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#31 RE: „Lügenpresse!“ – Über journalistische Ethik, Zensur und Political Correctness von Jade 07.06.2017 13:04

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Ja, klare Worte. Richtige Worte.
Da war dann das Jammern noch größer.

Für mich klang das anfangs so, als habe man die Junges körperlich attackiert. Oder so.
Dabei hat man sie nur mit Worten "gepiesakt".

#32 RE: „Lügenpresse!“ – Über journalistische Ethik, Zensur und Political Correctness von Werner Thunert 07.06.2017 13:16

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Zitat von Jade im Beitrag #31
Ja, klare Worte. Richtige Worte.
Da war dann das Jammern noch größer.

Für mich klang das anfangs so, als habe man die Junges körperlich attackiert. Oder so.
Dabei hat man sie nur mit Worten "gepiesakt".


Die Bundeskanzlerin wird von einem Soldaten zur "Vaterlandsveräterin" stilisiert, vor versammelter Mannschaft hatte er das wohl abgelassen. In jedem Heer steht auf "Verrat" die Höchststrafe und mithin hatte er doch die Frau Merkel bedroht.

Dass er eine lesbische Soldatin beleidigt und ebenfalls vor versammelter Mannschaft erniedrigt hat, das schrieb seine Frau nun nicht in diesem Brief. Im Grunde ging es bei diesem Brief um Reaktionen von Menschen aus seinem weiteren Umfeld, die mit Teils seinem Verhalten vergleichbarer Methodik, Kritik geübt hatten.

Wenn Soldaten, die sich als "Rechtsausleger" outen, so empfindlich werden, wenn die Pensionierung ansteht und nichts mehr zu befürchten ist, ja dann ist Mut angesagt, bei Ihnen.

#33 RE: „Lügenpresse!“ – Über journalistische Ethik, Zensur und Political Correctness von Einherier 07.06.2017 13:28

Zitat von Jade im Beitrag #29
[quote="Einherier"|p170173]Na dann nimm z.B. das hier:Die Ehefrau des Afdlers Uwe Junge schrieb einen offenen Brief an den Landtagspräsidenten und beschwerte sich über kriminelle linke Angriffe auf sie, ihn und die Familie.Nachzulesen hier: www.michael-klonovsky.de/acta-diurnaKEIN Presseorgan, außer der "Jungen Freiheit" veröffentlichte den Brief.


Angriffe gegen Personen sind nie gut. Welcher Art waren die denn?
Jammern können die AfD-Fuzzies und Co. ja immer vortrefflich.

Nur zur Erinnerung, wer eigentlich Uwe Jung ist:

<
Spielt es in diesem Zusammenhang eine Rolle, wer Uwe Jung ist?
Weil er AfDler ist, eine Soldatin beleidigt haben SOLL
und die Bundeskanzlerin eine "Volksverräterin" genannt hat, ist er zum Abschuß für linke Kriminelle freigegeben worden?
IHRE Einstellung zu Recht und Demokratie, Allerwerteste Frau Jade, läßt zu wünschen übrig.

Wie hätten wohl SIE und die vereinigte Linksknallermeute hierzuforum reagiert, wenn ein physischer Angriff auf Frau Kipping, Herrn Hofreiter, Frau Roth oder Frau Käßmann erfolgt wäre.

Ihr post, hochverehrte Frau Jade, liest sich wie die Rechtfertigung von Gewalt gegen Personen.
Daß kann bei aller politischen Gegnerschaft, NICHT Ihre Absicht sein.

#34 RE: „Lügenpresse!“ – Über journalistische Ethik, Zensur und Political Correctness von Einherier 07.06.2017 13:36

Zitat von Werner Thunert im Beitrag #32
Zitat von Jade im Beitrag #31
Ja, klare Worte. Richtige Worte.
Da war dann das Jammern noch größer.

Für mich klang das anfangs so, als habe man die Junges körperlich attackiert. Oder so.
Dabei hat man sie nur mit Worten "gepiesakt".


Die Bundeskanzlerin wird von einem Soldaten zur "Vaterlandsveräterin" stilisiert, vor versammelter Mannschaft hatte er das wohl abgelassen. In jedem Heer steht auf "Verrat" die Höchststrafe und mithin hatte er doch die Frau Merkel bedroht.

Dass er eine lesbische Soldatin beleidigt und ebenfalls vor versammelter Mannschaft erniedrigt hat, das schrieb seine Frau nun nicht in diesem Brief. Im Grunde ging es bei diesem Brief um Reaktionen von Menschen aus seinem weiteren Umfeld, die mit Teils seinem Verhalten vergleichbarer Methodik, Kritik geübt hatten.

Wenn Soldaten, die sich als "Rechtsausleger" outen, so empfindlich werden, wenn die Pensionierung ansteht und nichts mehr zu befürchten ist, ja dann ist Mut angesagt, bei Ihnen.

Dabei denkst du gewiß an General a.D. Gerd Bastian und die Grünin Petra Kelly (so hieß sie mW), der auch erst munter wurde, als er pensioniert war!

Bei solchen Dingen fällt mir immer wieder meine Auffassung ein, nach der die Linke und die Rechte die beiden Seiten der gleichen Medaille sind.

Übrigens:
Kritik ÜBEN und GEWALT sind NICHT die zwei Seiten der gleichen Medaille, sondern etwas Grundverschiedenes.

Solange linke Gewalttaten bagatellisiert werden, ist das Recht, rechte Gewalttaten zu verdammen, verwirkt.
Meine Meinung!

#35 RE: „Lügenpresse!“ – Über journalistische Ethik, Zensur und Political Correctness von Bin Online 07.06.2017 13:46

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Zitat von merte im Beitrag #30
Und das ist die Antwort des Angegriffenen

Zitat
Reaktion von Herrn Frank Handstein an Frau Junge:

Sehr geehrte Frau Junge,

Was einmal gesagt werden muss: Die AfD ist in der Tat richtig gefährlich! Und Sie persönlich als führendes Mitglied dieser rechtsradikalen populistischen Partei sind es erst Recht! Und Sie müssen sich nicht wundern, dass Ihnen und Ihren Bundesgenossen jetzt der Sturm aus allen Richtungen steif ins Gesicht bläst, denn Sie haben nicht nur Wind, Sie haben STURM gesäht und damit einen politischen Tsunami förmlich herbeigebettelt.

Ihre Partei hält an offen neonazistischen Mitgliedern wie Höcke, Storch, Poggenburg, Gauland, Mandic sowie an mutmaßlichen Betrügern wie Pretzell fest. Die AfD beherbergt noch weitere wegen verschiedener Delikte unter Anklage stehende Mitglieder und eine ganze Fußballmannschaft inklusive Ersatzspieler an hochgradigen Nazis! Ihre Anhängerschaft unterscheidet sich inzwischen nicht mehr von jener der NPD, ja Sie haben sogar sowohl ehemalige Politiker der NPD in Ihren Reihen als auch ehemalige NPD-Wähler in Ihrer Wählerschaft.

Die AfD ist eine Partei, in der rechtsnationales Gedankengut grassiert wie ein Retrovirus und der gleichzeitig jegliche realpolitische Kompetenzen völlig fern sind. Das macht Sie gefährlich und man darf das auch laut und deutlich sagen! Ich bin jedem dankbar, der es tut und unermüdlich wiederholt:
Die AfD ist eine gefährliche (im Sinne von staats- und demokratiegefährdende) Partei, die auf den MÜLLHAUFEN DER GESCHICHTE gehört!


Ja, deutliche Worte, stuemmts!

Nö, eher ein selbstgerechtes, faschistoides Gewäsch, wie es ein Herr Roland Freisler nicht besser hinbekommen hätte.

Vielleicht kann uns der kluge Herr merte auch darüber aufklären, warum der selbstgerechte Moralist, Herr Frank Handstein ein "Angesprochener" sein soll?
Frau Claudia Junge hat sich mit ihrem Schreiben direkt an den Landtagspräsidenten Hendrik Hering (SPD) gewandt und sicherlich nicht an einen Frank Handstein.
Who the hell is Frank Handstein? Etwa ein neuer Politkommissar von Herrn Heiko Maas?
Bitte um umgehende Aufklärung.

#36 RE: „Lügenpresse!“ – Über journalistische Ethik, Zensur und Political Correctness von Bin Online 07.06.2017 14:00

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Zitat von Jade im Beitrag #29
Nur zur Erinnerung, wer eigentlich Uwe Jung ist:

<< Dem Fraktionschef der AfD in Rheinland-Pfalz, Uwe Junge, droht ein Disziplinarverfahren. Er soll als aktiver Bundeswehroffizier gegen das Soldatengesetz verstoßen, im Wahlkampf unangemessen für seine Partei Werbung gemacht und eine Soldatin erniedrigt haben. Nach SPIEGEL-Informationen beantragte das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr bereits Ende Februar beim Landtag die Aufhebung der Immunität gegen den mittlerweile pensionierten Oberstleutnant.

Bei den Vorwürfen geht es im Detail um die Herabwürdigung einer lesbischen Soldatin und Hetzreden, in denen Junge zum Beispiel Bundeskanzlerin Merkel als Vaterlandsverräterin bezeichnete. << Und so weiter

http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...-a-1137838.html

Wer aus seriöser Presse soll denn über den Heini berichten? Vielleicht das Vatikanblatt?
Die "Junge Freiheit" ist for "SO WAS" doch prädestiniert.
Ihr zitierter Artikel ist drei Monate alt. Wenn es einen tatsächlichen Tatverdacht gäbe, wäre die Immunität schon längst aufgehoben worden. Ergo ein Sturm im Wasserglas.
Ihre seriöse Presse scheint nicht frei von Mängel zu sein.
Stuemmts, liebe Frau Jade?

PS: Mittlerweile wurden von Herrn Junge, unter anderem in der FAZ, weitere Interviews veröffentlicht. Die Vorwürfe kamen da gar nicht zur Sprache.

FAZ-Interview mit Herrn Oberstleutnant a.D. Uwe Junge

#37 RE: „Lügenpresse!“ – Über journalistische Ethik, Zensur und Political Correctness von Werner Thunert 07.06.2017 14:08

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Zitat von Bin Online im Beitrag #35
Zitat von merte im Beitrag #30
Und das ist die Antwort des Angegriffenen

Zitat
Reaktion von Herrn Frank Handstein an Frau Junge:

Sehr geehrte Frau Junge,

Was einmal gesagt werden muss: Die AfD ist in der Tat richtig gefährlich! Und Sie persönlich als führendes Mitglied dieser rechtsradikalen populistischen Partei sind es erst Recht! Und Sie müssen sich nicht wundern, dass Ihnen und Ihren Bundesgenossen jetzt der Sturm aus allen Richtungen steif ins Gesicht bläst, denn Sie haben nicht nur Wind, Sie haben STURM gesäht und damit einen politischen Tsunami förmlich herbeigebettelt.

Ihre Partei hält an offen neonazistischen Mitgliedern wie Höcke, Storch, Poggenburg, Gauland, Mandic sowie an mutmaßlichen Betrügern wie Pretzell fest. Die AfD beherbergt noch weitere wegen verschiedener Delikte unter Anklage stehende Mitglieder und eine ganze Fußballmannschaft inklusive Ersatzspieler an hochgradigen Nazis! Ihre Anhängerschaft unterscheidet sich inzwischen nicht mehr von jener der NPD, ja Sie haben sogar sowohl ehemalige Politiker der NPD in Ihren Reihen als auch ehemalige NPD-Wähler in Ihrer Wählerschaft.

Die AfD ist eine Partei, in der rechtsnationales Gedankengut grassiert wie ein Retrovirus und der gleichzeitig jegliche realpolitische Kompetenzen völlig fern sind. Das macht Sie gefährlich und man darf das auch laut und deutlich sagen! Ich bin jedem dankbar, der es tut und unermüdlich wiederholt:
Die AfD ist eine gefährliche (im Sinne von staats- und demokratiegefährdende) Partei, die auf den MÜLLHAUFEN DER GESCHICHTE gehört!


Ja, deutliche Worte, stuemmts!
Nö, eher ein selbstgerechtes, faschistoides Gewäsch, wie es ein Herr Roland Freisler nicht besser hinbekommen hätte.

Vielleicht kann uns der kluge Herr merte auch darüber aufklären, warum der selbstgerechte Moralist, Herr Frank Handstein ein "Angesprochener" sein soll?
Frau Claudia Junge hat sich mit ihrem Schreiben direkt an den Landtagspräsidenten Hendrik Hering (SPD) gewandt und sicherlich nicht an einen Frank Handstein.
Who the hell is Frank Handstein? Etwa ein neuer Politkommissar von Herrn Heiko Maas?
Bitte um umgehende Aufklärung.



Nun sind da bei den "Rechten" oft Ungenauigkeiten in der Bewertung von politischen Aussagen und Personen.

Also Freisler war ein Richter der "Nazi-Rechtspflege" und Todesurteile waren sein täglich Brot. Einen "selbstgerechten Moralisten" mit ihm gleichzusetzen ist, unfassbar.

Bino scheint doch eher ein AfD - Typ zu sein, als der "CSU-Fuzzi", für den ich ihn unlängst noch gehalten habe. So habe ich hier etwas gesucht, das ihm vermutlich zu "denken" veranlassen kann, uns die wir die "Gurkentruppe von Rechts" ablehnend begleiten, eher zum Schmunzeln einen Grund gibt.

https://www.youtube.com/watch?v=fGW1dU4KDV0

#38 RE: „Lügenpresse!“ – Über journalistische Ethik, Zensur und Political Correctness von Bin Online 07.06.2017 14:08

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Der Brief von Claudia Junge an den Landtagspräsidenten Hendrik Hering (SPD)


Herr Präsident,

mit klopfendem Herzen und unsagbar wütend habe ich in der Allgemeinen Zeitung vom Wochenende gelesen, dass Sie die Alternative für Deutschland (AfD) als „richtig gefährlich“ brandmarken. Als Mitglied einer demokratischen Partei und Ehefrau von AfD-Landeschef Uwe Junge kann ich nun nicht mehr schweigen.

Ich habe es satt, mich als AfD-Mitglied von Ihnen und Ihresgleichen beschimpfen zu lassen. Bürger, die Veranstaltungen der AfD besuchen wollen, werden abgedrängt und verprügelt, AfD Politiker werden zusammengeschlagen, ihre Autos und Häuser mit Farbe besprüht, Fenster eingeschlagen, ja sogar an Häusern Feuer gelegt. Die Privatadressen von AfD-Mitgliedern werden veröffentlicht und ihre Kinder werden in der Schule isoliert, eingeschüchtert und genötigt. Wirte, die der AfD Räume für Veranstaltungen zur Verfügung stellen, werden bedroht und ihre Immobilien beschädigt. Nicht die AfD ist gefährlich, sondern Menschen wie Sie, Herr Hering. Menschen, die ein solches Verhalten billigen oder unterstützen. Dazu zählen auch hohe Kirchenvertreter und Funktionäre der SPD, Grünen, Linken sowie der Gewerkschaften.

AfD-Mitglieder und Wähler zünden keine Autos an, brechen keine Kiefer und beschädigen kein Eigentum. Wir sagen, was uns stört und was wir besser machen wollen. Von uns geht aber niemals Gewalt aus.

Der Brandanschlag auf mein Auto und unser Haus sowie der Überfall auf meinen Mann veranlasste Sie und Ihre Genossen nur zu einem müden Telefonanruf. Eine öffentliche Stellungnahme oder gar ein Thema im Parlament – Fehlanzeige. Der obligatorische Blumenstrauß ins Krankenhaus verbunden mit Genesungswünschen an meinen Mann – Fehlanzeige.

Stattdessen feuern Sie mit Ihren Aussagen – Ihr Parteigenosse Herr Schweitzer steht Ihnen da in nichts nach – die Aktivitäten der Linksextremisten an. Sie gießen Öl ins Feuer, statt Alarm zu schlagen, weil Sie nicht sehen wollen, dass es in unserem Land bereits an allen Ecken brennt. Wie lange wollen Sie das noch tun? Was muss noch passieren, ehe Sie und das Parlament sich von diesen politisch motivierten Straftaten distanzieren? Wann haben Sie vor, Ihrer Bestürzung öffentlich Ausdruck zu verleihen? Muss es erst Tote oder Schwerstverletzte geben? Wenn dies eintrifft, dann haben auch Sie sich mitschuldig gemacht. Das kann dann auch Ihre Ministerpräsidentin Dreyer nicht mehr weglächeln.

Wissen Sie, wie das ist, wenn man sich in seinem Haus nicht mehr sicher fühlt? Wenn man sich mit Freunden und Familie nicht mehr öffentlich treffen kann, weil man sie nicht der Gefahr aussetzen will, mit AfD-Mitgliedern gesehen zu werden? Was tun wir AfD-ler, dass wir Ihren Anfeindungen ausgesetzt werden? Wir haben nur eine andere politische Überzeugung! Und das in Deutschland, nicht in einer Diktatur!

Es mag sich nicht ziemen, wenn sich die Frau eines AfD-Politikers so direkt äußert. Aber ich bin betroffen. Ich bade all das Tag für Tag aus. Sie tragen dazu bei, dass uns unser Leben weggenommen wird. Ich will Ihr ächtendes Verhalten nicht länger schweigend hinnehmen. Sollten wir uns einmal begegnen, reichen Sie mir bitte nicht die Hand.

Claudia Junge, Mertloch


Ein taffes Schreiben, ist einer ihrer Vorwürfe falsch?


PS: Ich finde es wirklich ätzend, dass ich hier, bereits zum wiederholten Mal, AfD-Mitglieder verteidigen muss.
Leider zwingt mich hierzu die politische Hygiene. Dumpfer Hass darf in Deutschland keine Chance mehr bekommen.
Egal aus welcher Richtung.

#39 RE: „Lügenpresse!“ – Über journalistische Ethik, Zensur und Political Correctness von Einherier 07.06.2017 14:11

Zitat von Bin Online im Beitrag #36
Zitat von Jade im Beitrag #29
Nur zur Erinnerung, wer eigentlich Uwe Jung ist:

&lt;&lt; Dem Fraktionschef der AfD in Rheinland-Pfalz, Uwe Junge, droht ein Disziplinarverfahren. Er soll als aktiver Bundeswehroffizier gegen das Soldatengesetz verstoßen, im Wahlkampf unangemessen für seine Partei Werbung gemacht und eine Soldatin erniedrigt haben. Nach SPIEGEL-Informationen beantragte das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr bereits Ende Februar beim Landtag die Aufhebung der Immunität gegen den mittlerweile pensionierten Oberstleutnant.

Bei den Vorwürfen geht es im Detail um die Herabwürdigung einer lesbischen Soldatin und Hetzreden, in denen Junge zum Beispiel Bundeskanzlerin Merkel als Vaterlandsverräterin bezeichnete. &lt;&lt; Und so weiter

http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...-a-1137838.html

Wer aus seriöser Presse soll denn über den Heini berichten? Vielleicht das Vatikanblatt?
Die "Junge Freiheit" ist for "SO WAS" doch prädestiniert.
Ihr zitierter Artikel ist drei Monate alt. Wenn es einen tatsächlichen Tatverdacht gäbe, wäre die Immunität schon längst aufgehoben worden. Ergo ein Sturm im Wasserglas.
Ihre seriöse Presse scheint nicht frei von Mängel zu sein.
Stuemmts, liebe Frau Jade?

PS: Mittlerweile wurden von Herrn Junge, unter anderem in der FAZ, weitere Interviews veröffentlicht. Die Vorwürfe kamen da gar nicht zur Sprache.

FAZ-Interview mit Herrn Oberstleutnant a.D. Uwe Junge

Interessantes Interview.
Außer, daß er Afdler ist, ist ihm nichts vorzuwerfen, aber gerade das ist das rote Tuch, gegen das die Linken die Hörner senken, armselig!
Alles, was da im Raum steht und von Frau Jade u.a. eingebracht wird, ist mehr oder weniger heiße Luft.

Übrigens;
nach unserer Rechtsordnung gilt erst dann jemand als schuldig, wenn ihm Schuld nachgewiesen ist.

#40 RE: „Lügenpresse!“ – Über journalistische Ethik, Zensur und Political Correctness von Werner Thunert 07.06.2017 14:17

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Zitat von Bin Online im Beitrag #38

Der Brief von Claudia Junge an den Landtagspräsidenten Hendrik Hering (SPD)


Herr Präsident,

mit klopfendem Herzen und unsagbar wütend habe ich in der Allgemeinen Zeitung vom Wochenende gelesen, dass Sie die Alternative für Deutschland (AfD) als „richtig gefährlich“ brandmarken. Als Mitglied einer demokratischen Partei und Ehefrau von AfD-Landeschef Uwe Junge kann ich nun nicht mehr schweigen.

Ich habe es satt, mich als AfD-Mitglied von Ihnen und Ihresgleichen beschimpfen zu lassen. Bürger, die Veranstaltungen der AfD besuchen wollen, werden abgedrängt und verprügelt, AfD Politiker werden zusammengeschlagen, ihre Autos und Häuser mit Farbe besprüht, Fenster eingeschlagen, ja sogar an Häusern Feuer gelegt. Die Privatadressen von AfD-Mitgliedern werden veröffentlicht und ihre Kinder werden in der Schule isoliert, eingeschüchtert und genötigt. Wirte, die der AfD Räume für Veranstaltungen zur Verfügung stellen, werden bedroht und ihre Immobilien beschädigt. Nicht die AfD ist gefährlich, sondern Menschen wie Sie, Herr Hering. Menschen, die ein solches Verhalten billigen oder unterstützen. Dazu zählen auch hohe Kirchenvertreter und Funktionäre der SPD, Grünen, Linken sowie der Gewerkschaften.

AfD-Mitglieder und Wähler zünden keine Autos an, brechen keine Kiefer und beschädigen kein Eigentum. Wir sagen, was uns stört und was wir besser machen wollen. Von uns geht aber niemals Gewalt aus.

Der Brandanschlag auf mein Auto und unser Haus sowie der Überfall auf meinen Mann veranlasste Sie und Ihre Genossen nur zu einem müden Telefonanruf. Eine öffentliche Stellungnahme oder gar ein Thema im Parlament – Fehlanzeige. Der obligatorische Blumenstrauß ins Krankenhaus verbunden mit Genesungswünschen an meinen Mann – Fehlanzeige.

Stattdessen feuern Sie mit Ihren Aussagen – Ihr Parteigenosse Herr Schweitzer steht Ihnen da in nichts nach – die Aktivitäten der Linksextremisten an. Sie gießen Öl ins Feuer, statt Alarm zu schlagen, weil Sie nicht sehen wollen, dass es in unserem Land bereits an allen Ecken brennt. Wie lange wollen Sie das noch tun? Was muss noch passieren, ehe Sie und das Parlament sich von diesen politisch motivierten Straftaten distanzieren? Wann haben Sie vor, Ihrer Bestürzung öffentlich Ausdruck zu verleihen? Muss es erst Tote oder Schwerstverletzte geben? Wenn dies eintrifft, dann haben auch Sie sich mitschuldig gemacht. Das kann dann auch Ihre Ministerpräsidentin Dreyer nicht mehr weglächeln.

Wissen Sie, wie das ist, wenn man sich in seinem Haus nicht mehr sicher fühlt? Wenn man sich mit Freunden und Familie nicht mehr öffentlich treffen kann, weil man sie nicht der Gefahr aussetzen will, mit AfD-Mitgliedern gesehen zu werden? Was tun wir AfD-ler, dass wir Ihren Anfeindungen ausgesetzt werden? Wir haben nur eine andere politische Überzeugung! Und das in Deutschland, nicht in einer Diktatur!

Es mag sich nicht ziemen, wenn sich die Frau eines AfD-Politikers so direkt äußert. Aber ich bin betroffen. Ich bade all das Tag für Tag aus. Sie tragen dazu bei, dass uns unser Leben weggenommen wird. Ich will Ihr ächtendes Verhalten nicht länger schweigend hinnehmen. Sollten wir uns einmal begegnen, reichen Sie mir bitte nicht die Hand.

Claudia Junge, Mertloch


Ein taffes Schreiben, ist einer ihrer Vorwürfe falsch?


PS: Ich finde es wirklich ätzend, dass ich hier, bereits zum wiederholten Mal, AfD-Mitglieder verteidigen muss.
Leider zwingt mich hierzu die politische Hygiene. Dumpfer Hass darf in Deutschland keine Chance mehr bekommen.
Egal aus welcher Richtung.


Genau so sind die Verbrecher zu beschreiben, die jeden der eine Immobilie zur Unterkunft von Flüchtlingen anbietet, in Angst und Schrecken versetzten. Allein in 2015 mehr als 1000 Anschläge gegen Flüchtlingseinrichtungen, sprechen eine klare Sprache, die "Rechten" sind weit krimineller als der Rest der Bevölkerung. Wenn genau die sich beschweren, man würde mit ihnen so umgehen wie sie das mit anderen Menschen machen, das ist grenzenlos zynisch.

#41 RE: „Lügenpresse!“ – Über journalistische Ethik, Zensur und Political Correctness von Bin Online 07.06.2017 14:20

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Zitat von Werner Thunert im Beitrag #37
Nun sind da bei den "Rechten" oft Ungenauigkeiten in der Bewertung von politischen Aussagen und Personen.

Also Freisler war ein Richter der "Nazi-Rechtspflege" und Todesurteile waren sein täglich Brot. Einen "selbstgerechten Moralisten" mit ihm gleichzusetzen ist, unfassbar.
Nicht Handstein persönlich habe ich mit Freisler gleichgestellt, sondern seinen Duktus.
Zitat von Werner Thunert im Beitrag #37
Bino scheint doch eher ein AfD - Typ zu sein, als der "CSU-Fuzzi", für den ich ihn unlängst noch gehalten habe. So habe ich hier etwas gesucht, das ihm vermutlich zu "denken" veranlassen kann, uns die wir die "Gurkentruppe von Rechts" ablehnend begleiten, eher zum Schmunzeln einen Grund gibt.
Und wieder pupst ein Menschlein!

#42 RE: „Lügenpresse!“ – Über journalistische Ethik, Zensur und Political Correctness von Hamlets Gummibärchen 07.06.2017 14:29

Zitat von Bin Online im Beitrag #41
Zitat von Werner Thunert im Beitrag #37
Nun sind da bei den "Rechten" oft Ungenauigkeiten in der Bewertung von politischen Aussagen und Personen.

Also Freisler war ein Richter der "Nazi-Rechtspflege" und Todesurteile waren sein täglich Brot. Einen "selbstgerechten Moralisten" mit ihm gleichzusetzen ist, unfassbar.
Nicht Handstein persönlich habe ich mit Freisler gleichgestellt, sondern seinen Duktus.
Zitat von Werner Thunert im Beitrag #37
Bino scheint doch eher ein AfD - Typ zu sein, als der "CSU-Fuzzi", für den ich ihn unlängst noch gehalten habe. So habe ich hier etwas gesucht, das ihm vermutlich zu "denken" veranlassen kann, uns die wir die "Gurkentruppe von Rechts" ablehnend begleiten, eher zum Schmunzeln einen Grund gibt.
Und wieder pupst ein Menschlein!


Was würdest Du eigentlich sagen, wenn man dich als Würmchen oder Dümmerlein bezeichnen würde? Du wärest indigniert? Also dann laß doch bitte diesen Terminus "Menschlein". Man ist nicht minderwertig, wenn man Deine Auslassungen nicht für das neueste Neue Evangelium hält.

#43 RE: „Lügenpresse!“ – Über journalistische Ethik, Zensur und Political Correctness von Bin Online 07.06.2017 14:34

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Ach wie schlimm, dass Menschlein bekommt Unterstützung von einem Menschlein, der sich hier hauptsächlich als Bin Online-Stalker betätigt.

#44 RE: „Lügenpresse!“ – Über journalistische Ethik, Zensur und Political Correctness von Werner Thunert 07.06.2017 14:36

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Zitat von Bin Online im Beitrag #43
Ach wie schlimm, dass Menschlein bekommt Unterstützung von einem Menschlein, der sich hier hauptsächlich als Bin Online-Stalker betätigt.



"Bin Online"- das ist der Forum-Stalker.

#45 RE: „Lügenpresse!“ – Über journalistische Ethik, Zensur und Political Correctness von Hamlets Gummibärchen 07.06.2017 16:19

Zitat von Bin Online im Beitrag #43
Ach wie schlimm, dass Menschlein bekommt Unterstützung von einem Menschlein, der sich hier hauptsächlich als Bin Online-Stalker betätigt.


Stalker? Nicht jeder Widerspruch ist Stalkerei. Das meinen imer nur die "Gestalkten". Vielleicht hat es Bienchen Online ja auch jeglichen Widerspruch verdient. Aber das verkraftet er nicht, der Arme.

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