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#31 RE: Die Frau und ihre Stellung von Händisch 27.04.2017 15:06

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Zitat von jenzi im Beitrag #27
Ich halte nun einmal die partnerschaftliche Lebensführung mit den behaupteten Minderrechten der Frauen, für sinnvoller. als gleich ex und hopp.

Verstehe ich Sie jetzt richtig, wenn Sie also der Meinung sind, dass "Minderheitenrechte" für Frauen sinnvoll im Sinne "partnerschaftliche Lebensführung" sind?

#32 RE: Die Frau und ihre Stellung von jenzi 27.04.2017 15:22

ja

#33 RE: Die Frau und ihre Stellung von Händisch 27.04.2017 15:23

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Zitat von jenzi im Beitrag #32
ja

Ich ahnte das und habe es befürchtet.
Ich sage Ihnen was: Ihr Denken ist
dann extrem rückständig. Sorry.

#34 RE: Die Frau und ihre Stellung von jenzi 27.04.2017 15:40

Lieschen Müller ist eine Sterotype, die es nie gab. allenfalls ein Synonym für eine einfältige .einfache , alles glaubende Person vertwand
Wer sich Lieschen Müller als Partnerin sucht, muss mit ihr auskommen LERNEN. Ich sage es einmal so: bei so manchem Schützenfest wurde niicht nur auf die Scheibe vorbei geschossen. ,. denn mit dem Gürtel mit dem Schleier reißst der schöne Wahn entzwei.

so wie jede Freu ihre eigene Schönheit, ihren eigenen ganz persönlichen Liebreiz hat, und erfahre Männer dieses erkennen und es ihr sagen - Frauen lieben durch die Ohren . warum schmelzen Frauen denn unter heißer Sonne ound glutäugigen Galanen so oft dahin ?

Als ich meien Frau kennen lerntt, meinte sie: ich kann nicht kochen, ich kann nicht waschen, ich kann nichtt nähen, aber ich kann lieben und das reichte mir. Koche. waschen, nähen, das kann ich selber.

Beenden wir es ?

#35 RE: Die Frau und ihre Stellung von Luftdrache 27.04.2017 20:18

Zitat von Händisch im Beitrag #6
Einen gravierenden Unterschied zw. Patriarchat und Matriarchat (Feminismus) aber haben Sie dabei völlig übergangen: welche Art von "Herrschaft" wurde und wird bis
heute nahezu global gelebt und realisiert? Welches Geschlecht wurde schon immer unterdrückt und eben nicht gleichberechtigt behandelt, bis heute selbst hierzulande?
Man denke hier in Deutschland zumindest nur einmal an Arbeitsstellen und das nicht nachvollziehbar unterschiedliche Lohnniveau (-20%) bei gleicher Arbeit, Qualifikation
und gleicher Stundenarbeitszeit.
Von vielen anderen Staaten ganz zu schweigen.


Diesen Aspekt habe ich nicht vergessen. Der Feminismus funktioniert genau so unterdrückend wie das Patriachat. Sozialwissenschaftliche Forschungergebnisse wie Jungen in den Erziehungs- und Bildungseinrichtungen Kindergarten und Schule ins hintertreffen geraten gibt es genau so, wie Untersuchungen zu der schlechteren Bezahlung der Frauen. Beides erschreckende Ergebnisse, denn es geht darum Menschen gleiche Chancen zu ermöglichen, nicht Geschlechtern.
Diese Diskussion ist keine Diskussion meiner Generation, eher etwas aus dem Geschichtsbuch. Aus meiner Sicht geht es beide Ideologien letztlich nur um die soziologische Kategorie "Macht", nicht aber um Befähigung und Freiheit. Statt über Geschlechter sollten wir lieber über Menschen reden, in der Hoffnung auf mehr Gleichheit und Freiheit.
Oder wie willst du die beschriebene Ungleichheit je auflösen?

#36 RE: Die Frau und ihre Stellung von Händisch 28.04.2017 00:54

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Zitat von Luftdrache im Beitrag #35
Der Feminismus funktioniert genau so unterdrückend wie das Patriachat. Sozialwissenschaftliche Forschungergebnisse wie Jungen in den Erziehungs- und Bildungseinrichtungen Kindergarten und Schule ins hintertreffen geraten gibt es genau so

Haben Sie dazu bitte eine seriöse Nachweis-Quelle, z. B. eine solche sozialwissenschaftliche Studie?

#37 RE: Die Frau und ihre Stellung von Werner Thunert 28.04.2017 05:50

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Zitat von Luftdrache im Beitrag #35
Zitat von Händisch im Beitrag #6
Einen gravierenden Unterschied zw. Patriarchat und Matriarchat (Feminismus) aber haben Sie dabei völlig übergangen: welche Art von "Herrschaft" wurde und wird bis
heute nahezu global gelebt und realisiert? Welches Geschlecht wurde schon immer unterdrückt und eben nicht gleichberechtigt behandelt, bis heute selbst hierzulande?
Man denke hier in Deutschland zumindest nur einmal an Arbeitsstellen und das nicht nachvollziehbar unterschiedliche Lohnniveau (-20%) bei gleicher Arbeit, Qualifikation
und gleicher Stundenarbeitszeit.
Von vielen anderen Staaten ganz zu schweigen.


Diesen Aspekt habe ich nicht vergessen. Der Feminismus funktioniert genau so unterdrückend wie das Patriachat. Sozialwissenschaftliche Forschungergebnisse wie Jungen in den Erziehungs- und Bildungseinrichtungen Kindergarten und Schule ins hintertreffen geraten gibt es genau so, wie Untersuchungen zu der schlechteren Bezahlung der Frauen. Beides erschreckende Ergebnisse, denn es geht darum Menschen gleiche Chancen zu ermöglichen, nicht Geschlechtern.
Diese Diskussion ist keine Diskussion meiner Generation, eher etwas aus dem Geschichtsbuch. Aus meiner Sicht geht es beide Ideologien letztlich nur um die soziologische Kategorie "Macht", nicht aber um Befähigung und Freiheit. Statt über Geschlechter sollten wir lieber über Menschen reden, in der Hoffnung auf mehr Gleichheit und Freiheit.
Oder wie willst du die beschriebene Ungleichheit je auflösen?



Wie kann es sein, dass gleiches Recht und gleiche Chancen für Frauen und Männer, nach all den Jahrzehnten seit das im Grundgesetz verankert wurde, in der Praxis noch immer nicht realisiert wurde? Wer und was hat da so versagt?

#38 RE: Die Frau und ihre Stellung von Luftdrache 28.04.2017 15:36

Zitat von Händisch im Beitrag #36

Haben Sie dazu bitte eine seriöse Nachweis-Quelle, z. B. eine solche sozialwissenschaftliche Studie?


Das Thema Jungen als Bildungsverlierer?

Klaus Hurrelmann (2012): Jungen als Bildungsverlierer. Weinheim: Beltz.
Sofern in der heimischen Bibliothek nicht vorhanden bekanntlich über Fernleihe entleihbar.
Aber vielleicht reicht die kurze Buchbesprechung auch: https://www.socialnet.de/rezensionen/13090.php

Das Buch stellt Pro und Kontra gegenüber.

#39 RE: Die Frau und ihre Stellung von Luftdrache 28.04.2017 17:10

Im Gegenzug hoffe ich auf eine Antwort auf meine Frage:

Zitat von Luftdrache im Beitrag #35
Statt über Geschlechter sollten wir lieber über Menschen reden, in der Hoffnung auf mehr Gleichheit und Freiheit.Oder wie willst du die beschriebene Ungleichheit je auflösen?

#40 RE: Die Frau und ihre Stellung von Händisch 28.04.2017 17:18

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Zitat von Luftdrache im Beitrag #38
Zitat von Händisch im Beitrag #36

Haben Sie dazu bitte eine seriöse Nachweis-Quelle, z. B. eine solche sozialwissenschaftliche Studie?


Das Thema Jungen als Bildungsverlierer?

Klaus Hurrelmann (2012): Jungen als Bildungsverlierer. Weinheim: Beltz.
Sofern in der heimischen Bibliothek nicht vorhanden bekanntlich über Fernleihe entleihbar.
Aber vielleicht reicht die kurze Buchbesprechung auch: https://www.socialnet.de/rezensionen/13090.php

Das Buch stellt Pro und Kontra gegenüber.



Wie schon diese kurze Buchbesprechung zitiert, sagt offenbar dieser Autor bereits eingangs und einschränkend dazu:

Zitat
Die Hintergründe für dieses Phänomen sind noch nicht geklärt und so wird darüber diskutiert.


Ich hatte zuvor um eine verifizierbare Quelle/Studie gebeten, die mit einfachen klaren Fakten aufwarten kann,
dass dem überhaupt so ist. Und wenn dem so ist, aus welchen Gründen. Ich habe beileibe nicht derart viel Frei-
zeit, mir z. B. dieses Buch zu bestellen und es zu lesen.

#41 RE: Die Frau und ihre Stellung von Luftdrache 28.04.2017 17:29

Zitat von Händisch im Beitrag #40
Zitat von Luftdrache im Beitrag #38
Zitat von Händisch im Beitrag #36

Haben Sie dazu bitte eine seriöse Nachweis-Quelle, z. B. eine solche sozialwissenschaftliche Studie?


Das Thema Jungen als Bildungsverlierer?

Klaus Hurrelmann (2012): Jungen als Bildungsverlierer. Weinheim: Beltz.
Sofern in der heimischen Bibliothek nicht vorhanden bekanntlich über Fernleihe entleihbar.
Aber vielleicht reicht die kurze Buchbesprechung auch: https://www.socialnet.de/rezensionen/13090.php

Das Buch stellt Pro und Kontra gegenüber.



Wie schon diese kurze Buchbesprechung zitiert, sagt offenbar dieser Autor bereits eingangs und einschränkend dazu:

Zitat
Die Hintergründe für dieses Phänomen sind noch nicht geklärt und so wird darüber diskutiert.


Ich hatte zuvor um eine verifizierbare Quelle/Studie gebeten, die mit einfachen klaren Fakten aufwarten kann,
dass dem überhaupt so ist. Und wenn dem so ist, aus welchen Gründen. Ich habe beileibe nicht derart viel Frei-
zeit, mir z. B. dieses Buch zu bestellen und es zu lesen.



Sehr geehrter Händisch,
Methodenkritik ist ein wunderbares Argument, sich mit unliebsamen Sachverhalten nicht beschäftigen zu müssen. Ohne das Original-Werk gelesen zu haben, aus einer Rezenssion zu zitieren, ist ein klein wenig vermessen. Noch dreister ist es,aus einem einleitenden Teil der Rezession zu zitieren, der sich überhaupt nicht mit den wissenschaftlichen Artikeln des Sammelbandes befasst, sondern eine allgemeine Einleitung der Rezensentin darstellt. Das ist überspitzt in etwa vergleichbar, als wenn ich den Aldi-Werbeprospekt zur zitieren würde!
Also Hausaufgabe: Buch ausleihen, lesen und dann diskutieren wir meinetwegen jeden Absatz einzeln. Widerlegen kannst - wenn du wissenschaftlich sein willst - nur am Originaltext. Vielleicht lerne ich sogar selbst etwas dazu
Aber mich auf diese Weise beeindrucken zu wollen ohne selber Quellen hier im Forum zu liefern(!) zieht nicht.
Eines zeigt diese Diskussion aber sicher: Es muss so oder so mehr und weiter empirisch geforscht werden.

Übrigens, Fragen zu ignorieren ist auch ein Zeichen inhaltlicher Schwäche. Also wiederhole ich zum dritten Mal:

Zitat
Statt über Geschlechter sollten wir lieber über Menschen reden, in der Hoffnung auf mehr Gleichheit und Freiheit.Oder wie willst du die beschriebene Ungleichheit je auflösen?



Habe ich eine Chance, wenigstens den Versuch einer Antwort von dir zu bekommen?

#42 RE: Die Frau und ihre Stellung von Händisch 28.04.2017 18:16

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Zitat von Luftdrache im Beitrag #41
Sehr geehrter Händisch,
Methodenkritik ist ein wunderbares Argument, sich mit unliebsamen Sachverhalten nicht beschäftigen zu müssen. Ohne das Original-Werk gelesen zu haben, aus einer Rezenssion zu zitieren, ist ein klein wenig vermessen. Noch dreister ist es,aus einem einleitenden Teil der Rezession zu zitieren, der sich überhaupt nicht mit den wissenschaftlichen Artikeln des Sammelbandes befasst, sondern eine allgemeine Einleitung der Rezensentin darstellt. Das ist überspitzt in etwa vergleichbar, als wenn ich den Aldi-Werbeprospekt zur zitieren würde!

Aber merken Sie nicht, dass wir uns gemeinsam hier im Kreise drehen?
Eine einzige, schnell lesbare wissenschaftliche Studie über jene Thesen
würde mir bereits ausreichen, um mich ggfs. überzeugen zu können.
Und glauben Sie mir, ich hatte bereits vor wenigen Tagen ein wenig
recherchiert. Allerdings ohne Erfolg.

Insofern können wir diesen unfruchtbaren Dialog darüber dann auch ein-
stellen, denn der geht mir jetzt zu weit. Würde viel dran sein an dem
Knochen, müßte man doch leichter darüber stolpern können in der heu-
tigen Zeit, als gezwungen zu sein, sich auf ein einziges Buch zu beschränken
und zurückgreifen zu müssen, dessen Beschaffung alleine schon (ob Kauf oder
"Leih") zu viel Aufwand bedeutete.

#43 RE: Die Frau und ihre Stellung von Händisch 28.04.2017 18:23

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Zitat von Luftdrache im Beitrag #41
Übrigens, Fragen zu ignorieren ist auch ein Zeichen inhaltlicher Schwäche. Also wiederhole ich zum dritten Mal:

Zitat
Statt über Geschlechter sollten wir lieber über Menschen reden, in der Hoffnung auf mehr Gleichheit und Freiheit.Oder wie willst du die beschriebene Ungleichheit je auflösen?


Habe ich eine Chance, wenigstens den Versuch einer Antwort von dir zu bekommen?


Hierzu auch eine Antwort/Reaktion, selbstverständlich!
Über Menschen, Menschenrechte, Missbrauch, Gleichheit und Freiheit, diskutieren wir hier gemeinsam in so gut
wie jedem Forum-Thema.
Hier aber lautet das Thema
"Die Frau und ihre Stellung".
Und die Stellung der Frau ist selbst in einem reichen und aufgeklärten Industriesstaat wie Deutschland noch weit
von wahrer Gleichberechtigung und Gleich-Stellung entfernt. Das ist nun einmal das Them hier, und ich bin
einer, der sehr dafür steht, Themen zu halten und nicht zu Meta-Diskussionen abrutschen zu lassen. Denn dabei
kommt in aller Regel gar nichts mehr heraus.

#44 RE: Die Frau und ihre Stellung von Luftdrache 28.04.2017 18:27

Zitat von Händisch im Beitrag #42
Aber merken Sie nicht, dass wir uns gemeinsam hier im Kreise drehen?
Eine einzige, schnell lesbare wissenschaftliche Studie über jene Thesen
würde mir bereits ausreichen, um mich ggfs. überzeugen zu können.
Und glauben Sie mir, ich hatte bereist vor wenigen Tagen ein wenig
recherchiert. Allerdings ohne Erfolg.


Mit einem Fazit, dass es noch wenig Arbeiten zu diesem Thema gibt und weitere Forschung notwendig ist, wäre ich durchaus einverstanden. Das würde den fachlichen Stand der Dinge sicherlich gut beschreiben.

Trotzdem ist eine Rezenssion keine Primärquelle, sondern allenfalls nach ihrer Wertigkeit graue Literatur. Gegen eine Fernleihe über die örtliche Stadtbibliothek spricht m.E. nichts - die wichtigen Dinge gibt es nicht immer im Internet. Graue Literatur muss aber Quellenkritisch als graue Literatur behandelt werden. Aus ihr eine Falsifizierung einer These abzuleiten, halte ich für empirisch nicht zulässig. Daher muss ich weiterhin feststellen, dass du ohne Nutzung der Primärquelle rein gar nichts widerlegt hast. Es gilt eben weiter das obige Fazit: Ein bisher nur wenig erforschtes Feld sollte weiter erforscht werden.
Aber das, dass ist Grundwissen. Wenn du es für "im Kreis drehen" hälst, soll es mir recht sein. Kann ich auch mit leben und heute Abend trinken wir im Jade's ein versöhnliches Bier

#45 RE: Die Frau und ihre Stellung von Händisch 28.04.2017 18:31

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Sorry, aber ich habe alles Wesentliche dazu in den beiden letzten meiner Beiträge aus meiner Sicht gesagt.
Und ich werde nach mehr als 15 Jahren Forums-Aktivitäten nicht heute damit beginnen, Printwerk zu kaufen
oder auch zu leihen, um mich "klüger" zu machen.
Wären diese Thesen einigermaßen wissenschaftlich verfiziert, fände man jede Mengen seriöser Quelle dazu
in dieser virtuellen Welt. Bücher, Zeitungen, Zeitschriften und Magazine, wird es in 30 - bis 50 Jahren gar
nicht mehr geben. Aber das ist eine andere Geschichte.

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