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#151 RE: Nahost-Konflikt-Sammelthread von Athineos 03.05.2017 21:58



Ich werf´ mich weg ....

Wer ist " man ", der da Jordanien als Demokratie bezeichnet?

Abdullah bin al-Hussein und Izz Al-Din Al-Tamimi?
Und Sie natürlich ....

P.S.:
Wenn das konstitutionelle Königreich eine Konstitution nach demokratischen Voraussetzungen hätte, wäre schon der erste Schritt getan ....

#152 RE: Nahost-Konflikt-Sammelthread von Händisch 04.05.2017 00:40

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Zitat von sahar im Beitrag #147
Zitat von Bin Online im Beitrag #123
Ich halte mich hier zurück und nein, ich nehme sie nicht mehr ernst, zu viel Mist hat sie hier und in anderen Foren schon geschrieben.


Ich werde mich bemühen, auch weiterhin mit "Mist" hier aufzuwarten. Ob Sie mich ernst nehmen oder nicht, interessiert mich nicht. Es spricht nicht gerade einem niveauvollen Diskussionstil , eine entgegengesetzte Meinung als "Mist" abzutun.

Bleiben Sie uns erhalten, liebe sahar!

#153 RE: Nahost-Konflikt-Sammelthread von Athineos 04.05.2017 08:35

Zitat von Händisch im Beitrag #152

Bleiben Sie uns erhalten, liebe sahar!




Der Bitte schließe ich mich vollinhaltlich an. In diesen trüben Zeiten ist etwas Erheiterung immer von Nöten .....

#154 RE: Nahost-Konflikt-Sammelthread von blues 04.05.2017 11:06

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Zitat von sahar im Beitrag #148
Zitat von blues im Beitrag #121
Ach, und ehe ich das vergesse, selbstverständlich nehme ich Sahar ernst, ich nehme jeden Israelhasser ernst.


Wie albern. Lassen Sie es lieber sein, solange Sie nicht Hass von Kritik unterscheiden koennen.
Unser Aussenminister sollte nicht mit B'Selem oder Breaking the Silence reden, beide Organisationen, deren "Mist" ich bevorzugt zitiere.
Alles Israelhasser -- armes Israel.



Unsinn.
Kritik an der derzeitigen rechtskonservativen Regierung ist durchaus berechtigt und findet überall statt in allen Medien, Vertretungen etc. - beim deutschen Aussenminister, bei der deutschen Kanzlerin - das ist kein Hass, das ist Kritik.

Hass aber beginnt da, wo du behauptest Israel würde befehlen und alle Länder der westlichen Zivilisation würden folgen (erklär mal wie Israel das macht, wenn du dich traust)
oder wenn du gefälschte Talmudzitate (ausgerechnet vom Antisemiten Baron Luzsenszk) anführst um beweisen zu wollen, wie schändlich Israel ist.
(Bezeichnend übrigens, dass du darüber schweigst)
Hass beginnt da wo die jüdische Nakba geleugnet wird, was du tust.
Hass beginnt da, wo man Hamashisbolladschiadterroristen verklärt und nicht berücksichtigt, dass dies Terroristen sind, die Israel vernichten wollen und Juden (nicht Israelis - Juden) töten und sie wollen einen despotischen Kalifatsstaat errichten - das sind Tatsachen.
Hass beginnt da wo der Friedensprozess Camp David als Lüge oder "über den Tisch ziehen" bezeichnet wird (auch hier die Sicherheitsinteressen Israels zu negieren) oder die Maximalforderungen der Palestinenser mit keinem Wort kritisiert.
Hass beginnt da die isralischen Sicherheitsinteressen weder zu akzeptieren noch zu berücksichtigen, dass diese immer die Grundlage einer jedweden, möglichen Verhandlung mit Israel sind.
Immer und ohne Ausnahme.
Hass ist übrigens Israel ethnische Säuberungen nachzusagen, vertrieben wurde auf beiden Seiten, (nicht vergessen die jüdische Nakba, aus allen moslemischen Staaten wurden entschädigungslos enteignet und vertrieben, ein Unrecht ja, aber nun Fakt.
In Israel aber leben 20 % Moslems - in keinem moslemischen Staat gibts das, nicht mal annähernd.
Hass ist es auch die Massaker der Moslems nicht nur nach sondern auch vor der Staatsgründung einfach zu negieren - lies doch mal was der Farhudtag bedeutet oder über die Massaker und Pogrome in Aleppo, Kairo, Manama, Hebron Jerusalem, Jemen undsoweiterundsofort.

oder einfach zu negieren, dass es keine nennenswerte politische Opposition auf Seiten der Palestinenser gibt die den Terror ablehnen und gegen die Terroristen demonstrieren - im Gegenteil sie haben sie selbst mehrheitlich gewählt.

Hass ist es die Geschichte einseitig zu betrachten - und nein ich tue das nicht, ich bin in Kenntnis über das Unrecht, die Vertreibung der Palästinenser über die Militäraktionen gegen die Hamashisbollahdschihadterroristen, über deren Unverhältnismäßigkeit - ich weiß aber auch, dass diesen immer Terroranschläge der Hamashisbollahdschihadterroristen vorausgingen.

Merke: keine Terrorangriffe, keine Militäraktionen - so einfach wär das.

Das vergessen die Israelhasser eben immer wieder.

#155 RE: Nahost-Konflikt-Sammelthread von Bin Online 04.05.2017 11:11

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Danke blues!
Dein Beitrag tut so richtig gut!

#156 RE: Nahost-Konflikt-Sammelthread von blues 04.05.2017 11:12

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Zitat von Ulenspiegel im Beitrag #141
Zitat von Händisch im Beitrag #140
Zitat von blues im Beitrag #133
Es begenet einem (auch im RL) unter den sog. Israelkritikern so oft eine stark verschwommene Trennlinie zwischen berechtigter politischer Kritik an der derzeitigen rechtskonservativen Regierung Israels und dem klassischen Hass, dass man da sehr hellhörig wird.

Ja, dem muss man widerstehen. Sachliche Kritik. Darum geht es.
Würde sich nur jeder mal dran halten...
Diese Trennlinie gibt es bei den selbsternannten Freunden Israels überhaupt nicht. Da wird jede noch so sachlich vorgetragene politische Kritik als Antisemitismus gebrandmarkt.

Achiwo,
der Bundesaussenminister wird genau sowenig "gebrandmarkt" wie die deutsche Kanzlerin, genau sowenig die Zeitungen die voller berechtigter Kritik (Siedlungsbau) an der derzeitigen rechtskonservativen Regierung sind.

#157 RE: Nahost-Konflikt-Sammelthread von blues 04.05.2017 11:17

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Zitat von Bin Online im Beitrag #155
Danke blues!
Dein Beitrag tut so richtig gut!


Vielen Dank.

Es ist mir unbegreiflich und über die Jahre wird es immer unbegreiflicher welche Intention dahinter steckt Fakten einfach zu negieren.

#158 RE: Nahost-Konflikt-Sammelthread von conscience 04.05.2017 11:19

Könnte es sein, dass die israelische Seite auf (harsche) Kritik teilweise zu heftig regiert, sprich überreagiert?

#159 RE: Nahost-Konflikt-Sammelthread von Bin Online 04.05.2017 11:41

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Zitat von blues im Beitrag #157
Es ist mir unbegreiflich und über die Jahre wird es immer unbegreiflicher welche Intention dahinter steckt Fakten einfach zu negieren.
Es ist der pure Hass auf Juden. Den gab es in Europa schon immer, in Deutschland wurde er von Luther salonfähig gemacht, mit Ausschwitz (das die Deutschen den Juden nie verzeihen werden) kam der Höhepunkt. Aktuell kämpfen die Wittenberger für ihre Judensau an ihrer Kirche. Die sei ganz wichtig, sagen sie und natürlich haben sie gar nichts gegen Juden, im Gegenteil, alle kennen einen Juden und der sei ja so nett.

C’est la vie!

#160 RE: Nahost-Konflikt-Sammelthread von Athineos 04.05.2017 12:21

Zitat von Bin Online im Beitrag #159
....natürlich haben sie gar nichts gegen Juden, im Gegenteil, alle kennen einen Juden und der sei ja so nett.





Siehe Himmlers erste Posener Rede vom 4. 10. 1943!

#161 RE: Nahost-Konflikt-Sammelthread von Bin Online 04.05.2017 12:24

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...Alan hat bei mir abgekupfert.

#162 RE: Nahost-Konflikt-Sammelthread von Jade 04.05.2017 13:20

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Zitat von blues im Beitrag #154
oder wenn du gefälschte Talmudzitate (ausgerechnet vom Antisemiten Baron Luzsenszk) anführst um beweisen zu wollen, wie schändlich Israel ist.



Ich sehe hier zwei Positionen, resp. Erläuterungen, die Ihrige und die von Sahar. Und beide hören sich richtig an.
Was ich nicht kann ist, einer Position den Zuschlag zu geben. Dazu bin ich in dem Thema zu unbewandert.

Jedoch fiel mir bei Ihrem Beitrag der obige Satz auf.

Hier denke ich, dass es doch richtig wäre zu verdeutlichen, wo die Fälschung liegen würde. Ich gebe zu, das Zitat, auf das Sie sich beziehen, nicht zu kennen und nicht suchen möchte.
Denn eine Diskussion lebt immer von Behauptungen und Widerlegungen - so möglich.
Ansonsten bleibt es eben beim puren Begriff einer "Behauptung", die nicht bewahrheitet werden kann.

Das gilt immer für Fragen beider Seiten.

#163 RE: Nahost-Konflikt-Sammelthread von Jade 04.05.2017 13:25

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Zitat von conscience im Beitrag #158
Könnte es sein, dass die israelische Seite auf (harsche) Kritik teilweise zu heftig regiert, sprich überreagiert?


Das allerdings sehe ich ähnlich.
Und eines bleibt auf jeden Fall bestehen: Wer nichts zu verbergen hat, der braucht auch nichts zu fürchten.
Wie im Falle Gabriel, der nicht durfte und sollte, wie er wollte.

Und wenn ich z.B. an diverse Verbote denke - siehe z.B. Ausstellung - dann ist es meiner Meinung nach immer die Sache einer Darstellung und einer Gegendarstellung. Wo sich dann die Menschen ihr eigenes Bild draus machen können.
Und die Wahrheit sind Fakten. Und "falsche Fakten" zu entlarven, das dürfte doch nicht schwierig sein?

#164 RE: Nahost-Konflikt-Sammelthread von Ulenspiegel 04.05.2017 13:33

Zitat von Jade im Beitrag #162
Zitat von blues im Beitrag #154
oder wenn du gefälschte Talmudzitate (ausgerechnet vom Antisemiten Baron Luzsenszk) anführst um beweisen zu wollen, wie schändlich Israel ist.

Ich sehe hier zwei Positionen, resp. Erläuterungen, die Ihrige und die von Sahar. Und beide hören sich richtig an.
Was ich nicht kann ist, einer Position den Zuschlag zu geben. Dazu bin ich in dem Thema zu unbewandert.

Jedoch fiel mir bei Ihrem Beitrag der obige Satz auf.

Hier denke ich, dass es doch richtig wäre zu verdeutlichen, wo die Fälschung liegen würde. Ich gebe zu, das Zitat, auf das Sie sich beziehen, nicht zu kennen und nicht suchen möchte.
Denn eine Diskussion lebt immer von Behauptungen und Widerlegungen - so möglich.
Ansonsten bleibt es eben beim puren Begriff einer "Behauptung", die nicht bewahrheitet werden kann.

Das gilt immer für Fragen beider Seiten.

Aus Wikipedia:

Zitat
Im Jüdischen Verlag erschien 1929 bis 1936 die erste und bisher einzige vollständige und unzensierte deutsche Übersetzung des Babylonischen Talmud. Die Übersetzung stammt von Lazarus Goldschmidt.

Es müsste Kennern der Materie also möglich sein, den angeblich gefälschten Zitaten die korrekten gegenüber zu stellen.

Und weiter:

Zitat
Teilweise handelt es sich bei den „Zitaten“ um Fälschungen. Aber auch die echten Zitate sind in der Regel aus dem Zusammenhang gerissen und tragen der im Talmud vorherrschenden Form der dialogischen, oft kontroversen Annäherung an ein Thema nicht Rechnung. Im talmudischen Diskurs werden oft auch bewusst unhaltbare Thesen (etwa: „Nichtjuden sind keine Menschen“) in die Diskussion geworfen, um sie daraufhin im Dialog zu widerlegen. Antijudaisten verwenden bis in die Gegenwart bevorzugt solche „Thesen“, verschweigen jedoch die folgenden Antithesen, so dass ein verfälschter Gesamteindruck der religiösen Leitlinien des Talmuds und der jüdischen Religion insgesamt entsteht.

Das ist offenbar das andere Problem, neben falscher Übersetzung das aus dem Zusammenhang Reißen und / oder falsche Interpretation. Das gilt gleichermaßen für den Koran. Also ist es müßig, darüber zu diskutieren, wenn man nicht Religionswissenschaftler ist.

#165 RE: Nahost-Konflikt-Sammelthread von Ulenspiegel 04.05.2017 13:36

Zitat von blues im Beitrag #156
Zitat von Ulenspiegel im Beitrag #141
Zitat von Händisch im Beitrag #140
Zitat von blues im Beitrag #133
Es begenet einem (auch im RL) unter den sog. Israelkritikern so oft eine stark verschwommene Trennlinie zwischen berechtigter politischer Kritik an der derzeitigen rechtskonservativen Regierung Israels und dem klassischen Hass, dass man da sehr hellhörig wird.

Ja, dem muss man widerstehen. Sachliche Kritik. Darum geht es.
Würde sich nur jeder mal dran halten...
Diese Trennlinie gibt es bei den selbsternannten Freunden Israels überhaupt nicht. Da wird jede noch so sachlich vorgetragene politische Kritik als Antisemitismus gebrandmarkt.

Achiwo,
der Bundesaussenminister wird genau sowenig "gebrandmarkt" wie die deutsche Kanzlerin, genau sowenig die Zeitungen die voller berechtigter Kritik (Siedlungsbau) an der derzeitigen rechtskonservativen Regierung sind.

Schön wär's. Aber wenn ich gleich wieder so eine Scheiße lese

Zitat
Es ist der pure Hass auf Juden. Den gab es in Europa schon immer, in Deutschland wurde er von Luther salonfähig gemacht, mit Ausschwitz (das die Deutschen den Juden nie verzeihen werden) kam der Höhepunkt. Aktuell kämpfen die Wittenberger für ihre Judensau an ihrer Kirche. Die sei ganz wichtig, sagen sie und natürlich haben sie gar nichts gegen Juden, im Gegenteil, alle kennen einen Juden und der sei ja so nett.

kann ich nur widersprechen.

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