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#46 RE: Pressefreiheit à la Carte von Bin Online 02.05.2017 23:41

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#47 RE: Pressefreiheit à la Carte von Ulenspiegel 04.05.2017 16:55

Gestern war Internationaler Tag der Pressefreiheit. Zu Einschränkung der Pressefreiheit fallen einem als erstes Russland und die Türkei ein. Wer wissen möchte, wie es mit der Pressefreiheit in anderen europäischen Ländern bestellt ist, dem empfehle ich die gestrige Sendung ZAPP des NDR. Dort werden einige Beispiele gebracht, die zeigen, mit welchen Scheinproblemen man sich in Deutschland beschäftigen muss.

#48 RE: Pressefreiheit à la Carte von conscience 05.05.2017 10:19

Zitat von Bin Online im Beitrag #46



Aber da kann ich noch einen drauf setzen!



Furtwängler dirigiert die 9.Sinfonie von L. v. Beethoven 1942



Und sind alle Menschen wirklich Brüder?

#49 RE: Pressefreiheit à la Carte von blues 11.05.2017 17:17

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Zitat von Bin Online im Beitrag #1
Unsere Staatsfunker sorgen dafür, dass wir nicht zusehr belastet werden.
Das war den Herrschaften dann doch zuviel.

Differenziert lassen die Autoren auch pragmatisch denkende Studentinnen der Universität Gaza zu Wort kommen, die den herrschenden, von der Hamas verordneten Judenhass ekelhaft finden. Der sozialistische Bürgermeister einer Pariser Vorortstadt sieht sich auf verlorenem Posten, vom Staat alleingelassen im Kampf gegen militanten arabischen Antisemitismus. Dieser bewirkt, dass seine jüdischen Bürger scharenweise die Gemeinde verlassen und die Prinzipien der Republik vor die Hunde gehen

. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26824492 ©2017




Das war entsetzlich.
Ausgerechnet Arte.

Die Geschichte ist fast so bitter wie seinerzeit die milden Strafen für moslemische Extremisten die in Wuppertal meinten eine Synagoge abzufackeln.

#50 RE: Pressefreiheit à la Carte von Bin Online 12.05.2017 18:06

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@blues
Die ganze Merde breitet sich in Europa aus.
Dies rasant und nicht langsam.

#51 RE: Pressefreiheit à la Carte von blues 13.05.2017 11:38

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@ Bin Online

ich bin mir dieser Tendenz bewusst, daher auch hier mein genaues Hinsehen:

Erdogan bezeichnet Israels Politik als rassistisch (2)

#52 RE: Pressefreiheit à la Carte von blues 13.06.2017 11:02

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Zitat von Bin Online im Beitrag #1
Unsere Staatsfunker sorgen dafür, dass wir nicht zusehr belastet werden.
Das war den Herrschaften dann doch zuviel.

Differenziert lassen die Autoren auch pragmatisch denkende Studentinnen der Universität Gaza zu Wort kommen, die den herrschenden, von der Hamas verordneten Judenhass ekelhaft finden. Der sozialistische Bürgermeister einer Pariser Vorortstadt sieht sich auf verlorenem Posten, vom Staat alleingelassen im Kampf gegen militanten arabischen Antisemitismus. Dieser bewirkt, dass seine jüdischen Bürger scharenweise die Gemeinde verlassen und die Prinzipien der Republik vor die Hunde gehen

. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26824492 ©2017




Aber dafür gibts ja Pressevielfalt - mags der eine aus Furcht nicht veröffentlichen, traut sich eben ein anderer - nur zeitlich begrenzt zu sehen !:


http://www.bild.de/politik/inland/bild/zeigt-die-doku-die-arte-nicht-zeigen-will-52155394.bild.html

#53 RE: Pressefreiheit à la Carte von Bin Online 13.06.2017 11:08

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@blues

Gerd Buurmann hat die Doku bei YouTube hochgeladen.

#54 RE: Pressefreiheit à la Carte von blues 13.06.2017 11:09

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Zitat von Bin Online im Beitrag #53
@blues

Gerd Buurmann hat die Doku bei YouTube hochgeladen.





Danke, da ich das bei Bild.de so verstanden habe - sie zeigen die Doku nur 24h.

#55 RE: Pressefreiheit à la Carte von Bin Online 13.06.2017 11:14

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Ja, da soll es rechtliche Gründe dafür geben.
Jedenfalls rechne ich dies der BILD hoch an, dass sie den Film, den wir nicht sehen sollten, veröffentlichten.
Julian Reichelt ist ein Klasse Chefredakteur!

#56 RE: Pressefreiheit à la Carte von blues 13.06.2017 11:18

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Zitat von Bin Online im Beitrag #55
Ja, da soll es rechtliche Gründe dafür geben.
Jedenfalls rechne ich dies der BILD hoch an, dass sie den Film, den wir nicht sehen sollten, veröffentlichten.
Julian Reichelt ist ein Klasse Chefredakteur!


Sehe ich genauso.

#57 RE: Pressefreiheit à la Carte von Bin Online 13.06.2017 11:22

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Es tut mir gut, wenn ich hier mal nicht alleine dastehe.

#58 RE: Pressefreiheit à la Carte von conscience 13.06.2017 13:38

Ist das diese Doku über Antisemitismus die ARTE nicht senden will (wollte)?

Ich habe mir gerade die Einleitung angesehen.

Die haben Dr. Martin Luther drin, der Dr. Marx fehlt, schrieb der doch einen Schrift mit dem Titel:
"Zur Judenfrage" klick

Zitat
Weil das reale Wesen des Juden in der bürgerlichen Gesellschaft sich allgemein verwirklicht, verweltlicht hat, darum konnte die bürgerliche Gesellschaft den Juden nicht von der Unwirklichkeit seines religiösen Wesens, welches eben nur die ideale Anschauung des praktischen Bedürfnisses ist, überzeugen. Also nicht nur im Pentateuch oder im Talmud, in der jetzigen Gesellschaft finden wir das Wesen des heutigen Juden, nicht als ein abstraktes, sondern als ein höchst empirisches Wesen, nicht nur als Beschränktheit des Juden, sondern als die jüdische Beschränktheit der Gesellschaft.

Sobald es der Gesellschaft gelingt, das empirische Wesen des Judentums, den Schacher und seine Voraussetzungen aufzuheben, ist der Jude unmöglich geworden, weil sein Bewußtsein keinen Gegenstand mehr hat, weil die subjektive Basis des Judentums, das praktische Bedürfnis vermenschlicht, weil der Konflikt der individuell-sinnlichen Existenz mit der Gattungsexistenz des Menschen aufgehoben ist.



Und endet mit folgendem Satz:
Die gesellschaftliche Emanzipation des Juden ist die Emanzipation der Gesellschaft vom Judentum.


Friedrich Engels hat sich wie folgt geäußert:

Zitat
Der Antisemitismus ist also nichts anderes als eine Reaktion mittelalterlicher, untergehender Gesellschaftsschichten gegen die moderne Gesellschaft, die wesentlich aus Kapitalisten und Lohnarbeitern besteht, und dient daher nur reaktionären Zwecken unter scheinbar sozialistischem Deckmantel; er ist eine Abart des feudalen Sozialismus


Was könnte der feudale Sozialismus anderes sein, als eine Frühform des Nationalsozialismus!!

Zitat
Außerdem verdanken wir den Juden viel zuviel. Von Heine und Börne zu schweigen, war Marx von stockjüdischem Blut; Lassalle war Jude. Viele unserer besten Leute sind Juden. Mein Freund Victor Adler, der jetzt seine Hingebung für die Sache des Proletariats im Gefängnis in Wien abbüßt, Eduard Bernstein, der Redakteur des Londoner Sozialdemokrat, Paul Singer, einer unserer besten Reichstagsmänner – Leute, auf deren Freundschaft ich stolz bin, und alles Juden! Bin ich doch selbst von der „Gartenlaube“ zum Juden gemacht worden, und allerdings, wenn ich wählen müßte, dann lieber Jude als „Herr von“!


Quelle: Über den Antisemitismus, 1890: Aus einem Brief nach Wien klick

#59 RE: Pressefreiheit à la Carte von merte 13.06.2017 13:56

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Zitat von conscience im Beitrag #58
Ist das diese Doku über Antisemitismus die ARTE nicht senden will (wollte)?


Ja, ist sie!
Lässt darauf schließen das bei Springer das Thema AFD zu den Akten gelegt wurde und das alte Feindbild, nämlich alles Linke wieder hervorgekramt wurde, oder?

Ja, der Haufen hat dann fertig, nicht nur in GB und F, nein auch in D!

#60 RE: Pressefreiheit à la Carte von conscience 13.06.2017 14:09

Zitat von merte im Beitrag #59
Zitat von conscience im Beitrag #58
Ist das diese Doku über Antisemitismus die ARTE nicht senden will (wollte)?


Ja, ist sie!
Lässt darauf schließen das bei Springer das Thema AFD zu den Akten gelegt wurde und das alte Feindbild, nämlich alles Linke wieder hervorgekramt wurde, oder?

Ja, der Haufen hat dann fertig, nicht nur in GB und F, nein auch in D!


Die "alte" Linke marschiert, in ihrer uralt Form eines sich erneuerten "Feudalen Sozialismus", ein reformierter National-Sozialismus, namens AfD, von Kräften der Konservativen Revolution unter der Duldung rechter FDP, CDU uns CSU Kreise hoffähig gemacht.

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