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#181 RE: Die Zukunft der EU von Bin Online 25.01.2018 08:43

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Merkel überzeugt mit einer großen Europa-Rede


Von Olaf Gersemann, Ileana Grabitz, Holger Zschäpitz, Davos | WELT | 25.01.2018

"Merkel forderte eine gemeinsame europäische Antwort auf den Protektionismus und die US-Steuerreform, eine gemeinsame Verteidigungs- und Flüchtlingspolitik und den Ausbau des Binnenmarkts, vor allem auch mit Blick auf die Digitalisierung. „Wir sind gut in vielen Disziplinen, aber bei der Digitalisierung besteht die Gefahr, dass wir zu langsam sind.“

Es bestehe das Risiko, dass die Welt in dieser Hinsicht „über uns hinwegrollt“, sagte sie. Daten seien der Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Die Frage, wem die Daten gehören, werde darüber entscheiden, wie die Macht künftig verteilt sein wird."

hier weiterlesen

Merkel hat in Davos eine kluge Rede gehalten, sie zeichnete auf, wohin die Reise in Zukunft geht. Die Rede hat sie sicher mit Macron abgestimmt, der ja unser wichtigster Partner innerhalb der EU ist.
Allerdings kann Europa nur dann mit den großen Ländern auf Augenhöhe bleiben, wenn die EU eine gemeinsame Politik vertritt und nicht länger ein zahnloser Tiger ist.
Wenn die Welt nicht über die EU "hinwegrollen" soll, müssten die EU-Länder erst einmal aufhören, dass nur noch das Prinzip "Mein Land zuerst" gilt, Europa muss mehr auf europäische Interessen achten und nicht nur auf die einzelnen Länderinteressen.

Sieht man sich den Ist-Zustand der EU an, dann kann man es sich nicht vorstellen, dass aus der EU je ein ernstzunehmender Staatenbund wird.
In der Außenpolitik kocht jeder sein eigenes Süppchen, im Inneren ist man nicht einmal fähig, eine funktionierende Abwehr gegen den Terrorismus aufzustellen. Eine gemeinsame Datenbank erscheint für viele Länder immer noch als Teufelszeug. Militärisch ist die EU, trotz der vielen, vielen Milliarden die über die Jahre in die Verteidigung gingen, ein regelrechter Witz.

Noch nicht einmal für einen gemeinsamen Arbeitsmarkt reicht es, hier in Deutschland sind Lehrlinge Mangelware und in Frankreich, Griechenland und Spanien grassiert die Jugendarbeitslosigkeit. Anstatt hier geeignete Programme zu entwickeln, damit es Jugendlichen leichter gemacht wird, sich einen Ausbildungsplatz in den wirtschaftlichen Boomregionen zu suchen, setzt man auf arabische junge Männer, die ja unsere Zukunft werden soll.
Eigentlich ist die EU einen riesengroße Baustelle und man fragt sich, was haben unsere Politiker in den letzten Jahren eigentlich gemacht?
Reagiert haben sie, für die Zukunft haben sie aber zuwenig getan und das rächt sich jetzt!

#182 RE: Die Zukunft der EU von Oase 25.01.2018 11:32

Nr. 181, CB, warum erst jetzt, und nicht früher, immer wieder abgeblockt, gedümpelt.
Und dann noch diese kopflose "Flüchtlings-Migranten-Politik"!
Bevor man immer wieder Neues in Angriff nimmt, sollte man sich über ein richtiges Konzept vorher einig sein!
Alte Dinge erledigt haben!

Wie ist es denn seit Jahren: Digitalisierung? Automatisierung? Hier muss doch erst einmal überschlagen und
festgelegt werden, wie viele Menschen werden dadurch freigesetzt?! Wie hoch sind hierfür die Kosten, und
wie kann man es umsetzen. Seit Jahren wird im Hinblick auf fortschreitende Automatisierung nichts unternommen.
Immer wieder wurden Gelder von der einen Hälfte des Volkes genommen und der anderen Hälfte gegeben!

Vor immer schneller Einführung der Digitalisierung sollte man festgelegt haben, prüfen:
führt Digitalisierung nicht auch zu immer mehr und schnellerer Erderwärmung?
wie kann man die eigenen Daten schützen?
Amerika kann es schon seit etwa 30 Jahren! Zumindest die Banken!
Sie kommen bei uns an die Daten, doch umgekehrt, Deutschland kommt nicht in die US-Daten hinein. !?
Vor ein paar Tagen sagten es auch einige Mitbürger, die sich damit befassen!
Als ich in den 80er Jahren über Amerika hörte, habe ich mir darüber einen Kopf gemacht!

Doch das Wichtigste vor allem anderen:
Die Frage ist: was geschieht mit den Menschen in unserem Land, auf der Welt?
In welcher Form, wie und wodurch und womit versorge ich die Menschen? Die Weltbevölkerung explodiert!
Digitalisierung bringt zwar einige neue Berufe mit sich, doch sind es nicht allzu viele, vor allem sollte man dabei
auch bedenken, dass die Krankheitskosten enorm steigen werden, was heute schon zu erkennen ist!

Für mich zählt auch der Widerspruch:
warum will man bis heute in Deutschland immer mehr Menschen, und man dafür das erarbeitete Geld von einem Teil der
eigenen Bevölkerung nimmt, ein großer Teil schon immer ärmer geworden ist, und dem anderen Teil gibt, um mehr Kinder zu haben,
wenn man anschließend immer schneller etwas einführen will, wodurch immer mehr Mitmenschen freigesetzt werden?
Wenn man von schnellerer Einführung von Digitalisierung und Automatisierung spricht!

Schöne Reden kann man immer halten, doch sollten dann auch schon konkrete Fakten im Hintergrund vorhanden sein!
Nicht immer wieder Schnellschüsse, für die man viele Jahre braucht, um sie verwirklichen zu können! Die immer mehr Kosten verursachen!
Geschieht solches nicht, kann man das Volk, die Völker inzwischen ruiniert haben! Oase

#183 RE: Die Zukunft der EU von Orbiter1 26.01.2018 09:07

Zitat von Bin Online im Beitrag #181
Merkel hat in Davos eine kluge Rede gehalten, sie zeichnete auf, wohin die Reise in Zukunft geht. Die Rede hat sie sicher mit Macron abgestimmt, der ja unser wichtigster Partner innerhalb der EU ist.
Die einen sagen so, die anderen sagen so.




Hat jemand eine Idee was er damit gemeint haben könnte? Was war denn an der Rede so antieuropäisch dass er sogar den Rücktritt von Merkel fordert? Oder sind die Sprüche nur für das AfD-Paralleluniversum?

#184 RE: Die Zukunft der EU von Bin Online 26.01.2018 09:26

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Der bedient sein Klientel, sein Vorwurf ist eine cerebrale Diarrhoe!
Was mir nicht ganz gefallen hat, ist ihre absoluter Glaube an den internationalen Freihandel, der ist für sie ja praktisch ein Dogma.
Ich bin mir jetzt da nicht mehr so sicher, denn ich finde den Preis, den die kleinen Unternehmen und der kleine Mann dafür zahlen muss, zu hoch.
Ein paar deutlichere Worte zu den angedachten EU-Reformen hätte ich auch gerne gehört.

#185 RE: Die Zukunft der EU von Orbiter1 04.02.2018 12:01

Die EU-Kommission hat offenbar komplett den Verstand verloren und will bis 2025 Serbien und Montenegro und anschließend die anderen 4 hochgradig korrupten, potenziell kriegerischen Westbalkanstaaten Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Albanien und das Kosovo in die EU aufnehmen. Offenbar hat man aus der desaströsen Aufnahme der 10 EU-Osteuropastaaten nichts gelernt. Weitere 6 Nehmerländer, mit langen Küsten zur Anlandung von Witschaftsflüchtlingen und einem Lissabon-Vertrag der in vielen Punkten Einstimmigkeit erfordert ist der sichere Tod der EU. Aber vielleicht geht sie ja schon vor 2025 den Bach hinunter. http://www.zeit.de/amp/politik/ausland/2...balkan-beitritt

#186 RE: Die Zukunft der EU von Einherier 04.02.2018 12:13

Zitat von Orbiter1 im Beitrag #183
Zitat von Bin Online im Beitrag #181
Merkel hat in Davos eine kluge Rede gehalten, sie zeichnete auf, wohin die Reise in Zukunft geht. Die Rede hat sie sicher mit Macron abgestimmt, der ja unser wichtigster Partner innerhalb der EU ist.
Die einen sagen so, die anderen sagen so.




Hat jemand eine Idee was er damit gemeint haben könnte? Was war denn an der Rede so antieuropäisch dass er sogar den Rücktritt von Merkel fordert? Oder sind die Sprüche nur für das AfD-Paralleluniversum?

Natürlich bedienst Pazderski sein Klientel!

Frau Gottkanzlerin Stiefmutti Merkels antieuropäische Tat war die Öffnung der Grenzen 2015, ohne daß mit den übrigen Europäern Übereinkunft eingeholt worden ist.
"WIR schaffen das"
posaunte sie enthusiastisch in die Welt und wundert sich jetzt, daß alle anderen 26 Mitgliedsstaaten reichlich düpiert dastehen und zu Mutti sagen, ja, wenn IHR das schafft, dann macht mal.... aber ohne uns!
Antieuropäisch war in diesem Fall ihre einsame Tnetscheidung, ihr Alleingang in Sachen Grenzöffnung unter Mißachtung geltender Verträge, unter Bruch von Gesetzen und untger Verletzung ihres Amtseides, in dem es ua. heißt Schaden vomn DEUTSCHEN Volk abzuwenden und nirgends davon, Schaden von der ganzen Welt zu nehmen, was schon an sich eine verrückte Anmaßung war, wie sie noch nicht vorgekommen ist in Deutschland.

#187 RE: Die Zukunft der EU von Oase 04.02.2018 13:14

Das müssen wir alle doch begriffen haben, dass Angela Merkel sämtliche europäische Vereinbarungen,
und nicht nur die, sie hat auch das GG in Teilen missachtet, sie hat auch den Bundestag nicht gefragt,
sie hat auch den Bundesrat nicht gefragt, sie hat sich schon oft über das deutsche Recht hinweggesetzt,
selbst Vereinbarungen vor über vier Jahren mit deutschen Politikern einfach vom Tisch gefegt!

Und heute wird sich gewundert, dass europäische Staaten mauern? Auch deutsche Politiker sich schwer tun?
Und gerade Deutschland war es vor Jahren:
Ankommende Flüchtlinge, wohlgemerkt Flüchtlinge, keine Migranten, die in der Mehrheit sind,
müssten von den Erstaufnahmeländern aufgenommen werden!, und was wird gemacht?
Ohne zu fragen ließ sie die ungarische Grenze öffnen, sie missachtete auch diese Vereinbarungen:
die Grenzländer sollten die Grenzen schützen! Oase

#188 RE: Die Zukunft der EU von PINGUIN 04.02.2018 13:44

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Frau Bundeskanzlerin macht eben das, was sie in der DDR gelernt hat. Nein - NICHT , was in ihrem Studium Thema war und da einen Titel erworben hat.

Frau Bundeskanzlerin steht genau in der Tradition , die in der DDR politisch vorherrschte. Die Partei hat immer recht. Die Partei hat über alles und jeden zu bestimmen.

Die Frau Bundeskanzlerin hat den "Dicken aus der Palz" weggebissen und hat seitdem nur noch an ihrer Machterhaltung - und das mit allen Mitteln - gearbeitet. Erst hat sie Deutschland ausgeluscht und jetzt ist sie auf dem besten Wege, dies auch mit Europa zu tun.

Klar, das da einige nicht mitmachen wollen. Auf den anderen Seiten des europabuches stehen aber auch Verpflichtungen, die VOR 2015 schon unterzeichnet waren.

Ich habe kein Verständnis für das, was da in passiert.


Wenn ich in ein Haus einziehe, indem es nur Eigentumswohnungen gibt, musss ich mich an die bestehenden Vorschriften/Gesetze halten.

Aber so ist es leider im Europäischen Haus nicht.

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