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#241 RE: Sozialdemokratie (SPD) von Bin Online 03.02.2018 14:59

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Beim Thema SPD wird sogar die ZEIT vernünftig.
Aber ja doch, Roman Pletter liegt absolut richtig mit seiner Meinung.

#242 RE: Sozialdemokratie (SPD) von Einherier 04.02.2018 09:24

Zitat von Bin Online im Beitrag #227
Stimmt, so familienfreundlich kenne ich die Grünen gar nicht.

Wenn es um ihre ganz speziellen Freunde aus Islamistan geht, werfen sie alles über den Haufen, das ihnen bisher wichtig war.
Da werden sogar polygamische Ehen toleriert, obgleich Polygamie bei uns verboten ist.

Das zu Glaubwürdigkeit grüner Politik!

#243 RE: Sozialdemokratie (SPD) von Bin Online 08.02.2018 08:13

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Die Siegerin an allen Fronten ist eindeutig Andrea Nahles.
Ohne sie sähe die SPD ziemlich alt aus!

#244 RE: Sozialdemokratie (SPD) von PINGUIN 08.02.2018 12:44

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Zitat von Bin Online im Beitrag #243
Ohne sie sähe die SPD ziemlich alt aus!



Die SPD ist ALT - in ihren Strukturen und in der "Denkweise" der Parteiführung.

Da wird die "und ab morgen gibt es was auf die Fresse" neue Parteichefin auch nix ändern.

In der Eifel geboren und dort auch groß geworden- bei uns sagt man so: Eifelbauer bleibt Eifelbauer (W/M) - wenn man jemanden aus der Region negativ beurteilt!!

#245 RE: Sozialdemokratie (SPD) von Bin Online 08.02.2018 13:58

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Also Ehre, wem Ehre gebührt, sie brachte die SPD dazu, dass die SPD überhaupt in die Koalitionsverhandlungen ging, jetzt wird sie Parteivorsitzende.
In der SPD dürfte sie das sein, was Merkel einst in der CDU war - "alternativlos"!

Ich hatte mal eine Kollegin aus der Eifel und die war ganz in Ordnung.

#246 Die unglaubliche Geschichte einer Kanzlerkandidatur in der SPD von Sybilla 11.02.2018 13:13

Martin Schulz war der Hoffnungsträger für die SPD und vieler Menschen die sich nicht mit der „Alternativlosigkeit“ vpon Frau Merkel abfinden wollten. Die Hoffnung auf mehr sozialen Ausgleich zwischen Arm und Reich, die Hoffnung vieler auf Armutsfeste Ruhestandbezüge. Die Hoffnung vieler Familien gegen Kinderarmut für mehr Bildungschancen für Kinder aus armen Familien. Die Hoffnung vieler Menschen auf mehr bezahlbaren Wohnraum auf mehr Pflegekräfte und eine besser ausgestattete Pflege Im Alter. Auf eine einheitliche Gesundheitsvorsorge anstatt der zwei Klassen Medizin. Auf die Bekämpfung der prekären Beschäftigung.......

Schon bald wurde klar, das Martin Schulz der Kanzlerkandidat der SPD diesbezüglich keinerlei Konzepte entwickelt hat, das Wahlprogramm der SPD blieb schwammig, das Kanzlerduell wurde zum Kanzlerduett und so stellten sich die Wähler auf eine Fortsetzung der GroKo und einem Weiter so ein. Alternativen wurden weder von Martin Schulz dem Kanzlerkandidaten der SPD noch im Wahlprogramm der SPD entwickelt.

Dann kam mit dem schlechtesten Wahlergebnis der SPD „ever“ der Paukenschlag mit dem eigentlich niemand gerechnet geschweige denn jemand erwartet hatte. Martin Schulz der Kanzlerkandidat der SPD erklärte unmittelbar nach der Bekanntgabe der Wahlprognose die GroKO für beendet. Aus der Sicht von Heute natürlich reiner Theaterdonner, denn nach einer wochenlangen letztendlich gescheiterten „Jamaika Sondierung“ von Union FDP und Grünen, liegt nun den SPD Mitgliedern ein Koalitionsvertrag von Union und SPD zur Mitgliederabstimmung vor.

Die SPD Granden (Kahrs/Steinmeier/Scholz....) kleben eben ebenso an der Macht als Frau Merkel die Devise der GroKO ist augenscheinlich besser schlecht regieren als nicht regieren.
(Anders als Herr Linder von der FDP der nach dem platzen der „Jamaika Sondierung“ dieses mit „ besser nicht regieren als schlecht regieren“ begründete.)

Die SPD und ihr noch Vorsitzender sondierten und verhandelten den Koalitionsvertrag der GroKo in großer Eile aus. So das der Koalitionsvertrag der GroKo der nun den Mitgliedern der SPD zur Abstimmung vorliegt, ein weiter so zementiert, ich sehe kein Projekt in diesen Vertrag das wirklich neues oder alternatives beinhaltet.

Zuletzt verzichtet der ehemaliger Hoffnungsträger der SPD und Kanzlerkandidat nicht nur auf den Fraktionsvorsitz sondern auch auf den Parteivorsitz und zuletzt auf einen Kabinettsposten bei Frau Merkel. Die neue Kraft in der SPD ist jetzt die Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles die auch Parteivorsitzende werden soll, Nur Alternative Entwürfe kann ich weder in der SPD noch bei Frau Nahles erkennen.

Die SPD liegt da nieder und die Mitglieder haben nun die undankbare Aufgabe darüber Abzustimmen ob es ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende gibt. Eines ist für mich ohne Zweifel bei der nächsten BT - Wahl stürzt die SPD als Teil einer GroKo ins bodenlose ab.
Die SPD kann offensichtlich keine Alternative Politik zur Union entwickeln. Aufgrund dessen ist diese SPD überflüssig.

Eine starke Demokratie benötigt eine SPD als politische Kraft die Alternativen denken und entwickeln kann, eine politische Kraft die Alternative Politik gestalten möchte. Eine politische Kraft die den Menschen die bis jetzt benachteiligt wurden wieder eine Perspektive eröffnet das Sie ihre Kindern und Enkel wieder mehr Teilhabe am Wohlstand erhalten.

#247 RE: Die unglaubliche Geschichte einer Kanzlerkandidatur in der SPD von Bin Online 11.02.2018 14:07

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Grüß Dich @Sybilla!

Auf das jetzige Tollhaus will ich gar nicht groß eingehen, ich glaube auch nicht, dass, zumindest in absehbarer Zeit, die SPD wieder eine Volkspartei werden kann.
Mit der Abschaffung von der Agenda 2010 wird die SPD auch keinen Blumentopf gewinnen. Damit tun sie den tatsächlichen Armen in unserer Gesellschaft keinen Gefallen.
Die nächsten sieben mageren Jahre kommen bestimmt und wenn die Steuern nicht mehr sprudeln, wird manches wieder revidiert werden.
Heute sind einfach intelligentere Lösungen nötig, der "kleine Mann" ist heute vielfältig, er fängt beim Paketfahrer an und hört beim Startup noch lange nicht auf.
Die SPD bräuchte einen neuen Spirit und zu dem ist sie nicht fähig.

#248 RE: Die unglaubliche Geschichte einer Kanzlerkandidatur in der SPD von Oase 11.02.2018 18:27

zu Nr. 248, hallo, Bino, selbst, wenn die SPD die Kurve bekäme, werden wieder andere
im Hintergrund agieren und auf die Bremse treten! Wer einmal mit vielem Geld "verwöhnt" worden ist,
will sein Leben lang immer noch mehr! Wie war es denn in England bei Margareth Thatcher?
Wie lange war es, bis England sich von dieser Politik erholen konnte?! Oase

#249 RE: Die unglaubliche Geschichte einer Kanzlerkandidatur in der SPD von Einherier 13.02.2018 12:23

Denke eher, daß die SPD den Weg gehen wird, den schon die skandinavischen, italienischen und französischen Soziallisten gegangen sind, entweder verschwunden oder zur Bedeutungslosigkeit marginalisiert!

#250 RE: Die unglaubliche Geschichte einer Kanzlerkandidatur in der SPD von Bin Online 13.02.2018 14:35

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Ich sehe den Niedergang der SPD gar nicht gerne und mich ärgert diese Entwicklung.
In der mangelhaften Qualifikation der heutigen Partei-Granden sehe ich die Hauptursache des jetzigen Dilemmas.
Schulz war als Bürgermeister von Würselen praktisch gescheitert, sein Hallenbad ist immer noch defizitär, er wurde, wie viele andere Unfähige, nach Europa weg komplementiert.
Und heute sollte es zum Bundeskanzler oder Außenminister oder Parteiführer reichen?

....no way

#251 RE: Die unglaubliche Geschichte einer Kanzlerkandidatur in der SPD von Werner 13.02.2018 15:25

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Quo vadis SPD? Innerlich zerrissen und äußerlich konfus, kurz vor einer Intensivstation der politischen Krankenstation, ist sie, wenn überhaupt, nur eingeschränkt regierungsfähig. All zu weit war der Weg der Verblendung zum Absturz nicht. Martin Schulz ist dabei nicht der alleinige Sündenbock. Dem mehrfach wortbrüchigen Schulz blieb am Ende nichts anderes als Verzicht übrig. Mit menschlicher Größe hat sein schwaches Standing nichts zu tun. Der doch sehr sprunghafte Sigmar Gabriel hat sich mit seinem Interview disqualifiziert nicht nur innerhalb seiner Partei, sondern auch als Chefdiplomat im Außenamt, das nun mal keine unqualifizierten Äußerungen verträgt. Die Seifenoper um die Schaltstellen der Macht findet seine Fortsetzung. Eigentlich Unfassbar, wie das SPD-Führungspersonal mit dem Votum des Wählers umgeht.

#252 RE: Die unglaubliche Geschichte einer Kanzlerkandidatur in der SPD von Bin Online 13.02.2018 15:55

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Da sieht man aber auch schön, wie wertvoll ein Schröder (Basta) oder auch Wehner für eine Partei war.
Alles, was nach dem Gasgerd kam, war zweite Reihe und jetzt sind sie bei der dritten Reihe angelangt.
Mir tun die alten SPD'er (Dohnany etc) leid, weil ihnen die jetzige Chaostruppe zugemutet wird.
Das haben die einfach nicht verdient.

#253 RE: Die unglaubliche Geschichte einer Kanzlerkandidatur in der SPD von Bin Online 26.02.2018 14:18

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In Berlin ist jetzt die SED 2.0 wieder stärkste Kraft.
Man kann es nicht glauben, was ist nur mit den Sozis los?

https://www.morgenpost.de/berlin/article...-in-Berlin.html

#254 RE: Die unglaubliche Geschichte einer Kanzlerkandidatur in der SPD von Sybilla 28.02.2018 17:50

Die SPD stimmt nicht nur über die große Koalition ab sondern über die Zukunft der Partei SPD. Wenn die Mehrheit der SPD Mitglieder mit ja stimmt, ist zu befürchten das sich die SPD in einer neuen Koalition mit der Union weiter verzwergen wird, bis hin zur Bedeutungslosigkeit und zum Einstelligen Wahlergebnis 2021. Aber immerhin stehen dann noch Regierungsjahre und Regierungsposten für die Führungsriege zur Verfügung. Ein mutiges Nein der SPD Mitglieder zu einer Neuauflage der großen Koalition, würde wohl eher später als früher in Neuwahlen münden.

Nach den Regenbogen Sondierungen (Koalitionsverhandlungen) mit allen erdenklichen Parteien würde Frau Merkel vermutlich zum Zwecke ihres Machterhalts – sie möchte ja noch volle vier Jahre Kanzlerin bleiben – eine Minderheitsregierung unter Tolerierung der Regenbogen-Parteien Grüne – FDP – SPD anstreben. Die SPD ist im übrigen derzeit personell für Neuwahlen nicht aufgestellt, wer würde Kanzlerkandidat*in?

#255 RE: Die unglaubliche Geschichte einer Kanzlerkandidatur in der SPD von conscience 28.02.2018 21:06

Zitat von Sybilla im Beitrag #254
Die SPD stimmt nicht nur über die große Koalition ab sondern über die Zukunft der Partei SPD. Wenn die Mehrheit der SPD Mitglieder mit ja stimmt, ist zu befürchten das sich die SPD in einer neuen Koalition mit der Union weiter verzwergen wird, bis hin zur Bedeutungslosigkeit und zum Einstelligen Wahlergebnis 2021. Aber immerhin stehen dann noch Regierungsjahre und Regierungsposten für die Führungsriege zur Verfügung. Ein mutiges Nein der SPD Mitglieder zu einer Neuauflage der großen Koalition, würde wohl eher später als früher in Neuwahlen münden.

Nach den Regenbogen Sondierungen (Koalitionsverhandlungen) mit allen erdenklichen Parteien würde Frau Merkel vermutlich zum Zwecke ihres Machterhalts – sie möchte ja noch volle vier Jahre Kanzlerin bleiben – eine Minderheitsregierung unter Tolerierung der Regenbogen-Parteien Grüne – FDP – SPD anstreben. Die SPD ist im übrigen derzeit personell für Neuwahlen nicht aufgestellt, wer würde Kanzlerkandidat*in?


Also bleibt nur der Eintritt in die GroKo

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