#1 „Meine journalistische Karriere in Deutschland ist zu Ende“ von Bin Online 28.07.2017 17:58

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28.07.2017 | Von Stefan Winterbauer | Meedia

„Meine journalistische Karriere in Deutschland ist zu Ende“:
die bittere Bilanz einer WDR-Journalistin nach ihrem
umstrittenen Zitat in der Flüchtlingskrise


Vor rund eineinhalb Jahren sorgte die WDR-Journalistin Claudia Zimmermann für Schlagzeilen.
In einer niederländischen Radiosendung erklärte sie mitten während der Flüchtlingskrise,
die öffentlich-rechtlichen Medien seien „angewiesen, pro Regierung zu berichten“.
Der WDR reagierte entsetzt und dementierte, Frau Zimmermann ruderte zurück.
Heute sagt sie: "Bei Sendern und Verlagen ist meine journalistische Karriere in Deutschland nach dieser Äußerung zu Ende."
Mit dem WDR verhandelt sie um die Modalitäten der Trennung.


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Wer hätte das gedacht?
Da macht eine tapfere Journalistin den Mund auf und was sagt der Staatsfunk?

"you're fired"

#2 RE: „Meine journalistische Karriere in Deutschland ist zu Ende“ von PINGUIN 28.07.2017 18:18

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Nicht der, der die Wahrheit sagt, wird befördert.
Der Lügner und Betrüger in unserem Staat wird befördert.

Die Machthaber in den Medienanstalten und den Verlagen werden es nicht zulassen, das man ihre sorgfältig aufgebauten Netzwerke angreift oder gar zerstören will.
(... In der Talkshow "De Stemming" ("Die Stimmung") des niederländischen Radiosenders Limburg 1 hatte Zimmermann von einer Art Anweisung gesprochen, nach der sie gehalten sei, Merkels Flüchtlingspolitik zu unterstützen und Probleme (mit den Flüchtlingen) in einer "mehr positiven Art anzugehen". Auf die Frage des Moderators, ob Anweisungen festgeschrieben seien, sagte Zimmermann: "Im Prinzip nicht, aber wir sind natürlich ein öffentlich-rechtlicher Sender, das heißt, es gibt verschiedene Kommissionen, die bestimmen, wie unser Programm aussehen muss. Und wir sind natürlich sehr wohl angewiesen, ein bisschen pro Regierung zu berichten." Ein Sturm der Entrüstung brach über die WDR-Journalistin herein...)

Wie geht es weiter mit Ihnen?

Zimmermann Ich weiß es nicht. Natürlich habe ich Angst, dass ich entlassen werde.

Sie ist aber auch zurückgerudert. Das hätte sie nicht tun sollen. Denn es ist in meinen Augen ein Eingeständnis, hier komplett versagt zu haben.

Der klügere gibt so lange nach, bis die Dummen die Welt regieren.

Und wir sind fünf Minuten vor der Übernahme

#3 RE: „Meine journalistische Karriere in Deutschland ist zu Ende“ von Bin Online 28.07.2017 18:42

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Ich sehe die Entwicklung auch mit Sorge, ARD und ZDF sind reine Regierungssender geworden, die Zeitungen sind ebenfalls sehr handzahm geworden.
Die konservativen Blätter gingen mit Merkel mit, die FAZ und ja sogar die Welt wurde linker.
Da ist es eigentlich kein Wunder, dass der Cicero wirtschaftlich toll dasteht und Blogs wie die von Tichy oder Broder brummen.
Momentan grast die NZZ den digitalen deutschen Online-Markt ab, die bietet jetzt für Deutsche, die in Deutschland wohnen, ein Abo für schlappe 10 Euronen im Monat an.
Dem Vernehmen nach wird dieses Angebot sehr gut angenommen.
Früher gab es bei mir keinen Tag ohne Süddeutsche, dann FAZ oder Welt und heute lese ich die NZZ.
Über Lokales informiere ich mich entweder im Netz oder beim Münchner Merkur.
Aber zum eigentlichen Thema, die Frau Zimmermann kann einen schon leid tun, wie die jetzt, nach 25 Jahren, abserviert wurde, ist nur noch schäbig.

#4 RE: „Meine journalistische Karriere in Deutschland ist zu Ende“ von Einherier 29.07.2017 09:29

Der linksgrüne Zeitgeist
ist längst zur Richtschnur, nein zur Bibel für die Medien geworden.
Wer gegen den Zeitgeist handelt, bringt sich in berufliche Gefahr und riskiert seinen Job als Journalist.

Ihren Job behalten jene, die im anschwellenden Strom toter Fische den Fluß hinunterschwimmen.

#5 RE: „Meine journalistische Karriere in Deutschland ist zu Ende“ von Bin Online 29.07.2017 11:43

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Beim WDR muss man linksorientiert oder besser noch 'linksliberal' und israelkritisch sein, um Karriere zu machen.

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