.

#47 RE: Deutschland, die Zensur-Republik von Jade 15.04.2017 10:55

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Zitat von Werner Thunert im Beitrag #46
Der größte Lump im Land, der Denunziant, dass der wieder zur "Karrierechance" wird, wer hätte das gedacht.

Mit ständig neuen Gesetzen auf neues zu reagieren, das kann zu einem Wust an missbräuchlich verwendbaren "Rechtsphilosophien" führen. Manchmal ist weniger mehr.


Wobei mich wieder die Assoziation zur "Weisheit" ankommt, dass niemand wirklich unnütz ist, weil er als schlechtes Beispiel dienlich sein kann.
Aber auf solche Beispiele lässt es sich gut verzichten. Auf die Leute mit argen charakterlichen Defiziten.
Unangenehme Zeitgenossen.

#48 RE: Deutschland, die Zensur-Republik von Bin Online 15.04.2017 11:23

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Zitat von Jade im Beitrag #45
[...]Ich hatte mehrfach schon einmal an anderer Stelle die Frage gestellt, wo denn eigentlich alle die Stasi Leute abgeblieben seien. Die mit und ohne Persilschein, ausgestellt und abgesegnet weiland von seiner "Gau(c)klerschaft".
Irgendwo müssen die ja sein. [...]

Innerhalb der SED tummelt sich noch genügend Spitzel-Subjekte!
Prominentestes Beispiel ist ja Frau Anetta Kahane, deren Abzock-Stiftung sarkastisch als die "untere Stasibehörde" des Herrn Maas benannt wird.
Mit der Dame habe ich übrigens vor ein paar Monaten einen Dialog, auf FD, geführt. Ich bin sicher, dass sie sich an mich erinnert.
Maas und Schwesig haben die Denunziantin wieder salonfähig gemacht.
Wenn man eins und eins zusammenzählt, weiß man, wo der Gesetzesentwurf des Herrn Maas hinführen soll.

#49 RE: Deutschland, die Zensur-Republik von Einherier 15.04.2017 11:24

Solange sich der "Kampf gegen rechts" austobt, was ich durchaus für richtig halte, der Linksextremismus und der Islamextremismus aber weitgehend unbehelligt bleiben, ist dieser Kampf unglaubwürdig, denn der Linksextremismus ist genauso gefährlich wie der Rechts- und der Islamextremismus.

#50 RE: Deutschland, die Zensur-Republik von Bin Online 15.04.2017 11:30

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Zitat von Einherier im Beitrag #49
Solange sich der "Kampf gegen rechts" austobt, was ich durchaus für richtig halte, der Linksextremismus und der Islamextremismus aber weitgehend unbehelligt bleiben, ist dieser Kampf unglaubwürdig, denn der Linksextremismus ist genauso gefährlich wie der Rechts- und der Islamextremismus.

Man darf nicht vergessen, dass sich der Kampf gegen rechts sehr lukrativ ist. Es sollen mehrere hundert Millionen sein, die an die diversen "Widerstandskämpfer" bezahlt werden.
Heute kann sich das perfideste Arschloch Antifaschist, Antirassist etc. gefahrlos nennen.

#51 RE: Deutschland, die Zensur-Republik von Jade 15.04.2017 11:41

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Zitat von Einherier im Beitrag #49
Solange sich der "Kampf gegen rechts" austobt, was ich durchaus für richtig halte, der Linksextremismus und der Islamextremismus aber weitgehend unbehelligt bleiben, ist dieser Kampf unglaubwürdig, denn der Linksextremismus ist genauso gefährlich wie der Rechts- und der Islamextremismus.



Völlig verständlich, dass der "Kampf gegen rechts" jetzt im Fokus steht. Denn jahrelang! - besonders unter dem damaligen Bundesinnenminister Friedrich - war man auf dem rechten Augen total blind. So legte Friedrich seinerzeit den Fokus auf die Salafisten. Er war so ein richtiger Schreibtischtäter, war stolz auf neue Dateien, die er kreiert hatte. Und überhaupt, wäre er schon vorher da gewesen, dann wäre das alles nicht passiert. Und die Schredderaffäre wichtiger Unterlagen in Bezug auf NSZ - nicht seine Verantwortung....

Jedenfalls wurden mahnende Stimmen, dass es doch einen neu aufgeblühten Rechtsdrall bis hin zum Extremismus geben würde - aufgekeimt aus dem Boden der NBL - leichtfertig abgetan. Uninteressant, gibt's doch nicht.
Bis es dann unübersehbar wurde. Sozusagen "flammendhell". Da war dann Reaktion angesagt. Hektische Betriebsamkeit: Wir tun was.

Jeder Extremismus ist übel, ganz übel. Und jeder muss aufs Schärfste bekämpft und bestraft werden. Und zwar gleich und nicht nach dem Motto: Gleich und gleicher.

#52 RE: Deutschland, die Zensur-Republik von Werner Thunert 15.04.2017 11:56

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Zitat von Einherier im Beitrag #49
Solange sich der "Kampf gegen rechts" austobt, was ich durchaus für richtig halte, der Linksextremismus und der Islamextremismus aber weitgehend unbehelligt bleiben, ist dieser Kampf unglaubwürdig, denn der Linksextremismus ist genauso gefährlich wie der Rechts- und der Islamextremismus.


Mein Kampf, gegen rechts und links, das klingt mir etwas zu heroisch. Eine Beobachter - Position ist bei mir immer erste Bürgerpflicht, bevor ich loslege und gerne schaue ich auch in der Wirklichkeit von seriösen Statistiken nach, bevor ich mich irgendwo einspannen lasse. Wobei ich mich immer nur für die selbst erworbene Kenntnis stark mache, den "Mainstream" zu diskutieren, das ist zusehends zur Farce geworden, bestenfalls dazu geeignet, sich lächerlich zu machen.

#53 RE: Deutschland, die Zensur-Republik von Bin Online 15.04.2017 12:25

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Zitat von Werner Thunert im Beitrag #52
Mein Kampf, gegen rechts und links, das klingt mir etwas zu heroisch. Eine Beobachter - Position ist bei mir immer erste Bürgerpflicht, bevor ich loslege und gerne schaue ich auch in der Wirklichkeit von seriösen Statistiken nach, bevor ich mich irgendwo einspannen lasse. Wobei ich mich immer nur für die selbst erworbene Kenntnis stark mache, den "Mainstream" zu diskutieren, das ist zusehends zur Farce geworden, bestenfalls dazu geeignet, sich lächerlich zu machen.
Eigentlich sollte die Gesellschaft zusammenstehen und sich gegenüber allen Hetzer, egal welcher Couleur, stellen und zwar gemeinsam.
Leider ist der laute Teil der Gesellschaft bis in die Haarspitzen ideologisiert und der stille Teil der Gesellschaft ist irrelevant.
Anno 1989 glaubte ich, in meiner Naivität, dass jetzt die Zeit der Ideologien vorbei ist. Pustekuchen, da lag ich ganz kräftig daneben.

#54 RE: Deutschland, die Zensur-Republik von Händisch 15.04.2017 12:50

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Ideologien verschwinden ebensowenig wie Religionen und Extremismus. Und aus meiner Sicht ist die stillere Mehrheit mitnichten
irrelevant, vielmehr umso wichtiger und bedeutungsvoller, je extremistischer unser Alltag wird (wurde). Die Mehrheit steht nur
leider meistens erst geschlossen auf, wenn es fast schon zu spät ist.

#55 RE: Deutschland, die Zensur-Republik von Bin Online 15.04.2017 12:55

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Die schweigende Mehrheit ist relevant?
Na, wenn Sie das sagen.

#56 RE: Deutschland, die Zensur-Republik von Händisch 15.04.2017 13:02

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Zitat von Bin Online im Beitrag #55
Die schweigende Mehrheit ist relevant?
Na, wenn Sie das sagen.

Na, nicht weil ich das sage, weil es so ist. Dass eine weitgehend schweigende Mehrheit auch kippen kann,
sieht man in vielen Staaten um uns herum. Dass ein mehrheitliches Volk aber auch mal wieder aufbegehren
kann, wie aus heiterem Himmel wieder, seiht man ab und an an den Polen.
Wir hier im Lande können noch von Glück reden und wenn ich mir die jeweils aktuellen Ergebnisse der
"Sonntagsfrage" regelmäßig anschaue, kann man nicht klagen. Z. B. die AfD hat sich seit Wochen von Ihren
abnehmenden Werten nicht mehr erholt. Ist ja auch kein Wunder bei der inneren Zerissenheit, die die jeden
Tag unter Beweis stellen. Klug oder zumindest clever sind diese Leute allesamt nicht gerade.

#57 RE: Deutschland, die Zensur-Republik von Ulenspiegel 15.04.2017 14:23

"Unter Denunziation ... versteht man die – häufig anonyme – öffentliche Beschuldigung oder Anzeige einer Person oder Gruppe aus nicht selten niedrigen persönlichen oder oft politischen Beweggründen, von deren Ergebnis der Denunziant sich selbst oder den durch ihn vertretenen Interessen einen Vorteil verspricht."

In fast jedem Forum gibt es einen Button "Beitrag melden" o.ä., wenn der Beleidigungen oder Schlimmeres enthält. Wenn ich einen solchen - bereits öffentlichen - Beitrag melde, weil die Moderation schläft, was hat das mit Denunziation zu tun?

#58 RE: Deutschland, die Zensur-Republik von Jade 15.04.2017 14:43

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Zitat von Händisch im Beitrag #56
Zitat von Bin Online im Beitrag #55
Die schweigende Mehrheit ist relevant?
Na, wenn Sie das sagen.

Na, nicht weil ich das sage, weil es so ist. Dass eine weitgehend schweigende Mehrheit auch kippen kann,
sieht man in vielen Staaten um uns herum. Dass ein mehrheitliches Volk aber auch mal wieder aufbegehren
kann, wie aus heiterem Himmel wieder, seiht man ab und an an den Polen.
Wir hier im Lande können noch von Glück reden und wenn ich mir die jeweils aktuellen Ergebnisse der
"Sonntagsfrage" regelmäßig anschaue, kann man nicht klagen. Z. B. die AfD hat sich seit Wochen von Ihren
abnehmenden Werten nicht mehr erholt. Ist ja auch kein Wunder bei der inneren Zerissenheit, die die jeden
Tag unter Beweis stellen. Klug oder zumindest clever sind diese Leute allesamt nicht gerade.


Nun ja, eine "schweigende Mehrheit" ist in meinen Augen nie gut. Denn dann könnte die Gefahr lauern, durch "laissez faire" und Gleichgültigkeit, sich im Besitze der richtigen Position in einer Mehrheitsgesellschaft dann der "Unterlassung" zichtigen lassen zu müssen.
"Da haben wir nicht aufgepasst, das haben wir nicht gewusst, das war nicht voraussehbar"....

#59 RE: Deutschland, die Zensur-Republik von Händisch 15.04.2017 14:46

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Zitat von Jade im Beitrag #58
[quote="Händisch"|p162059]Nun ja, eine "schweigende Mehrheit" ist in meinen Augen nie gut. Denn dann könnte die Gefahr lauern, durch "laissez faire" und Gleichgültigkeit, sich im Besitze der richtigen Position in einer Mehrheitsgesellschaft dann der "Unterlassung" zichtigen lassen zu müssen.
"Da haben wir nicht aufgepasst, das haben wir nicht gewusst, das war nicht voraussehbar"....

Diese Gefaht besteht immer. Klar. Ich glaube dennoch, nicht mehr in Deutschland, solange eine geballte Mehrheit
nach wie vor nicht flächendeckend geschichtsvergessen entscheidet. In Nachbarstaaten mag das dann schon anders
aussehen, was wir ja auch beobachten können in den letzten Jahren.

#60 RE: Deutschland, die Zensur-Republik von Jade 15.04.2017 14:59

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Zitat von Ulenspiegel im Beitrag #57
"Unter Denunziation ... versteht man die – häufig anonyme – öffentliche Beschuldigung oder Anzeige einer Person oder Gruppe aus nicht selten niedrigen persönlichen oder oft politischen Beweggründen, von deren Ergebnis der Denunziant sich selbst oder den durch ihn vertretenen Interessen einen Vorteil verspricht."

In fast jedem Forum gibt es einen Button "Beitrag melden" o.ä., wenn der Beleidigungen oder Schlimmeres enthält. Wenn ich einen solchen - bereits öffentlichen - Beitrag melde, weil die Moderation schläft, was hat das mit Denunziation zu tun?


Das hat auch nichts mit "Denunziation" zu tun, obwohl die Gemeldeten dann das große Jammern anfangen.
Es gibt, und wir hatten ja das Thema Facebook, nun einmal viele Dauerschläfer, die ihre Arbeiten nicht machen. Von der Automatisierung, sprich den Korrekturrobotern einmal ganz abgesehen.

Aber auch diejenigen, die aus "Fleisch und Blut" mit solchen Aufgaben betraut sind, aufmerksam zu sein und üble Hetze, Mordaufrufe, Drohungen etc. zu ahnden und zu entfernen, sind oftmals aus der Abteilung: Verstehnix.

Früher beim ZDF waren z.B. zum Zeitpunkt, als diese viele Foren anboten, das Gros der Moderatoren aus dem Bereich der Studentenschaft. Die wurden dann eingesetzt, querbeet. Egal, ob die von den Themen was verstanden oder nicht. So kamen dann die merkwürdigsten Editierungen etc. zustande. Die lustigste Story erzähle ich immer wieder gerne.

Ich schrieb in einem Beitrag ein Büchner Zitat, wo dieser Justitia eine Hure nannte. Voller Erstaunen sah ich dann, dass das Wort "Hure" editiert war. Nanu, dachte ich so vor mich hin, da ist wohl jemand "auf der Mouse ausgerutscht" - wie man heute mutmaßen könnte. Zu dem Zeitpunkt dachte ich schlicht an ein Versehen. Ich dann noch einmal nachgelegt, wieder war die "Hure" weg. Das ließ mich dann doch leicht erbost zum Hörer greifen und in der Redaktion den "Löscher" mal befragen. Da bekam ich zu hören, das sei ein "vulgäres" Wort und ich dürfe nur "Prostituierte" schreiben, ansonsten würde er mir das immer wieder löschen und mich verwarnen. Ich erklärte ihm dann, dass ich vorhatte im Philo-Forum einen Strang über "Die Hure Babylon" aufzumachen. Und ob ich den Titel jetzt umschreiben müsse in "Die Prostituierte Babylon". Er allen Ernstes: Ja!
Ich beendete das Gespräch. Ich lag vor Lachen über dem Schreibtisch.

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