#1 Mal wieder Schießerei in den USA von Orbiter1 05.11.2017 21:52

Diesmal ist ein kleiner Ort (da gibt es noch nicht mal eine Feuerwehr) in der Nähe von San Antonio, Texas betroffen. Der Täter ist während des Gottesdienstes in die Kirche eingedrungen und hat mehrere (laut BBC 27) Gottesdienstbesucher erschossen und etliche (laut BBC 20 bis 25) verletzt. Sollte der Täter ein Moslem sein wird man wohl darüber diskutieren vorsichtshalber alle Moslems der USA nach Guantanamo zu bringen, war es ein weißer Christ wird man wohl das Tragen von Waffen während des Gottesdienstes zur Pflicht machen oder zumindest ein schussbereites Schnellfeuergewehr am Altar und monatliche Schießübungen für Priester vorschreiben.

#2 RE: Mal wieder Schießerei in den USA von Bin Online 05.11.2017 22:19

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Da werden ein paar Menschen erschossen und man spricht von einer Schießerei. Haben die Getroffenen auch geschossen?
Und bevor man auch nur einen einzigen Buchstaben für die Opfer verliert, macht man sich Sorgen um die Moslems.

Bitte nicht persönlich nehmen aber das Netz ist voll mit nahezu gleichlautenden Beiträgen.
Ich finde dies komisch.

#3 RE: Mal wieder Schießerei in den USA von J.W.v.Kroethe 06.11.2017 00:24

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Das Kaff wird für IS-Aktivisten eher uninteressant sein. Trotzdem denkt man in solchen Fällen natürlich sofort an die üblichen Verdächtigen, und das sind nun mal Muslime. Wobei diese im Gegensatz zu ihren gutmenschlichen Verteidigern keinerlei Unterschied machen zwischen Islam und Islamismus, zwischen aktiven und passiven Dschihadisten. Denn wie meinte doch gleich ein Islamversteher im Deutschlandradio, als er gefragt wurde, warum sich kaum Demonstranten bei einer groß angekündigten Demonstration gegen den islamischen Terrorismus zusammengefunden hatten? Weil auch die Terroristen ihre Glaubensbrüder sind. Und das ist für einen wahren Moslem wichtiger als alles andere.

#4 RE: Mal wieder Schießerei in den USA von Orbiter1 06.11.2017 01:15

Zitat von Bin Online im Beitrag #2
Da werden ein paar Menschen erschossen und man spricht von einer Schießerei. Haben die Getroffenen auch geschossen?
Nein, aber ein Einwohner des Ortes hat auf den Täter geschossen. Wäre aber auch eine Schiesserei wenn nur der Täter geschossen hätte, steht zumindest so im Duden.

Zitat
Und bevor man auch nur einen einzigen Buchstaben für die Opfer verliert,

Denen gedenke ich 1 mal pauschal im Jahr. Muß reichen, sonst komm ich zu nichts anderem mehr, schließlich wurden in diesem Jahr in den USA bereits über 13.000 Personen mit einer Schußwaffe ermordet. Die USA braucht auch nicht die üblichen thoughts and prayers sondern gun control.

Zitat
macht man sich Sorgen um die Moslems.

Ich mach mir keine Sorgen um die Moslems, ich weiße darauf hin daß es in so einem Fall eine ganz andere Reaktion gibt. Stellst du das in Abrede?

Zitat
Bitte nicht persönlich nehmen aber das Netz ist voll mit nahezu gleichlautenden Beiträgen.
Ich finde dies komisch.

Ich nicht.

#5 RE: Mal wieder Schießerei in den USA von Orbiter1 06.11.2017 09:02

Zitat von Orbiter1 im Beitrag #4
Ich mach mir keine Sorgen um die Moslems, ich weiße darauf hin daß es in so einem Fall eine ganz andere Reaktion gibt. Stellst du das in Abrede?
Zumindest beim US-Präsidenten läuft das jedenfalls nach dem von mir beschriebenen Schema.

"Im Vergleich zum Anschlag letzte Woche in New York hielt sich Trump auffallend zurück. Dies entspricht seinem Muster, wonach er Blutbäder mit islamistisch-terroristischem Hintergrund sofort ausschlachtet, während er die unpolitischen Massaker, die in den USA zunehmend zum Alltag gehören, in betonter Nüchternheit kommentiert." https://www.nzz.ch/international/blutbad...enst-ld.1326473

#6 RE: Mal wieder Schießerei in den USA von Orbiter1 06.11.2017 09:44

Zitat von Orbiter1 im Beitrag #1
... war es ein weißer Christ wird man wohl das Tragen von Waffen während des Gottesdienstes zur Pflicht machen oder zumindest ein schussbereites Schnellfeuergewehr am Altar und monatliche Schießübungen für Priester vorschreiben.
Da es ein weißer (Christ?) war kommt auch die angedeutete Reaktion. Niemand geringerer als der Generalstaatsanwalt von Texas drängt bei Gottesdiensten auf die Bewaffnung von Mitgliedern der Kirchengemeinde oder die Beauftragung eines bewaffneten Security-Service. https://www.theguardian.com/us-news/2017...ting?CMP=twt_gu

#7 RE: Mal wieder Schießerei in den USA von Bin Online 06.11.2017 10:43

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Amokläufe gibt es immer wieder, in praktisch allen Ländern und sie werden medial besonders herausgestellt.
Wobei es sich bei Amokläufen meist um die Tat eines Irren handelt, seine Motiv entspringt aus einen psychischer Verwerfung.
Da mag es Ausnahmen geben aber meistens ist es so.

Wenn ein Moslem einen Massaker begeht, dann will er uns alle verunsichern, sie zeigen uns, dass sie jederzeit töten können. Moslemische Attacken sind grundsätzlich Kriegserklärungen gegen uns. Deshalb ist die allgemeine Wahrnehmung und Verarbeitung anders, als bei "normalen Verbrechen", wobei ein Amoklauf sicher kein normales Verbrechen ist aber er ist halt auch kein Teil einer Kampfansage gegenüber der Gesellschaft.

#8 RE: Mal wieder Schießerei in den USA von Bin Online 06.11.2017 10:51

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Der Täter:

Jung, weiß, Ex-Soldat – und keine Spur vom Motiv



Devin Kelley diente in der Air Force. Die entließ ihn wegen schlechten Verhaltens.
Drei Jahre später erschießt er 26 Menschen.
Klassenkameraden bezeichnen ihn als Atheisten, der auf Facebook Fotos von Waffen zeigte.


https://www.welt.de/vermischtes/article1...-vom-Motiv.html


Mehr weiß man über das Schwein noch nicht!

#9 RE: Mal wieder Schießerei in den USA von Orbiter1 06.11.2017 11:56

Zitat von Bin Online im Beitrag #7
Amokläufe gibt es immer wieder, in praktisch allen Ländern und sie werden medial besonders herausgestellt.
Wobei es sich bei Amokläufen meist um die Tat eines Irren handelt, seine Motiv entspringt aus einen psychischer Verwerfung.
Da mag es Ausnahmen geben aber meistens ist es so.

Wenn ein Moslem einen Massaker begeht, dann will er uns alle verunsichern, sie zeigen uns, dass sie jederzeit töten können. Moslemische Attacken sind grundsätzlich Kriegserklärungen gegen uns. Deshalb ist die allgemeine Wahrnehmung und Verarbeitung anders, als bei "normalen Verbrechen", wobei ein Amoklauf sicher kein normales Verbrechen ist aber er ist halt auch kein Teil einer Kampfansage gegenüber der Gesellschaft.
Mag ja sein, dass die Wahrnehmung eine andere ist. Trotzdem ist es vollkommen schizophren wenn man in einem Fall das Ziel hat die Zahl der Täter möglichst gering zu halten um die Gesellschaft zu schützen (und entsprechende Maßnahmen ergreift) und im anderen Fall nicht. In den USA gibt es bezogen auf die Anzahl der Einwohner 15 mal mehr Tote durch Schußwaffen als in Deutschland. "Die USA, der Jemen, die Schweiz, Finnland und Serbien sind die fünf Länder mit den meisten Waffen pro Kopf", erklärt Professor Adam Lankford von der Universität von Alabama. "All diese fünf Länder sind auch unter den 15 mit den meisten größeren Schießereien. Das ist kein Zufall." Demnach seien zwar nur fünf Prozent der Menschen auf der Welt US-Amerikaner, aber 31 Prozent aller Amokläufer zwischen 1966 und 2012 seien es gewesen." https://www.news.at/a/fakten-waffengewal...besitz-amoklauf Wenn da dem Generalstaatsanwalt von Texas als Gegenmaßnahme nur die Bewaffnung der Kirchgänger einfällt sind die USA, jedenfalls aus meiner Sicht, komplett unglaubwürdig.

#10 RE: Mal wieder Schießerei in den USA von Bin Online 06.11.2017 12:37

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Das die USA (nicht alle Staaten übrigens) ein massives Problem mit ihren Schusswaffen haben, ist doch unstrittig, wobei ich es falsch empfinde, wenn man die USA mit Deutschland vergleicht, wir vergleichen unsere Kriminalstatistik auch nicht mit Luxemburg. Wenn man vergleicht, dann bitte mit Europa.

Statistisch geschehen kommt in Deutschland ein Amoklauf in Deutschland vielleicht alle 10 Jahre vor, schätze ich mal, und den Amokläufern wird im Nachhinein nicht zugejubelt. Amokläufer sind immer Einzelpersonen ohne einen ideologischen Hintergrund, die alles trifft aus mordende Moslems nicht zu.
Die haben ihre Community, Amri holte sich seine letzten Inspirationen aus einer Mosche uns ohne Unterstützung wäre er vermutlich nicht bis Italien gekommen und hätte dort sicheren Unterschlupf gefunden.
Es war der reine Zufall, dass zwei Carabinieri ihm aufhielten.

Eine Terrorattacke kann man nicht mit anderen Verbrechen vergleichen oder relativieren.
Also so sehe ich es zumindest.

#11 RE: Mal wieder Schießerei in den USA von Orbiter1 06.11.2017 18:59

Zitat von Bin Online im Beitrag #8
Der Täter:

Jung, weiß, Ex-Soldat – und keine Spur vom Motiv



Devin Kelley diente in der Air Force. Die entließ ihn wegen schlechten Verhaltens.
Drei Jahre später erschießt er 26 Menschen.
Klassenkameraden bezeichnen ihn als Atheisten, der auf Facebook Fotos von Waffen zeigte.


https://www.welt.de/vermischtes/article1...-vom-Motiv.html


Mehr weiß man über das Schwein noch nicht!
Die Polizei geht inzwischen von einem Familienstreit aus. Die Schwiegereltern des Täters haben häufig an Gottesdiensten in der betroffenen Kirche teilgenommen, aber nicht am Tag der Tat. Er hat vor der Tat auch Drohnachrichten verschickt. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgesc...enstreit-taeter Wieso darf jemand der wegen tätlichen Angriff auf seine Frau und sein Kind zu 12 Monaten Haft verurteilt wurde eine Waffe führen? Was die Amis brauchen sind ein paar Monate mit täglich 10 solcher Anschläge. Vielleicht führt das zu einem Umdenken bei den Waffengesetzen.

#12 RE: Mal wieder Schießerei in den USA von PINGUIN 06.11.2017 19:43

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Was die Amis brauchen sind ein paar Monate mit täglich 10 solcher Anschläge. Vielleicht führt das zu einem Umdenken bei den Waffengesetzen.

DAS wissen die Waffenlobbyisten bzw. die beauftragenden Waffenhersteller zu vermeiden. Die werden mit dem Argument daherkommen, das, wenn JEDER Bürger eine Waffe besitze, solche Taten verhindert werden können.

Die haben ganz schwer was an Waffel!!

Und ein Präsident bzw. die Abgeordneten und Senatoren werden sich auch nicht gegen diese Mafia durchsetzen können, weil - behaupte ich - viele von den Arschgeigen geschmiert sind.

#13 RE: Mal wieder Schießerei in den USA von Bin Online 07.11.2017 00:35

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Zitat von Orbiter1 im Beitrag #11
Was die Amis brauchen sind ein paar Monate mit täglich 10 solcher Anschläge. Vielleicht führt das zu einem Umdenken bei den Waffengesetzen.
Das ist schon eine krasse Empfehlung.
Gerade der jetzige Fall in Sutherland Springs liefert doch gute Argumente für Gegner und Befürworter der Waffengesetze.
Die Argumente der Gegner sind bekannt und sicher nicht falsch aber es ist halt auch richtig, dass der Täter von bewaffneten Bürgern gestoppt wurde, was wäre noch passiert, wenn er seinen Amoklauf weiter führen hätte können?

Und seien wir mal ehrlich, unsere Waffengesetze haben noch keinen Amoklauf verhindert und eine Kalaschnikow kann sich heute jeder besorgen, der es will.
Nach dem schrecklichen Amoklauf in Winnenden gab es nicht wenige, die es gut fänden, wenn zumindest ein Lehrer pro Schule bewaffnet wäre, der eventuell einen Amoklauf verhindern könnte oder zumindest verkürzen könnte.

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