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#91 RE: Wahlumfragen von Raoul Duke 01.05.2017 00:20

Zitat von Ulenspiegel im Beitrag #88
Zitat von Raoul Duke im Beitrag #85
Zitat von Ulenspiegel im Beitrag #83
Zitat von Raoul Duke im Beitrag #81
Natürlich ist es Ihnen überlassen ob sie diese schätzen, aber tolerieren sollten Sie sie und nicht abwerten, denn dies erinnert doch eher an dunkle Zeiten!

Jetzt machen Sie mal halblang. Was mich an dunkle Zeiten erinnert, sind Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen oder Clausnitz.


Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen gab es zu dieser Zeit schon die AfD und in Clausnitz sind sie sich da sicher das es sich um AfD Wähler oder Sympathisanten handelte.
Ist dies nicht eher wieder ein mit dem Finger auf andere Parteien zeigen, weil man bei den Regierungsparteien nicht zugeben will versagt zu haben?


Es ging zwar um "dunkle Zeiten", an die Sie sich "erinnert" fühlen. Aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die braven Bürger, die damals applaudierend auf der Straße standen, in der AfD ihre politische Heimat sehen. Und versagt haben die Regierungsparteien in der Tat, weil sie das Pack damals nicht gleich eingebuchtet haben.



Nochmal was zu Hoyerswerda:

Die Übergriffe in Lichtenhagen werden häufig als Pogrom bezeichnet. Sie stehen im Zusammenhang mit der Asyldebatte zu Beginn der 1990er Jahre. Politikern und Medien wird dabei vorgeworfen, durch eine zum Teil populistische Kampagne die Stimmung gegen Ausländer angeheizt und so Ausschreitungen wie denen in Rostock-Lichtenhagen den Boden bereitet zu haben. Sowohl die Asyldebatte als auch die Zahl gewaltsamer Übergriffe auf Asylbewerber und andere Einwanderer erreichten 1991/92 ihren Höhepunkt. Kontrovers diskutiert, aber weit verbreitet ist die These, dass die Entwicklung hin zu den Ausschreitungen bewusst zugelassen oder sogar geplant wurde, um eine Änderung des Grundrechts auf Asyl politisch durchsetzen zu können.

Und weiter:

Aufgrund der Medienberichte berieten sich der Einsatzleiter der Polizei, Jürgen Deckert, Innensenator Peter Magdanz und der zuständige Abteilungsleiter für Ausländerfragen im Innenministerium, Winfried Rusch. Eine vorsorgliche Räumung der ZAst wurde erwogen, aber nicht durchgeführt.

Trotz der angekündigten Krawalle und der aufgeheizten Stimmung rund um die ZAst fuhr fast das gesamte politisch und polizeilich leitende Personal, das nach der Wende nahezu vollständig mit westdeutschen Beamten aus den Partnerländern Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen besetzt worden war, wie üblich am Freitag zu ihren Familien nach Westdeutschland. So waren am Wochenende der Ausschreitungen der Staatssekretär im Innenministerium, Klaus Baltzer, der Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit, Olaf von Brevern, der Abteilungsleiter für Ausländerfragen im Innenministerium und zum damaligen Zeitpunkt zugleich Ausländerbeauftragter der Landesregierung, Winfried Rusch, der Leiter des Landespolizeiamtes, Hans-Heinrich Heinsen, der Chef der Polizeidirektion Rostock, Siegfried Kordus, sowie der Einsatzleiter Jürgen Deckert nicht in Schwerin beziehungsweise in Rostock zugegen. Deckert hatte die Führung an den noch in der Ausbildung befindlichen Siegfried Trottnow übergeben.

Rolle der Politik:

Der Politik werden drei Vorwürfe gemacht. Zum einen sei die populistische Asylkampagne in den Monaten und Jahren vor dem August 1992 maßgeblich für die aufgeheizte Stimmung verantwortlich gewesen. Diese habe die pogromartigen Ausschreitungen gegen Ausländer erst möglich gemacht. Der entsprechende Vorwurf lautete auf „verbale Brandstiftung“. In einer Studie zur Akzeptanz von Asylbewerbern in Rostock hieß es 1992, dass die Art der öffentlichen Debatte um die Asylpolitik eine wachsende Fremdenfeindlichkeit gefördert habe.

Zweitens zeigten die zuständigen Politiker die gleiche Tendenz wie die führenden Polizeibeamten, keine Verantwortung übernehmen zu wollen. Am Montagabend zur gleichen Zeit wie Siegfried Kordus fuhr auch Innenminister Lothar Kupfer nach Hause und gab später wie dieser an, er habe die Kleidung bzw. das Hemd wechseln müssen. Am gleichen Abend fuhr Oberbürgermeister Klaus Kilimann wieder in den Urlaub. Später begründete er dies mit der Aussage: „Ich habe die Sache einfach im Kopf abgetan“. Klaus Baltzer, Staatssekretär im Innenministerium, kehrte aus seinem Familienwochenende erst nach Schwerin zurück, als der Ministerpräsident ihn zurückbeorderte. Am Montagvormittag informierte er sich in Rostock, gab aber um 14 Uhr nur den Druck aus Hamburg an Landespolizeidirektor Heinsen weiter, zwei entsandte Hundertschaften schnellstmöglich abzulösen.

Der dritte Vorwurf ging noch weiter. Aus der Kombination der politischen Zielrichtung, das Asylrecht zu verschärfen, und den Unterlassungen der Polizei und der Politik während der Ausschreitungen zog der Journalist Jochen Schmidt in seinem Buch „Politische Brandstiftung“ zehn Jahre nach den Ereignissen in Rostock den Schluss, dass die polizeitaktisch sinnlosen Aktionen einem politischen Ziel folgten. Die Ausschreitungen könnten von der Politik als kontrollierte Eskalation des Volkszornes mit dem Ziel geplant worden sein, die SPD zum Einlenken in der Asylfrage zu zwingen. Der Landesregierung sei die Aufgabe zugekommen, dieses Interesse der ebenfalls CDU-geführten Bundesregierung in die Tat umzusetzen. Schmidts Vermutungen gehen so weit, dass seiner Meinung nach viel dafür spricht, dass die Verhandlungsrunde vom 24. August um Seiters und Kupfer ganz bewusst das Leben von über 100 Menschen aufs Spiel setzte, um ein politisches Ziel durchzusetzen. Schmidts These überzeugte viele Rezensenten. So schrieb Liane von Billerbeck in der Zeit: „Man mag Jochen Schmidts These skeptisch gegenübergestanden haben, sich ihr zu entziehen fällt nach Lektüre seines Buches schwer“. 2012 kritisierte Rainer Fabian, ein Mitinitiator der Initiative „Lichtenhagen bewegt sich“, die immer noch fehlende Aufklärung damaliger Verantwortlichkeiten. „Die Schuldigen waren Stadtvertreter, waren Landesvertreter und wahrscheinlich auch der Bund“; dabei verwies Fabian auf fehlendes Eingreifen und die Anwesenheit von Bundesinnenminister Seiters. Es sei versucht worden „ein Exempel zu statuieren, wenn es um Ausländerpolitik ging.“
Quelle Wikipedia

Soviel zu den politischen Parteien, die das Pack erst angeheizt haben um dann mit den Finger auf sie zu zeigen, wenn man das so liest, wer würde denn von Ihnen nun eingebuchtet?

#92 RE: Wahlumfragen von Raoul Duke 01.05.2017 00:23

Zitat von Händisch im Beitrag #90
Zitat von Raoul Duke im Beitrag #87
Vollzitat

Meinen Sie nicht, dass Sie auch die Quellen für Ihren Text mit eingebtteten Zitaten hier angeben müßten?
Wissenschaftliches Arbeiten?


Sorry reiche ich hiermit natürlich nach:

http://alternativefuer.de/wp-content/upl...web-version.pdf

#93 RE: Wahlumfragen von Ulenspiegel 01.05.2017 00:27

@Raoul Duke

Dass die Politik versagt hat, sagte ich bereits. Aber es richtig süß, wie Sie die Rolle der Molotowcocktail-Werfer und der braven Bürger, die vor Ergriffenheit mit nasser Hose applaudierten, verniedlichen. Werden Sie eigentlich dafür bezahlt?

#94 RE: Wahlumfragen von Händisch 01.05.2017 00:36

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Zitat von Raoul Duke im Beitrag #92
Zitat von Händisch im Beitrag #90
Zitat von Raoul Duke im Beitrag #87
Vollzitat

Meinen Sie nicht, dass Sie auch die Quellen für Ihren Text mit eingebtteten Zitaten hier angeben müßten?
Wissenschaftliches Arbeiten?


Sorry reiche ich hiermit natürlich nach:

http://alternativefuer.de/wp-content/upl...web-version.pdf




Sie werden wissen, dass ich das wusste? Und dass es zugleich nicht seriös ist, eigene Texte ohne O-Quelle als solche
auszugeben und nicht kenntlich zu machen?

#95 RE: Wahlumfragen von Raoul Duke 01.05.2017 00:44

Zitat von Händisch im Beitrag #94
Zitat von Raoul Duke im Beitrag #92
Zitat von Händisch im Beitrag #90
Zitat von Raoul Duke im Beitrag #87
Vollzitat

Meinen Sie nicht, dass Sie auch die Quellen für Ihren Text mit eingebtteten Zitaten hier angeben müßten?
Wissenschaftliches Arbeiten?


Sorry reiche ich hiermit natürlich nach:

http://alternativefuer.de/wp-content/upl...web-version.pdf




Sie werden wissen, dass ich das wusste? Und dass es zugleich nicht seriös ist, eigene Texte ohne O-Quelle als solche
auszugeben und nicht kenntlich zu machen?


Ich hoffe doch Sie sehen mir das noch einmal nach.

#96 RE: Wahlumfragen von Raoul Duke 01.05.2017 00:45

Zitat von Ulenspiegel im Beitrag #93
@Raoul Duke

Dass die Politik versagt hat, sagte ich bereits. Aber es richtig süß, wie Sie die Rolle der Molotowcocktail-Werfer und der braven Bürger, die vor Ergriffenheit mit nasser Hose applaudierten, verniedlichen. Werden Sie eigentlich dafür bezahlt?


Wo verniedliche ich bitte?

#97 RE: Wahlumfragen von Händisch 01.05.2017 00:52

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Zitat von Raoul Duke im Beitrag #95
Ich hoffe doch Sie sehen mir das noch einmal nach.

Wichtig wäre, so etwas nicht zu wiederholen.
Sie wissen...



das gilt auch für Plagiate.

#98 RE: Wahlumfragen von Raoul Duke 01.05.2017 00:54

Zitat von Händisch im Beitrag #97
Zitat von Raoul Duke im Beitrag #95
Ich hoffe doch Sie sehen mir das noch einmal nach.

Wichtig wäre, so etwas nicht zu wiederholen.


Hätte man natürlich auch über private Nachricht klären können, oder?

#99 RE: Wahlumfragen von Händisch 01.05.2017 00:57

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Zitat von Raoul Duke im Beitrag #98
Zitat von Händisch im Beitrag #97
Zitat von Raoul Duke im Beitrag #95
Ich hoffe doch Sie sehen mir das noch einmal nach.

Wichtig wäre, so etwas nicht zu wiederholen.


Hätte man natürlich auch über private Nachricht klären können, oder?



Ja, das hätte "man". Mit dem Risiko allerdings für Sie, dass auch andere User darauf stoßen.
Aber lassen wir das. Entscheidend ist, dass Sie solche Methoden zukünftig vermeiden. Ich bin
hier weder Moderation noch Administration, doch gut gemeinten "Rat" darf ich geben.

#100 RE: Wahlumfragen von Raoul Duke 01.05.2017 01:04

Zitat von Händisch im Beitrag #97
Zitat von Raoul Duke im Beitrag #95
Ich hoffe doch Sie sehen mir das noch einmal nach.

Wichtig wäre, so etwas nicht zu wiederholen.
Sie wissen...



das gilt auch für Plagiate.


Sie holen aber gleich aus, wie gesagt ich habe diese Quelle nachgereicht und bin der Meinung dies hätte man auch über private Nachricht klären können, aber mir scheint, Ihr Ego brauchte einen kleinen Schub und nebenbei kann man den anders denkenden Mitdiskutanten doch noch schön einen reinwürgen, oder?

#101 RE: Wahlumfragen von Raoul Duke 01.05.2017 01:11

Zitat von Händisch im Beitrag #99
Zitat von Raoul Duke im Beitrag #98
Zitat von Händisch im Beitrag #97
Zitat von Raoul Duke im Beitrag #95
Ich hoffe doch Sie sehen mir das noch einmal nach.

Wichtig wäre, so etwas nicht zu wiederholen.


Hätte man natürlich auch über private Nachricht klären können, oder?



Ja, das hätte "man". Mit dem Risiko allerdings für Sie, dass auch andere User darauf stoßen.
Aber lassen wir das. Entscheidend ist, dass Sie solche Methoden zukünftig vermeiden. Ich bin
hier weder Moderation noch Administration, doch gut gemeinten "Rat" darf ich geben.


Ach weder Moderation noch Admin, was sind Sie dann, der foreninterne Blockwart?

Natürlich nehme ich gut gemeinten Rat gerne an, ist er auch wirklich gut gemeint, Sie wissen doch, der Ton macht die Musik.

#102 RE: Wahlumfragen von Händisch 01.05.2017 01:11

avatar

Mein Lieber,
mit meinem "Ego" hat das alles nichts zu tun.
In annähernd zwei Jahrzehnten virtueller Aktivität auf virtuellen Plattformen incl. Facebook, bin ich auf derart gehäuften
Missbrauch und Mobbing gegen irgendwelche User getroffen, ebenso auf die "Faker-Community", die es sich angewöhnt
hat, alla Guttenberg Plagiate als eigene Texte zu "verkleiden". Tatsachen zu verdrehen oder zu missachten. Und vieles
mehr.

Ich sage Ihnen gerade heraus, was ich an diesen Leuten beklage und zugleich an anderer Stelle bedauere und mich für
sie fremdschämen lasse: sie haben offenbar zu wenig eigene Substanz, um ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen und be-
nutzen stattdessen anderer Leute Worte, oder gar Parteiprogramme, um sich selbst in ein besseres Licht zu rücken. Sie
interpretieren und deuten eindeutige Fakten um, sie lügen mitunter, dass sich die Balken biegen. Man wird dem tatsächlich
mit der Zeit überdrüssig. Beginnt an dieser hoffnungslos scheinenden intellektuellen Front aufzugeben.

(Mal abgesehen davon auch, dass das Parteiprogramm der AfD nicht gerade Werbung für Sie machen könnte...)

Darüber können Sie jetzt mal nachdenken oder den kritischen Gedanken verwerfen, liegt ganz bei Ihnen.

#103 RE: Wahlumfragen von Raoul Duke 01.05.2017 01:29

Zitat von Händisch im Beitrag #102
Mein Lieber,
mit meinem "Ego" hat das alles nichts zu tun.
In annähernd zwei Jahrzehnten virtueller Aktivität auf virtuellen Plattformen incl. Facebook, bin ich auf derart gehäuften
Missbrauch und Mobbing gegen irgendwelche User getroffen, ebenso auf die "Faker-Community", die es sich angewöhnt
hat alla Guttenberg Plagiate als Texte zu "verkleiden". Ich sage Ihnen gerade heraus, was ich an diesen Leuten beklage und
anderen Stelle bedauere und mich für sie fremdschämen: sie haben offenbar zu wenig eigene Substanz, um ihrer Meinung
Ausdruck zu verleihen und benutzen stattdessen anderer Worte, um sich selbst in ein besseres Licht zu rücken.
Darüber können Sie jetzt mal nachdenken oder den kritischen Gedanken verwerfen, liegt ganz bei Ihnen.


Ich bin nicht ihr Lieber, dafür kenne ich Sie zu wenig. Ich möchte Sie auch gerne noch einmal darauf hinweisen, wen Sie ein Problem mit meinen Post haben teilen Sie mir das doch bitte über PN mit, zumal Sie ja, wie Sie erwähnten weder Admin noch Mod sind. Alles weitere fällt dann wohl im Bereich Spam, deswegen lassen wir es doch dabei bewenden.

#104 RE: Wahlumfragen von Händisch 01.05.2017 02:05

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Zitat von Raoul Duke im Beitrag #103
Zitat von Händisch im Beitrag #102
Mein Lieber,
mit meinem "Ego" hat das alles nichts zu tun.
In annähernd zwei Jahrzehnten virtueller Aktivität auf virtuellen Plattformen incl. Facebook, bin ich auf derart gehäuften
Missbrauch und Mobbing gegen irgendwelche User getroffen, ebenso auf die "Faker-Community", die es sich angewöhnt
hat alla Guttenberg Plagiate als Texte zu "verkleiden". Ich sage Ihnen gerade heraus, was ich an diesen Leuten beklage und
anderen Stelle bedauere und mich für sie fremdschämen: sie haben offenbar zu wenig eigene Substanz, um ihrer Meinung
Ausdruck zu verleihen und benutzen stattdessen anderer Worte, um sich selbst in ein besseres Licht zu rücken.
Darüber können Sie jetzt mal nachdenken oder den kritischen Gedanken verwerfen, liegt ganz bei Ihnen.


Ich bin nicht ihr Lieber, dafür kenne ich Sie zu wenig. Ich möchte Sie auch gerne noch einmal darauf hinweisen, wen Sie ein Problem mit meinen Post haben teilen Sie mir das doch bitte über PN mit, zumal Sie ja, wie Sie erwähnten weder Admin noch Mod sind. Alles weitere fällt dann wohl im Bereich Spam, deswegen lassen wir es doch dabei bewenden.


ok, dann eben nicht "mein Lieber".
Es gibt Vorgänge, die gehören transparent auf's Tapet eines solchen Forums, das geht nicht über PN.
Private Nachrichten sind für andere Zwecke gedacht.
Aber wir sind hier ja durch mit dieser Angelegenheit. Was Sie davon mitholen, ist ganz Ihre Sache. Sie
wissen aber jetzt auch, dass hier nicht nur "verpennte" Leute unterwegs sind. Nehmens Sie's als positive
Erfahrung und nicht als nachtragenden Angriff.

#105 RE: Wahlumfragen von Jade 01.05.2017 10:44

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Zitat Raoul Duke

Ok dann fangen doch mal mit Wirtschaft an:


Zitat
Staatliche Subventionen reduzieren und befristen
Den Subventionsdschungel von EU, Bund, Ländern, Kommunen und der Sonderfonds wollen wir so konsequent lichten, wie dies eine Prüfung auf Wirksamkeit und Effizienz nahelegt. Sofern im Einzelfall Subventionen wirtschaftspolitisch sinnvoll erscheinen, sind sie zeitlich zu befristen. Jenseits der Daseinsvorsorge darf der Staat nur in Ausnahmefällen unternehmerisch tätig sein. Die demokratisch legitimierten Organe der jeweiligen staatlichen Ebene üben die volle Kontrolle über die Wirtschaftstätigkeit der öffentlichen Hand aus.



Zu staatlichen Subventionen gehören auch die Subventionen/Transferleistungen an Bedürftige! Darüber denkt der naive Leser gar nicht nach.
Und da die AfD z.B. sich gegen erneuerbare Energien sträubt und die Kernenergie bevorzugt, zeigt sich unschwer, was hinter diesen „harmlos“ formulierten Ideen z.B. steckt. Wo sich der schlichte Leser denkt, dass das prima ist, wenn nicht zu viel Gelder durch Subventionen verloren gehen. Und wer „demokratisch legitimierte Organe“ sein sollen, die über das „Wohl und Wehe“ von subventionierten (Geschäfts)Zweigen bestimmen, wird tunlichst nicht weiter aufgeführt.
<<In Deutschland geschürte Ängste vor Treibhausgasen und vor der Kernenergie führten und führen zur einseitigen Bevorzugung der sogenannten Erneuerbaren Energien. Aufgrund der deutschen Ausstiegsbeschlüsse befindet sich die gesamte Kernkraft-Branche hierzulande in Selbstauflösung. (...) Durch die gesetzlich vorgesehenen Abschalttermine wurden den Betreibern und Zulieferern alle Zukunftsoptionen genommen.<< AfD
Auf die Gefahren der Kernenergie geht die AfD nicht ein. Den wissenschaftlich erkannten und belegten Klimawandel negiert sie und propagiert stattdessen die gefährliche Atomenergie. Wie eine zukünftige Energiepolitik aussehen soll, darüber liest man nichts bei den „weisen“ AfD-Leuten. Gar nichts.

Zitat
Bürokratie abbauen
Die AfD will ein investitions- und innovationsförderndes wirtschaftliches Umfeld. Wir wollen auf breiter Front dere- gulieren und Bürokratie abbauen. Mit Sorge beobachten wir zu viele und inef ziente Regulierungen. Wir wollen unter- nehmerischen Geist neu entfachen und Unternehmensgründer dadurch helfen, dass wir bürokratische Hindernisse beseitigen. Bürokratieabbau darf sich dabei nicht nur auf eine bessere Ausgestaltung der Regeln beschränken, sondern beinhaltet auch eine Überprüfung der Notwendigkeit bestehender Regeln.



Dies zählt zu der Kategorie „Geschwätz“. Wo und wie etwas gemacht werden soll, was für „uneffiziente Regulierungen“ existieren, darüber kein Wort. De facto ist es wahrscheinlich ein Abbau von Qualitätsmerkmalen einer z.B. guten deutschen Hand/Wertarbeit, die ein bescheinigtes know how erforderlich machen.

Zitat
Hohe Standards für Handelsabkommen
Internationaler Handel ist die Grundlage unseres Wohlstands und des friedlichen Miteinanders. Wirtschaftliche Sanktionen halten wir grundsätzlich für falsch. Handelsschranken wollen wir in Europa und weltweit abbauen. Au- ßenwirtschaftliche Maßnahmen von übergeordneter Bedeu- tung müssen der deutschen Souveränität Rechnung tragen. Daher befürwortet die AfD internationale Handelsabkom- men, aber dabei sind der Grundsatz der Gleichbehandlung sowie deutsche Industrie-, Sozial- und Umweltstandards zu berücksichtigen. Zeitlich begrenzte Ausnahmen sind nur für solche Volkswirtschaften angemessen, die sich noch auf dem Stand eines Entwicklungslandes be nden. Verhandlungen im multilateralen Bereich und innerhalb zwischenstaatlicher Organisationen sind transparent zu führen und mögliche Abkommen offenzulegen.
Jegliche Übertragung von Souveränitäts- und Hoheits- rechten in Freihandelsabkommen auf Sonderschiedsgerichte ist abzulehnen. Zwar sind Schiedsgerichte in der Wirtschaft grundsätzlich bewährte Instrumente, aber in Handelsab- kommen muss das Verhältnis von nationaler Justiz und Schiedsgerichten so geregelt sein, dass gegen Entscheidun- gen von Schiedsgerichten auf Wunsch eines Beklagten jeder- zeit die Berufung vor ordentlichen Gerichten möglich ist.
Die AfD lehnt daher Handelsabkommen grundsätzlich
ab, wenn diese intransparent und nicht öffentlich sowie ohne Beteiligung des Bundestages verhandelt werden, ohne ausgewogene Interessenwahrung der beteiligten Parteien gestaltet sind und unzulässig in nationales Recht eingreifen. Aus diesen Gründen werden von uns auch TTIP, TISA und CETA abgelehnt.



Das erscheint vernünftig im Sinne von Transparenz und Beibehaltung der normal üblichen Klagewege gegen Entscheidungen.
Soziales:

Zitat
Reform der sozialen Sicherungssysteme
Leitbild für uns ist die Familie, für die wir in der Sozial- versicherung Abgabengerechtigkeit wollen. Die AfD will die Leistung von Eltern durch die Geburt, Versorgung und Er- ziehung von Kindern nicht nur ideell, sondern auch materiell anerkennen. Dazu hat das Bundesverfassungsgericht den Gesetzgeber bereits verbindlich aufgefordert. Wir wollen die derzeitigen nanziellen Nachteile von Familien mit Kindern gegenüber Kinderlosen korrigieren.



Wenn sich Paare für Kinder entscheiden, dann bürden diese im Grunde genommen die hieraus entstehenden Kosten der Allgemeinheit auf, also den fleißigen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, die sich gegen Kinder entschieden haben. Diese nun tragen durch ihre Abgabenleistungen dazu bei, dass soziale Leistungen erbracht werden können. Diese Idee der AfD basiert auf deren Gedanken von Mehrfachgeburten und ist ein Eingriff in die Entscheidungsfreiheit der Menschen. Bedeutet de facto eine Benachteiligung von Kinderlosen. „Gezüchtet“ wird hierdurch eine „Armee“ von gesetzlich legalisierten Arbeitslosen mit Arbeitsplatz Kinder und Küche.

Zitat
Pflege durch Angehörige aufwerten
Die Pflege älterer Menschen durch einen Dienst oder durch ein Heim wird höher vergütet als die Pflege durch einen Angehörigen. Pflegende Angehörige werden oft mit organisatorischen und finanziellen Problemen alleingelassen. Wir wollen die Fürsorge für pflegebedürftige Familienangehörige in einer vertrauten familiären Umgebung stärken.
In Deutschland werden derzeit mehr als 70 Prozent der Pflegebedürftige zu Hause gepflegt. Dabei sind die Pflegesätze für PFlegedienste in allen Pflegestufen doppelt so hoch wie die für eine Pflege durch Angehörige.
Die AfD möchte die Rahmenbedingungen derart gestalten, dass sich erwachsene Kinder bewusst für die Pflege der Eltern entscheiden können. Als Grundlage für die häusliche Pflege sind das Beratungsangebot für pflegewillige Angehörige in Form eines umfassenden Betreuungsnetzwerkes zu verbessern und die Pflegesätze an die Leistungen für Pflegedienstleister anzugleichen.
Die AfD will Familienarbeit in der Pflege als Beitrag für das Gemeinwohl gesellschaftlich anerkennen. Die individuelle häusliche Pflege muss zu einem Hauptbestandteil der sozialen Sicherungssysteme werden.




So begrüßenswert es auch wäre, so pflegebedürftige Menschen im Kreise ihrer Familie belassen werden könnten, so illusorisch ist diese Vorstellung. Will die AfD einen jeden zum Pfleger ausbilden und diesen dann ein Gehalt zahlen in Höhe ihrer im normalen Arbeitsleben erzieltem und benötigtem? Wird sie Leistungen ablehnen, weil ja Familienmitglieder vorhanden sind, die pflegen SOLLTEN? Auch hier wieder: Nichts Halbes und nichts Ganzes. Was meint: Halbausgegorene Ideen, die sich gut anhören.

Sie haben sich als Quelle des "Kurzprogramms" der AfD bedient. Herausgegeben vor der Wahl mit der Absicht: Wie sag ich's in "wohlgesetzten Worten" meinem Kinde. Was bedeutet, dass es (das Kind) nicht sofort bemerkt, was es da gut finden soll!

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