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#31 RE: Ronai Chaker über den Islam von J.W.v.Kroethe 29.06.2017 12:29

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Zitat von blues im Beitrag #29

ich habs ja schon geahnt woher der Wind da weht - spannend bleibt aber noch, wer denn da für die Umformung verantwortlich ist und weshalb es die überhaupt geben soll.


Wissen ist immer besser als ahnen. Aber wo soll man bei soviel echter oder gespielter Unbedarftheit eigentlich anfangen, das komplexe Thema "Umvolkung" zu diskutieren? Ein Begriff übrigens, der (wie auch die "Autobahn") trotz seiner braunen Herkunft genau das aussagt, was aktueller Mainstream ist, nämlich die "rassische Durchmischung" nicht nur der Deutschen, sondern aller Europäer. Mit dem Ziel der Fragmentierung und Entsolidarisierung einst heterogener und funktionierender Gesellschaften.

#32 RE: Ronai Chaker über den Islam von blues 29.06.2017 12:43

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Zitat von Johann Wolfgang von Kroethe im Beitrag #23




"Als schon seit Jahren zutiefst enttäuschter Sozialdemokrat ... wäge ich da ab..."
... und kommst natürlich zu der nicht ganz überraschenden Erkenntnis, daß das Resultat deiner Abwägung als allgemeinverbindlich zu akzeptieren ist. Daß die Verursacher des absehbarerweise im Chaos endenden Umvolkungsexperiments das schon selbst wieder irgendwie hinbiegen werden, da solle sich mal kein Außenstehender einmischen. Und genau diese arrogante Attitüde, trotz des offensichtlichen Scheiterns linksliberaler Politik diese noch immer als allein seligmachend zu verkaufen ist es, was die Leute dazu bringt, sich angewidert von den etablierten Einheitsparteien abzuwenden. Und sich dann natürlich auch umzusehen, wer sich denn überhaupt noch für ihre Probleme interessiert und ob es denn noch irgendeine Opposition gegenüber dem aktuellen Wahnsinn gibt.


Was du eine "arrogante Attitüde" nennst, ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte und alles andere als ein "offensichtliches Scheitern".

Wohlstand und Frieden ist das Ergebnis linksliberaler Politik.

Nur ein Miteinander garantiert die Zivilisation. Das Prinzip der Nationalstaaten ist in 6000 Jahren Zivilisationsgeschichte restlos gescheitert.

Du stolperst nur über die Flüchtlingsahlen, die dir Angst machen. Ja, die Kanzlerin hat einen Fehler gemacht, ohne Absprache mit den europäischen Nachbarn ungeprüfte Einwanderung zuzulassen - aber wie nun mit diesem Fehler umgehen ?
Die von dir präferierten wirtschaftsliberalen AfDler mit ihren Nationaldilettanten in ihren Reihen haben kein Konzept, Krachkaspersprüchen magst du ja gerne applaudieren, reicht aber nicht.

Die wirtschaftsliberalen AfDler begünstigen nur Vermögen - und damit schafft man keine soziale Gerechtigkeit.

Zitat

Es ist jedenfalls immer wieder erstaunlich, wie problemlos sich die erfolgsverwöhnten Mainstreamler mit ihrem Wust aus Widersprüchen arrangieren und wie scheinheilig sich politische Brandstifter über das Feuer aufzuregen verstehen, das sie selbst gelegt haben.



Erfolgsverwöhnte Mainstreamler ! Ja, da hast du recht, wir sind erfolgsverwöhnt und ein paar Flüchtlinge werden den Erfolg auch nicht schmälern.

Wir schaffen das.

#33 RE: Ronai Chaker über den Islam von Bin Online 29.06.2017 12:47

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Zitat von blues im Beitrag #32
Wohlstand und Frieden ist das Ergebnis linksliberaler Politik.
Übertreibst Du da nicht ein wenig?
Oder waren Erhard und Karl Schiller linksliberale?

#34 RE: Ronai Chaker über den Islam von blues 29.06.2017 13:01

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Zitat von Johann Wolfgang von Kroethe im Beitrag #25

Genau diese assoziative Unterstellung wollte er ja zum Ausdruck bringen, nur etwas verklausulierter als du.
Wobei auch ich mich lange gesträubt hatte, diesen belasteten Begriff zu verwenden. Aber er trifft den Nagel nun mal auf den Kopf, und wo ich ohnehin schon zum "Nazi" abgestempelt werde, weil ich mich für die Durchsetzung von Menschenrechten und Demokratie auch im Islam einsetze, habe ich heute keine Probleme mehr damit, eine offensichtliche Umvolkungspolitik auch als solche zu bezeichnen. Ich verteidige sie ja nicht, im Gegenteil. Aber was damals zu verurteilen war ist es heute nicht weniger, das sollte selbst dir einleuchten...



Sage doch mal bitte, wer betreibt die denn, die "Umvolkung? Und welchen Sinn macht die für die Betreiber ?

Hinter dem Begriff steht für mich die Angst das eigene Volk, also man selber, käme irgendwie zu kurz - das wir Bürger so wenig von dem durch uns erwirtschafteten Gewinn haben, ist eine Frage der Ausrichtung der Politik - Schwarzgelb schaffte es Vermögende zu bereichern (so wie dies auch die AfDler anvisieren - nur damit schafft man keine soziale Gerechtigkeit,, die du dir ja wünschst; wir nehmen da mal nur ein Beispiel, der soziale Wohnungsbau:

die Wirtschaftsliberale schwarzgelbe Koalition sorgte dafür das kommunales u. Bundeseigentum verkauft wurde und der soziale Wohnungsbau mehr oder weniger abgeschafft.
Das hat nichts mit Einwanderung zu tun sondern mit einer wirtschaftsliberalen Politik die seit der "geistig moralischen Wende" Anfang der 80er im Bund (u. in Europa) betrieben wurde.
Fatalerweise haben die Bürger dies mehrheitlich gewählt - du wahrscheinlich auch!
Und da steckt des Pudels Kern.

Merke, mit AfDlern und den Nationaldilettanten in ihren Reihen schaffst du keinen Wohlstand für "das Volk", Isolationismus, den die Nationaldilettanten verfolgen, schafft das ebensowenig!

Fußnote:

Die Regierung verbietet einen Auftritt des Irren vom Bospurus in Deutschland !

Geht doch.

Wir schaffen das.

#35 RE: Ronai Chaker über den Islam von blues 29.06.2017 13:09

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Zitat von Bin Online im Beitrag #33
Zitat von blues im Beitrag #32
Wohlstand und Frieden ist das Ergebnis linksliberaler Politik.
Übertreibst Du da nicht ein wenig?
Oder waren Erhard und Karl Schiller linksliberale?


Nein, die Prinzipien der "sozialen Marktwirtschaft", deren Umsetzungen sind das Resultat der "linken" Arbeiterbewegungen des 19.Jhd. um des sozialen Friedens willen,

dazu gehört ebenso die europäische Einigung.

#36 RE: Ronai Chaker über den Islam von PINGUIN 29.06.2017 13:14

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""Ich erwarte Verantwortung von der Politik und dem Rechtsstaat in diesem Land!""

Da müssen erst einmal Politiker/innen mit Arsch in der Hose auftauchen.
Unsere weichgespülten Politiker/innen werde es nicht wagen, hier eine härtere Gangart einzuschlagen.
Als für mich gravierend kommen dann noch unsere Juristen ins Spiel. Denn jenen Damen und Herren kann man NICHT mit "vernünftigen" Argumenten so recht beikommen.
(Warum? Habe ich hier in einem anderen Post als Meinung geäußert. )

Wir leben doch in einem so offenen und liberalen Land - und da kann man doch vom Gesetzgeber nicht erwarten, die Religionsfreiheit zu unterbinden.

Für mich ist diese Glaubensrichtung Islam stark zweigeteilt: 1- jene, die es als Glauben friedlich leben ( sei es für uns auch noch so fremd) und 2- jene, die diesen Glauben als Vorwand für Verbrechen aller Art nutzen.

#37 RE: Ronai Chaker über den Islam von Bin Online 29.06.2017 13:17

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@blues

Es waren aber konservative Politiker, die es umsetzten.
Die heutige Bundesrepublik und die EU wären ohne die West-Alliierten nicht möglich gewesen.
Wobei ich den Part der SPD nicht kleinreden will.

#38 RE: Ronai Chaker über den Islam von J.W.v.Kroethe 29.06.2017 13:23

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Zitat von blues im Beitrag #32


Was du eine "arrogante Attitüde" nennst, ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte und alles andere als ein "offensichtliches Scheitern".

Wohlstand und Frieden ist das Ergebnis linksliberaler Politik.

Nur ein Miteinander garantiert die Zivilisation. Das Prinzip der Nationalstaaten ist in 6000 Jahren Zivilisationsgeschichte restlos gescheitert.

Du stolperst nur über die Flüchtlingsahlen, die dir Angst machen. Ja, die Kanzlerin hat einen Fehler gemacht, ohne Absprache mit den europäischen Nachbarn ungeprüfte Einwanderung zuzulassen - aber wie nun mit diesem Fehler umgehen ?
Die von dir präferierten wirtschaftsliberalen AfDler mit ihren Nationaldilettanten in ihren Reihen haben kein Konzept, Krachkaspersprüchen magst du ja gerne applaudieren, reicht aber nicht.
Die wirtschaftsliberalen AfDler begünstigen nur Vermögen - und damit schafft man keine soziale Gerechtigkeit.


Im Moment geht es um ganz andere Dinge. Nämlich darum, das aus allen Fugen geratene Multikultiexperiment auf ein sozialverträgliches Maß zurückzuführen. Den Islam endlich als verfassungsfeindliche faschistische Ideologie zu erkennen und zu bekämpfen und die Deutschen wieder selbst über ihre Angelegenheiten bestimmen zu lassen - ohne Einmischung von außen und von gewissen Zuwanderern, denen aus dem linksgrünen Spektrum bereits der Status der neuen Herren hierzulande zugeschrieben wird. Schluß also mit der anmaßenden linken "Tyrannei des moralischen Imperativs" wie der Theologe Ulrich Körtner in seinem gerade erschienenen Buch fordert.

http://www.deutschlandfunk.de/evangelisc...ticle_id=389689

Aber wenn du meinst, daß Wohlstand und Frieden das Ergebnis linksliberaler Politik darstellen, dann ist dir wohl entgangen, wie sehr sich diese Politik seit Willy Brandts Zeiten verändert hat. Wie sie sich heute gegen die Interessen der Bevölkerung stellt und einen nie dagewesenen Ausverkauf dieser Gesellschaft und ihrer Werte betreibt. Und wenn du erklärst, das Nationalstaatsprinzip wäre gescheitert, dann muß ja wohl die gesamte Nachkriegszeit bis in die 80er hinein von Chaos und Niedergang bestimmt gewesen sein. Was natürlich Unsinn ist, denn die innere Zersetzung westlicher Gesellschaften begann erst mit der ach so alternativlosen Globalisierung und dem begleitenden Multikulti- und Genderwahn verantwortungsloser linksliberaler Akteure.

Zitat

Es ist jedenfalls immer wieder erstaunlich, wie problemlos sich die erfolgsverwöhnten Mainstreamler mit ihrem Wust aus Widersprüchen arrangieren und wie scheinheilig sich politische Brandstifter über das Feuer aufzuregen verstehen, das sie selbst gelegt haben.



Zitat von blues im Beitrag #32
Erfolgsverwöhnte Mainstreamler ! Ja, da hast du recht, wir sind erfolgsverwöhnt und ein paar Flüchtlinge werden den Erfolg auch nicht schmälern.

Wir schaffen das.



Es geht hier nicht um tatsächliche Flüchtlinge, sondern um eine Völkerwanderung bildungsfernster Drittweltbewohner, die unverantwortlicherweise eingeladen wurden, sich in unseren Sozialsystemen niederzulassen und sich dort wohlzufühlen. Und "das" schaffen vielleicht unsere bestverdienenden Eliten, von diesen Zuständen auch noch zu profitieren. Ausbaden wird diesen massiven Angriff auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt das ohnehin schon abgehängte untere Drittel.

#39 RE: Ronai Chaker über den Islam von blues 29.06.2017 13:29

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Zitat von Bin Online im Beitrag #22
Die AfD ist die einzige Oppositionspartei und ja, in der AfD sind Kleingeister, Braune, Dumme, Antisemiten und was weiß ich noch alles vertreten.
Trotzdem liegt deren Potential bei rund 20%!
Das ist die Folge unserer Allparteienkoalition, die ich für demokratiefeindlich halte.


Das was du Aalparteienkoalition nennst ist Ausdruck der demokratischen, bürgerlichen Mitte unseres Landes und die ist glücklicherweise immer noch die Mehrheit unseres Landes.

Zitat

Heutzutage darf man ja nicht einmal mehr die EU kritisieren. Klar kann ich mich aufregen, wenn die Italiener ihre bankrotten Banken stützen aber sobald man entsprechende Reformen verlangt, die tatsächlich umgesetzt werden müssen, also an der derzeitigen Struktur was ändern will, ist man ganz schnell bei den EU-Feinden und wird nebenbei noch gefragt, ob man ein AfD'ler sei.


Das stimm ganz und gar nicht, die bürgerliche Mitte debattiert über deren weiteres Geschick, viel zu spät merkt diese, die fehlgeleitete Sozialpolitik ist die Basis der Enttäuschung der Europäer - da anzusetzen wird das Ziel kommender Europapolitik sein.

Zitat

Bei den Flüchtlingen ist es noch krasser, da darf man ja gar nichts mehr sagen, ohne reflexartig als Rechter abgestempelt zu werden.


Naja, vielleicht in diesen Foren, nicht aber im RL, selbst eingefleischten Grünen wird's klar, dass nicht alle Einwanderer bleiben können - und das will was heißen.

Zitat

Damit will ich sagen, dass die Regierungsparteien die Ursache für die AfD sind und wir ein verdammtes Glück haben, dass die solche Knaller wie Höcke, Poggenburg oder Gedeon dabei haben.
Sonst wären sie deutlich über 15%.


Da allerdings liegst du richtig,
neben den Nationaldilettanten ists das asoziale Profil der AfDler, dass dann doch den einen oder anderen berechtigterweise an der AfD zweifeln läßt und glücklicherweise wird dieses "Profil" von der Partei auch stramm weiter vertreten.
Ich vertraue da der Union dass sie anständige Konservative wieder zurückholt.

Zitat

Dazu kommt noch das Problem des herrschenden Mainstreams, heute kann jeder Knaller von sich behaupten, dass er Antifaschist, Antirassist usw. ist und sieht sich dadurch auf der richtigen Seite. Dadurch wird auch verhindert, dass zwischen den Flüchtlingen überhaupt nicht mehr differenziert wird, Deutschland macht zwischen einen irakischen IS-Massenmörder, einen schwerkriminellen Libanesen und zwischen tatsächlich verfolgten Menschen keinen Unterschied. Da ist jeder ein Flüchtling und genießt hier einen besonderen Schutz. Egal ob einer zum Jihad aufruft, Bandenchef einer Großfamilie ist, beim IS gewütet hat, hier sich zum Serientäter entwickelt, alle sind Flüchtlinge, alle sind bedürftig, alle sind traumatisiert.
Eigentlich ist es ein Wunder, dass die AfD so dahin dümpelt.


Auch da liegst du vollkommen richtig aber ganz so dramatisch ist es nun auch nicht - wenn sie den islamistischen Terroristen auf die Spur kommen, handeln sie auch unsere Ordnungskräfte, diese und die Gerichte zu verstärken sollte das Ziel der Allparteienkoalition sein !

hinzuzufügen, der deutsche Richterbund bemängelte mal die Paralleljustiz in der moslemischen Gemeinschaft, die eben nicht nur den "Ast überm Gartenzaun" verhandele sondern eben auch

Kapitalverbrechen - hier durchzugreifen sollte ebenso Ziel der Allparteienkoalition sein, ebenso die Verfolgung islamistischen Hassprediger, wenn du da mal auf die Liste der verbotenen islamistischen Vereinigungen schaust die Gegner unserer Zivilisation sind, relativieren sich o.g. Befürchtungen vielleicht ein wenig:

https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-islamismus-und-islamistischer-terrorismus/verbotene-organisationen-islamismus

#40 RE: Ronai Chaker über den Islam von Bin Online 29.06.2017 14:36

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Überspitze oder übertreibe ich mit dem Ausdruck Allparteienkoalition?
Du bezeichnest diese Parteien als unsere bürgerliche Mitte und das ist so einfach nicht richtig.
Seit Schröder mit der Mitte die Wahlen gewann, sind alle Parteien in Richtung Mitte gewandert.
Dadurch wurde an den Rändern Platz für die Linke und der AfD.

Pfeif auf die bürgerliche Mitte, ich will eine SPD, die sich für die kleinen Leudz einsetzt, die tatsächlich klein sind.
Die alte Flaschensammlerin ist den SPD-Bonzen höchstens eine Randbemerkung wert, wenn überhaupt.
Ich will eine Union, in der alte Werte (Lafontaines Sekundär-Werte) wieder was wert sind, ein konservatives Familienbild nicht als ein Übel der Vergangenheit angesehen wird, die transatlantisch und israelfreundlich ist und die Jakobiner und Moralisten ächtet.
Ich will eine FDP, die sich für kleine bis mittlere Unternehmen einsetzt, die sich für eine liberale Gesellschaft einsetzt.
(Das sind meine Wunschträume, die so noch nie da waren.)

Und was haben wir?
Einen Gleichschritt bei allen Politikfeldern, wenn man mal von den Gagathemen (Ehe für alle) absieht.
Hier könnte "Die Linke" ein korrektiv sein, wenn sie ideologisch nicht so borniert ist, wie sie es nun mal ist aber auch die AfD, wenn sie etwas weniger Knaller in ihren Reihen hätte.


PS:Das die Forenwelt nur ganz wenige Gemeinsamkeiten mit dem Realleben hat, weiß ich natürlich aber manchmal vergesse ich es im Eifer des Gefechts.

#41 RE: Ronai Chaker über den Islam von blues 29.06.2017 16:06

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Zitat von Johann Wolfgang von Kroethe im Beitrag #38


Im Moment geht es um ganz andere Dinge. Nämlich darum, das aus allen Fugen geratene Multikultiexperiment auf ein sozialverträgliches Maß zurückzuführen. Den Islam endlich als verfassungsfeindliche faschistische Ideologie zu erkennen und zu bekämpfen und die Deutschen wieder selbst über ihre Angelegenheiten bestimmen zu lassen - ohne Einmischung von außen und von gewissen Zuwanderern, denen aus dem linksgrünen Spektrum bereits der Status der neuen Herren hierzulande zugeschrieben wird. Schluß also mit der anmaßenden linken "Tyrannei des moralischen Imperativs" wie der Theologe Ulrich Körtner in seinem gerade erschienenen Buch fordert.

http://www.deutschlandfunk.de/evangelisc...ticle_id=389689


Welchen "gewissen Zuwanderern" wird denn der Status "der neuen Herren" zugeschrieben ?

Zudem, die Deutschen bestimmen über ihre "Angelegenheiten" bei jeder Wahl, wenn deine Interessen nicht gebührend vertreten sind, musst du für eine parlamentarische Mehrheit sorgen, die dies verändert.

Den Islam generell zu verurteilen ist Unsinn.
Mal ein Beispiel, mir sind in letzter Zeit Flüchtlinge begegnet die alles andere als islamistische Terroristen sind, gerade Jugendliche und hier im Besonderen junge Frauen, die selig sind, dass sie hier Medizin studieren können und dieses Privileg (wie sie sagen) auch nutzen werden.

Was allerdings nicht heisst dass ich die Komplikationen übersehe, unter den 2 Millionen Deutschtürken gibts nur 250000 die gegen Erdogan und damit für die Demokratie gestimmt haben -
Demokratie ist offensichtlich keine Sache der Mehrheit der Deutschtürken.
Demokratie ist auch nicht Sache der moslemischen Staaten. Aller, ohne Ausnahme.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-04/deutschtuerken-tuerkei-referendum-volksabstimmung-recep-tayyip-erdogan


Zitat

Aber wenn du meinst, daß Wohlstand und Frieden das Ergebnis linksliberaler Politik darstellen, dann ist dir wohl entgangen, wie sehr sich diese Politik seit Willy Brandts Zeiten verändert hat. Wie sie sich heute gegen die Interessen der Bevölkerung stellt und einen nie dagewesenen Ausverkauf dieser Gesellschaft und ihrer Werte betreibt. Und wenn du erklärst, das Nationalstaatsprinzip wäre gescheitert, dann muß ja wohl die gesamte Nachkriegszeit bis in die 80er hinein von Chaos und Niedergang bestimmt gewesen sein. Was natürlich Unsinn ist, denn die innere Zersetzung westlicher Gesellschaften begann erst mit der ach so alternativlosen Globalisierung und dem begleitenden Multikulti- und Genderwahn verantwortungsloser linksliberaler Akteure.


1957 wurden bereits die römischen Verträge unterzeichnet, der erste Schritt zur europäischen Union und der Abschied vom Nationalstaatsprinzip alter Schule.
Ging doch nach WK II recht schnell.

Mir ist ganz und gar nicht entgangen was sich seit Brandt/Schmidt im Lande veränderte - ich wies schon daraufhin das die Wähler sich für Schwarzgelb entschieden und das jahrelang und damit die Errungenschaften der Sozialdemokraten wieder verkauften, das was aber übrig blieb bleibt zumindest ein Rumpfsozialstaat, der - wenngleich nicht mehr Wohlstand für alle - immerhin dafür sorgt das jeder Bürger krankenversichert ist und niemand verhungert und alle in Frieden leben können und jederzeit Zugang zu Bildung haben etc.
Das hier irgendwas "zersetzt" wird kann ich bei bestem Willen nicht sehen - vielleicht kannst du das mal mit einem Beispiel untermauern.



Zitat von blues im Beitrag #32
Erfolgsverwöhnte Mainstreamler ! Ja, da hast du recht, wir sind erfolgsverwöhnt und ein paar Flüchtlinge werden den Erfolg auch nicht schmälern.

Wir schaffen das.


Zitat


Es geht hier nicht um tatsächliche Flüchtlinge, sondern um eine Völkerwanderung bildungsfernster Drittweltbewohner, die unverantwortlicherweise eingeladen wurden, sich in unseren Sozialsystemen niederzulassen und sich dort wohlzufühlen. Und "das" schaffen vielleicht unsere bestverdienenden Eliten, von diesen Zuständen auch noch zu profitieren. Ausbaden wird diesen massiven Angriff auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt das ohnehin schon abgehängte untere Drittel.




Diese Gefahr sehe ich ebenso.
Aber dagegen lässt sich ja ein System etablieren wie es in Norwegen bereits besteht, bei Verweigerung, die Landessprache in einer gewissen Zeit erlernt zu haben, hat die Abschiebung zur Folge - lässt sich auch hier verwirklichen.

Leistung gegen Leistung.

Das untere Drittel der Gesellschaft ist völlig zurecht wütend, wenn ich mir vorstelle wie flink Flüchtlingsunterkünfte geschaffen und gebaut wurden und wie viele Menschen im Lande nach bezahlbaren Wohnungen suchten.

(Ich frage mich nur warum die nicht links wählen - die einzige Partei die wirksam gegen die Armut im Lande kämpfen könnte, nee machen sie aber nicht, die wählen eher die wirtschaftsliberale AfD, die alles andere ist aber keine Partei des abgehängten unteren Drittels)

#42 RE: Ronai Chaker über den Islam von blues 29.06.2017 16:20

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Zitat von Johann Wolfgang von Kroethe im Beitrag #31
Zitat von blues im Beitrag #29

ich habs ja schon geahnt woher der Wind da weht - spannend bleibt aber noch, wer denn da für die Umformung verantwortlich ist und weshalb es die überhaupt geben soll.


Wissen ist immer besser als ahnen. Aber wo soll man bei soviel echter oder gespielter Unbedarftheit eigentlich anfangen, das komplexe Thema "Umvolkung" zu diskutieren? Ein Begriff übrigens, der (wie auch die "Autobahn") trotz seiner braunen Herkunft genau das aussagt, was aktueller Mainstream ist, nämlich die "rassische Durchmischung" nicht nur der Deutschen, sondern aller Europäer. Mit dem Ziel der Fragmentierung und Entsolidarisierung einst heterogener und funktionierender Gesellschaften.



Womit man anfängt dieses "komplexe Thema "Umvolkung" zu diskutieren", vielleicht am Anfang? Wer das "Umvolken" initiiert hat und wem das nützt.

Du meinst die "rassische" Durchmischung? der Europäer? Erstmal, dir sollte es egal sein wer sich in wen verliebt und "rassisch" durchmischt und dann solltest du mal erklären warum sich die europäische Gesellschaft dadurch entsolidarisieren sollte?

Abgesehen davon das es nur eine menschliche Rasse gibt und die gibts in weissgelbbraunrotgrüngestreift.

#43 RE: Ronai Chaker über den Islam von conscience 29.06.2017 17:21

Inhalt gelöscht

#44 RE: Ronai Chaker über den Islam von blues 29.06.2017 18:31

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Zitat von Bin Online im Beitrag #40
Überspitze oder übertreibe ich mit dem Ausdruck Allparteienkoalition?
Du bezeichnest diese Parteien als unsere bürgerliche Mitte und das ist so einfach nicht richtig.
Seit Schröder mit der Mitte die Wahlen gewann, sind alle Parteien in Richtung Mitte gewandert.
Dadurch wurde an den Rändern Platz für die Linke und der AfD.

Pfeif auf die bürgerliche Mitte, ich will eine SPD, die sich für die kleinen Leudz einsetzt, die tatsächlich klein sind.
Die alte Flaschensammlerin ist den SPD-Bonzen höchstens eine Randbemerkung wert, wenn überhaupt.
Ich will eine Union, in der alte Werte (Lafontaines Sekundär-Werte) wieder was wert sind, ein konservatives Familienbild nicht als ein Übel der Vergangenheit angesehen wird, die transatlantisch und israelfreundlich ist und die Jakobiner und Moralisten ächtet.
Ich will eine FDP, die sich für kleine bis mittlere Unternehmen einsetzt, die sich für eine liberale Gesellschaft einsetzt.
(Das sind meine Wunschträume, die so noch nie da waren.)


Ja, eine SPD die wieder sozialdemokratisch ist hätte das Zeug wieder eine echte Instanz zu werden - wir erinnern uns an den Schultz-Effekt - die FDP ist alles andere als eine liberale Partei, sie ist klassisch neofeudal und bemüht die letzten Reste des Sozialstaates zu privatisieren ... ein Desaster und die gibts wahrscheinlich zweistellig.

Zitat

Und was haben wir?
Einen Gleichschritt bei allen Politikfeldern, wenn man mal von den Gagathemen (Ehe für alle) absieht.
Hier könnte "Die Linke" ein korrektiv sein, wenn sie ideologisch nicht so borniert ist, wie sie es nun mal ist aber auch die AfD, wenn sie etwas weniger Knaller in ihren Reihen hätte.

PS:Das die Forenwelt nur ganz wenige Gemeinsamkeiten mit dem Realleben hat, weiß ich natürlich aber manchmal vergesse ich es im Eifer des Gefechts.



Bei der Linken ist die aussenpolitische Naivität ein absolutes nogo, bei der AfD die Nationaldilettanten und ihre wirtschaftsliberale Ausrichtungen.

#45 RE: Ronai Chaker über den Islam von J.W.v.Kroethe 30.06.2017 02:54

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Zitat von blues im Beitrag #42


Womit man anfängt dieses "komplexe Thema "Umvolkung" zu diskutieren", vielleicht am Anfang? Wer das "Umvolken" initiiert hat und wem das nützt.

Du meinst die "rassische" Durchmischung? der Europäer? Erstmal, dir sollte es egal sein wer sich in wen verliebt und "rassisch" durchmischt und dann solltest du mal erklären warum sich die europäische Gesellschaft dadurch entsolidarisieren sollte?

Abgesehen davon das es nur eine menschliche Rasse gibt und die gibts in weissgelbbraunrotgrüngestreift.




Hab´s nicht vergessen. Heute Abend gehe ich darauf ein...

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