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#31 RE: Der heulende Derwisch in Ankara von Einherier 23.07.2017 14:48

Jeman merkte mal an,
daß Deutschland kein Ausländer-, sondern eim Mohammedanerproblem habe.
Das trifft den Nagel auf den selbigen!

#32 RE: Der heulende Derwisch in Ankara von Bin Online 23.07.2017 16:04

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Das trifft den Kern!

#33 RE: Der heulende Derwisch in Ankara von Bin Online 23.07.2017 20:12

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Zitat
Ali Ertan Toprak
Gestern um 08:42 · auf Facebook

Es wird langsam deutlich, solange die Wirtschaft nicht angetastet wurde, konnte Erdogan machen was er wollte. Deutschland und die EU haben in dieser Zeit sogar Israel mehr kritisiert, als die Türkei.
Die rote Linie sind nicht die Menschenrechtsverletzungen, sondern die Verletzung der wirtschaftlichen Interessen.
Erdogan hat spätestens seit 2013 die Menschenrechte offen verletzt und den Rechtsstaat außer Kraft gesetzt.

Selbst die Geiselnahme von Deniz Yücel hatte die Alarmglocken nicht klingeln lassen.
Ganz zu schweigen von der brutalen Unterdrückung der Kurden und der gesamten Opposition.

Erst als deutsche Firmen angegriffen wurden, sah sich die Regierung gezwungen zu reagieren.

Die EU wäre heute in einer wesentlich besseren Verhandlungsposition, wenn sie von Anfang an eine harte Linie vertreten hätte.
Kein EU-Beitrittskandidat durfte die Rechtsstaatlichkeit so verletzen, wie die Türkei es seit 2007 getan hat.


Da braucht man nichts mehr hinzufügen!

#34 RE: Der heulende Derwisch in Ankara von Werner 24.07.2017 10:30

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Jetzt wird in Deutschland über eine verfehlte Integrationspolitik polemisiert. Sicherlich haben wir ein Problem, weil die Politik es versäumte ein Einwanderungsgesetz zu verabschieden.

Das mit der fehlgeschlagenen Integration will ich so nicht stehen lassen. Bisher hatte ich durchaus gute und angenehme teils freundschaftliche Kontakte zu Türken. In der Mehrheit beurteilte ich diese als weitestgehend integriert bzw. Integrationsfähig. Ein Irrtum. Heute wechseln diese die Straßenseite, wenn sie mich sehen, obwohl ich m.E. niemals einen Anlass dazu gab.

Was ich nicht verstehe, dass wie eine solch Vielzahl in Deutschland lebender Türken umgebogen, ja umerzogen werden konnten. Irgendwie hat Erdogan ein Unterbewusstes in deren Seelen angesprochen und hervor gegraben.
Vergleiche zum 3. Reich sind durchaus angebracht. Nur wenige Deutsche waren zunächst in der Seele Nazis. Hitler hatte es verstanden die Massen für sich zu vereinnahmen, indem er sie über einen unbewältigten und verletzten Nationalstolz ansprach, diese ihm dann blind folgten und für seine Ziele begeisterten. Was macht da Erdogan anders? Meiner Meinung nach nichts! Die Welt sollte aus dem fehlgeschlagenen Münchener Abkommen, das Hitler und seine Nazis zu ihren Untaten nur motivierte, gelernt haben. Daher: Interessenlage hin – Interessenlage her, Erdogan muss als türkischer Verhandlungspartner zumindest auf der europäischen politischen Bühne ausgespielt haben. So aber wird ihm politische Wichtigkeit suggeriert, die er natürlich gerne annimmt und nur seine Aggressionen befeuern. Er hat längst erkannt, dass der Spaltpilz ihm Macht und Einflussnahme sichert.

#35 RE: Der heulende Derwisch in Ankara von Bin Online 24.07.2017 10:39

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Es war und ist ein Kardinalfehler, die DITIP, Herrn Mazyek und Millî Görüş hier wüten zu lassen.
Die sind es, die die Gesellschaft spalten, bereits die Kinder in den Moscheen gegen Christen und Juden aufhetzen.
Der Staat sieht mit sehendem Auge zu.
Von daher wäre eine AfD dringend notwendig, leider ist sie nicht wählbar.

#36 RE: Der heulende Derwisch in Ankara von Bin Online 24.07.2017 15:17

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Zum Türkenbrief des Herrn Gabriel schreibt die taz heute:

Diesen Brief hätte es nicht geben dürfen. Stattdessen hätte hochrangige Repräsentantin der Bundesregierung die Mehrheitsgesellschaft daran erinnern können: Die Bürgerinnen und Bürger mit einem biografischen Bezug zur Türkei gehören auch in schwierigen Zeiten zu Deutschland.

Ein biografischer Bezug reicht sicher nicht, wer sich nicht integrieren will, soll nach Hause geschickt werden. Basta!

#37 RE: Der heulende Derwisch in Ankara von J.W.v.Kroethe 24.07.2017 19:35

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Zitat von Bin Online im Beitrag #35
Es war und ist ein Kardinalfehler, die DITIP, Herrn Mazyek und Millî Görüş hier wüten zu lassen.
Die sind es, die die Gesellschaft spalten, bereits die Kinder in den Moscheen gegen Christen und Juden aufhetzen.
Der Staat sieht mit sehendem Auge zu.
Von daher wäre eine AfD dringend notwendig, leider ist sie nicht wählbar.

Natürlich ist sie wählbar. Aus strategischen Gründen, denn je stärker diese Partei wird, desto größer der Druck auf die Einheitsparteien, wieder zur Vernunft zu kommen. Das ist ähnlich wie damals mit den Grünen. Als man erkannte, daß sie in vielen Dingen recht hatten, wurden sie umgehend kopiert, blieben selbst aber immer im einstelligen Prozentbereich. >8´)

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