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#226 RE: Wahl 2017 – Quo vadis Deutschland von Bin Online 20.09.2017 11:15

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Den Beitrag habe ich glatt übersehen.
Für die derzeitige Stimmung im Lande tragen die Grünen sehr wohl eine Mitverantwortung.
Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, als man schon Nazi war, wenn man von den Zuwanderern verlangte, dass sie die deutsche Sprache erlernen sollen.
Da wurde man dann sofort der "Zwangsgermanisierung" bezichtigt.
Eine Ausländerkriminalität existiert bei vielen Grünen heute noch nicht.
Es sind auch die Grünen, die es bis vor kurzen noch ablehnten, dass Verbrecher in die Balkanstaaten abgeschoben werden.
Tunesien und Marokko sind Urlaubsländer, Tunesien ist sogar eine Demokratie, für die Grünen sind dies keine sicheren Herkunftsländer.

Die Grünen holten nicht die ersten türkischen Gastarbeiter ins Land aber an den heutigen Problemen haben sie schon ihren Teil dazu beigetragen.

#227 RE: Wahl 2017 – Quo vadis Deutschland von Ein Sachse 20.09.2017 14:37

Einfach mal sagen , sie sind eben mitverantwortlich und das obwohl sie kaum in der Regierung waren und sind, ist mir zu primitiv und lenkt von den Hauptverantwortlichen ab, in den meiste Fällen Union.

Du musst nicht erst so weit gehen um zu fragen ist man eine Nazi wenn man gegen Ausländer ist. Ja man ist es wenn man die Ausländer verallgemeinert darstellt. Es kommt immer darauf an von welcher Seite man es angeht.

Ja es waren Grüne die auch vor den Umgang z.B mit Sinti und Roma in den Balkanstaaten hingewiesen haben,denn der größte Anteil waren diese.

Die Fragen zur Ausländerkriminalität überlasse ich lieber den Verantwortlichen und nicht den Propagandisten der AfD. ZU Kriminalität zählt die AfD schon das Delikt illegaler Grenzübertritt.

Und zuletzt noch mal zu den Magrebstaaten, meine Frage ist warum bringt es den unser Innenminister es den nicht fertig mit denen ein Rückführungsabkommen mit denen abzuschließen, dazu braucht er keine Grünen !

#228 RE: Wahl 2017 – Quo vadis Deutschland von Bin Online 20.09.2017 15:21

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Mit Nazi-Vorwürfen bin ich sehr vorsichtig, gerade im Internet wird dieser Vorwurf ja inflationär verwendet.
Wenn jemand gegen Ausländer im Allgemeinen schimpft, dann ist es wohl ein Depp und Pauschalierer aber ein Nazi ist er nicht. Dazu gehört schon mehr.
Den allgemeinen Mainstream bestimmten die Grünen, mit ihren moralisierenden Argumentationen, sehr wohl mit.
Wer Themen wie Ausländerkriminalität etc. der AfD überlässt, braucht sich auch nicht wundern, wenn diese dann im Parlament sitzt.
Eigentlich logisch, oder?
Meiner Meinung nach tritt die deutsche Regierung bei den Maghreb Staaten nicht energisch genug auf und da ist nicht nur der Innenminister gefragt, sondern auch die Kanzlerin und der Außenminister.

#229 RE: Wahl 2017 – Quo vadis Deutschland von Ein Sachse 20.09.2017 16:37

Letzter Satz wird von mir so unterschrieben.
Aber wenn die Grünen den Mainstream bestimmen würden , dann würden sie wohl mehr Zustimmung bei Wähler bekommen. Den Mainstream bestimmt wenn auch mit krude Thesen die bis zur Rechtsradikalität reichen die AfD.

Und aus Deppen und Pauschalirer sind in der Zwischenzeit jede Menge geworden die ihre Ausländerfeindlichkeit offen ausleben.

#230 RE: Wahl 2017 – Quo vadis Deutschland von Werner 20.09.2017 20:00

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Hier in Baden-Württemberg tauchen inzwischen Wahlplakate auf, die Katrin Göring-Eckardt neben Cem Özdemir und dahinter Winfried Kretschmann zeigen. Kretschmann, der CETA und TTIP positives abgewinnen kann, Kretschmann, dem damit und in vielen anderen Bereichen die CDU-Politik näher steht als von den Grünen formulierten Ideale und Werte.

Die Frage ist der grünen Spitzenkandidaten politisches Selbstbewusstsein so schwach ausgeprägt, dass Sie mit einem zwar erfolgreichen und grünen aber in der Gesinnung CDU-nahen Landespolitiker werben müssen?

Wahl-Schlagwort von Göring-Eckardt: „Die Zeiten ändern sich. Gehen wir mutig voran”. Konservative stehen für ein weiter so und Kretschmann in seiner stockkonservativen Gesinnung steht nun mal nicht für ein mutiges Voranschreiten mit Visionen. Mit diesem „Hintergrund” kann ich gleich schwarz wählen – warum also soll ich grün wählen?

#231 RE: Wahl 2017 – Quo vadis Deutschland von Bin Online 20.09.2017 20:25

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Mir gefällt die Entwicklung bei den Grünen.
Kretschmer und Cem Özdemir sind die schwärzesten Grünen der Welt, sie gehören eigentlich in die CSU.
Dann gibts da noch den Palmer, für Monika Maron ein Stern am Politikerhimmel.
Er sollte, wie Macron, eine eigene Partei gründen und selber als Kanzler kandidieren, meinte sie.
Wäre vielleicht nicht schlecht, Palmer ist ja auch eher CDU, als grün aber halt auch zukunftsorientierter.

#232 RE: Wahl 2017 – Quo vadis Deutschland von Bin Online 21.09.2017 12:42

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Nachtrag:
Wer die Grünen wählt, weiß eigentlich nicht, welche Grünen er bekommt.
Die Flügel sind bei den Grünen viel zu weit auseinander.

#233 RE: Wahl 2017 – Quo vadis Deutschland von Ein Sachse 21.09.2017 14:20

Für mich ist es auf jeden Fall spannend abzuwarten wie sich die Grünen zu einer etwaigen Koalition mit der Union und FDP verhalten. Geht es ihren um Posten oder um ihre Prinzipien ?

#234 RE: Wahl 2017 – Quo vadis Deutschland von Werner 21.09.2017 14:29

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Das Verhalten der Grünen deutet darauf hin, dass Machtoptionen über den Prinzipien stehen

#235 RE: Wahl 2017 – Quo vadis Deutschland von Bin Online 21.09.2017 14:35

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Wenn ein Politiker Macht ausüben will, dann ist das - per se, - nicht schlecht.
Die Politik braucht nicht nur Theoretiker, sondern auch Praktiker.

#236 RE: Wahl 2017 – Quo vadis Deutschland von Werner 21.09.2017 17:26

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Keine Frage - aber wenn selbst definierte Prinzipien und Werte verletzt werden ist das nicht nur theoretisch sondern eben auch praktisch

#237 RE: Wahl 2017 – Quo vadis Deutschland von Bin Online 21.09.2017 19:03

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Welche Prinzipien und Werte meinst Du denn?

#238 RE: Wahl 2017 – Quo vadis Deutschland von Orbiter1 21.09.2017 22:33

Tolles Timing von Frauke Petry.

"Sie verstehe, wenn die Wähler über Äußerungen von Alice Weidel und Alexander Gauland entsetzt seien, sagte Petry der Leipziger Volkszeitung. „Es ist zu erleben, dass sich gerade viele bürgerliche Wähler abwenden. Das liegt auch an Schlagzeilen, wie sie in jüngster Zeit produziert wurden, und bei denen man sich jedes Mal fragt, ob sie tatsächlich wahr und damit ein Skandal sind. .... . Die Parteichefin kritisierte zudem den Richtungsstreit und den erstarkenden rechten Flügel innerhalb der Partei, der die AfD schwäche" http://t.lvz.de/Mitteldeutschland/News/A...del-und-Gauland

Recht hat sie jedenfalls.

#239 RE: Wahl 2017 – Quo vadis Deutschland von Bin Online 21.09.2017 22:55

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Die sind offenbar dermaßen zerstritten, dass die Petry in naher Zukunft als Fraktionslose im Bundestag sitzt.

#240 RE: Wahl 2017 – Quo vadis Deutschland von Sybilla 21.09.2017 23:00

Ein Land in dem man gut und gerne lebt

Sexuelle Übergriffe - Die Rechte der Frauen sind genauso schutzbedürftig wie die der Flüchtlinge

In Deutschland gab es noch nie so viel Arbeit als Heute

Hauptsächlich durch Jobsharing

Eine Bäckerei bei uns um die Ecke hatte lange Zeit von 6 Uhr 30 bis 18 Uhr geöffnet und Samstag bis 13 Uhr in der Bäckerei waren 3 Verkäuferinnen in Vollzeit (170 Std/Monat) beschäftigt

Nun hat die Bäckerei von Montag bis Samstag von 5 Uhr 30 bis 20 Uhr und sonntags von 8 - 10 Uhr geöffnet jetzt arbeiten dort 8 Verkäuferinnen (Jobsharing) je 70 Std/Monat es sind also 5 neue sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen entstanden. 5 Verkäuferinnen erhalten zusätzlich ALG II Leistungen oder Wohngeld.

So entstehen neue sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen allerdings kann nun keine der 8 Verkäuferinnen trotz das sie früh aufsteht und arbeitet von ihrer Hände Arbeit sich und ihre Kinder angemessen versorgen. Sie benötigt entweder ein zweites Einkommen oder erhält ergänzende Sozialleistungen. „Qualitätsmedien“ und die herrschende Nomenklatur mögen das als Erfolg feiern ich nicht.

Wer weniger Stunden arbeitet hilft bei der exorbitanten Mietpreissteigerung vom rund 5 %/Jahr auch kein Anstieg der tariflichen Reallöhne um 1,2 %

Auch im August 2017 hat jeder zehnte Haushalt in Deutschland Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen (10,1 Prozent). 9,4 Prozent der in Deutschland lebenden Personen bis zur Regelaltersgrenze waren hilfebedürftig – und 8,1 Prozent der Personen im erwerbsfähigen Alter. Im August 2017 waren beachtliche 6.835.569 Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII das entspricht nach wie vor einer Hilfequote von 8,1 % erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Im August 2017 lebten in 3.276.000 Bedarfsgemeinschaften 6.104.000 Regelleistungsberechtigte. Knapp drei Viertel von ihnen waren erwerbsfähig (4.387.000) und 1.716.000 zählten als nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Die Zahl der Unterbeschäftigten, wird für August 2017 auf 3.481.355 Personen 7,7 % beziffert. Hingegen die Zahl der Arbeitslosen ist im Sinne des § 16 SGB III im August 2017 laut Statistik des BA Pressedienst auf ein „August Rekordtief “ von 2.544.845 arbeitslosen Personen beziffert wird.. Allerdings gibt es auch 804.778 Personen (vorläufig und hochgerechnet) in der Teilnehme an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik.

Quelle: https://statistik.arbeitsagentur.de/Stat...-201708-pdf.pdf

Die Jugendarbeitslosigkeit ist nahezu besiegt?

Ja und nein jugendliche unter 25 leben in der Regel in einer Bedarfsgemeinschaft ihrer Eltern und müssen von den anrechenbaren Einkommen ihrer Bedarfsgemeinschaft durch ihre Eltern finanziert werden. Eine Meldung beim Amt macht aufgrund dessen wenig Sinn somit ist die Jugendarbeitslosigkeit zumindest in der Statistik nahezu besiegt.

Deutschland hat im Haushalt Überschüsse

Ja klar bei einer nahezu 0 % Zinspolitik der EZB gibt es kaum einen Zinsdienst für rund 2000 Mrd. Staatsschulden
Bei einem Zinssatz von 3 % müsste ein Zinsdienst von rund 60 Mrd. Euro pro Jahr geleistet werden.

Die Staatsschulden sinken

Vereinfacht gesagt ja die EZB kauft Staatsanleihen der EU Saaten auf, die Schulden werden von den Schuldenkonto des EU Landes auf das Schuldenkonto der EZB gebucht.

Kinderarmut/Altersarmut/Niedrige Löhne - In Deutschland gab es noch nie so viel Arbeit als Heute - Hauptsächlich durch Jobsharing - Zirkelschluss

Lösung: Keine

Ein Land in dem man gut und gerne lebt?

Mancher ja aber viele eher nicht und diese vielen werden immer mehr..........

Wer möchte das es in D eine geistig-moralische und soziale Wende gibt sollte nicht die CDU wählen denn nur wenn "Mutti Merkel" also die CDU viele Wählerstimmen verlieren ist ein Wechsel (Kandidatenwechsel innerhalb der CDU) im Kanzleramt möglich. Die CDU wird als stärkste Partei den Kanzler stellen es muss aber nicht Frau Merkel sein wenn diese >10 % an Wählerstimmen verliert.

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