#1 «In Brüssel wird beim Thema Migration vor allem geredet» von Bin Online 15.11.2017 08:25

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INTERVIEW

«In Brüssel wird beim Thema Migration vor allem geredet»


Zur Lösung des Migrationsproblems brauche es legale Wege nach Europa, sagt der Uno-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi. Stattdessen würden Politiker die Probleme instrumentalisieren.

Lukas Mäder, Ivo Mijnssen,15.11.2017, NZZ

https://www.nzz.ch/international/in-brue...=107_2017-11-15

Der Uno-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi schämt sich manchmal, Europäer zu sein.
Grandi ist ein Produkt des derzeitigen Mainstreams, er sagt halt das, was ein Allesversteher halt sagt.

In Zimbabwe putscht gerade das Militär, ob für oder gegen Mugabe ist noch nicht so klar.
Klar ist aber, dass sich Mugabe die Waffen, mit denen er seine Bevölkerung traktiert(e), auch von europäischer Entwicklungshilfe bezahlt wurde.

#2 RE: «In Brüssel wird beim Thema Migration vor allem geredet» von Orbiter1 07.12.2017 13:45

Jetzt wird in Brüssel nicht nur geredet sondern endlich mal auch gehandelt. Wurde auch Zeit. Bin schon gespannt was da rauskommt. Alles andere als eine Strafe in 3- oder 4-stelliger Mio-Höhe wäre ein Witz.

"Ich habe viel versucht, die drei Mitgliedstaaten davon zu überzeugen, zumindest ein bisschen Solidarität zu zeigen", ergänzte der für Migrationsfragen zuständige EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos. Leider habe es die bislang aber nicht gegeben. "Zu meinem Bedauern musste ich den nächsten Schritt tun", sagte Avramopoulos.
Wegen mangelnder Teilnahme an der Umverteilung von Flüchtlingen hatte die EU-Kommission bereits im Juni ein so genanntes Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn, Polen und Tschechien eingeleitet. Weil sich die Länder darin nicht bewegten, bleibt der EU-Behörde nun aber nur der Gang vor den EuGH. Gerichtsverfahren beim Europäischen Gerichtshof können zu Zwangsgeldern oder einmaligen Geldstrafen für die betroffenen Staaten führen." http://www.dw.com/de/eu-verklagt-ungarn-...ahme/a-41690880

#3 RE: «In Brüssel wird beim Thema Migration vor allem geredet» von Bin Online 07.12.2017 13:55

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Dann zahlen sie halt ein paar Milliönchen, falls sie überhaupt verurteilt werden.
Merkel und Steinmeier hätten sich vorher mit den Ländern absprechen müssen, bevor sie Samariter spielten.

#4 RE: «In Brüssel wird beim Thema Migration vor allem geredet» von Orbiter1 07.12.2017 14:01

Zitat von Bin Online im Beitrag #3
Dann zahlen sie halt ein paar Milliönchen, falls sie überhaupt verurteilt werden.
Merkel und Steinmeier hätten sich vorher mit den Ländern absprechen müssen, bevor sie Samariter spielten.

Das Thema hatten wir doch auch schon mehrfach. Merkel und Steinmeier haben sich 4 Jahre lang auf diversen EU-Flüchtlingsgipfeln mit diesen Ländern abgesprochen. Ergebnis war immer, wir nehmen keine Flüchtlinge auf.

#5 RE: «In Brüssel wird beim Thema Migration vor allem geredet» von Bin Online 07.12.2017 14:26

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Man hätte sich viel früher um Schutzzonen kümmern müssen aber man zahlte nicht einmal für die Flüchtlingslager.
Deutschland ist in der EU Führungsmacht und da hätte es eine Kanzlerin gebraucht, die auch mal mit der Faust auf den Tisch haut.
Leider guckten sie nur! Und so geht Politik halt nicht.

#6 RE: «In Brüssel wird beim Thema Migration vor allem geredet» von PINGUIN 07.12.2017 14:29

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Zitat von Orbiter1 im Beitrag #2
Jetzt wird in Brüssel nicht nur geredet sondern endlich mal auch gehandelt.



Entschuldige bitte - aber bei mir löst das folgendes aus:

#7 RE: «In Brüssel wird beim Thema Migration vor allem geredet» von Einherier 08.12.2017 09:39

#2:
Warum sollten sich andere um Probleme kümmern m üssen, die sie nicht verursacht haben.
Merkel:
"WIR schaffen das!"
Damit hat unsere Sonnenkanzlerin kund und zu wissen getan, daß "WIR", die Deutschen das schaffen; was also verlangt man von anderen, die das Problem nicht verursacht haben?
Ich mag den Kaczynski nicht, aber da hat er meine Zustimmung.

#8 RE: «In Brüssel wird beim Thema Migration vor allem geredet» von Orbiter1 09.12.2017 06:27

Zitat von Einherier im Beitrag #7
#2:
Warum sollten sich andere um Probleme kümmern m üssen, die sie nicht verursacht haben.
Das hab ich dir doch schon zigfach erklärt, aber aus irgendwelchen Gründen bist du bei diesem Thema komplett begriffsstutzig. Die EU-Innenminister haben im September 2015 eine Umverteilung von 120.000 Flüchtlingen auf alle EU-Länder beschlossen, um Griechenland, Italien und Ungarn zu entlasten. Das oberste Gericht der EU, der Europäische Gerichtshof, hat diesen Beschluss der Innenminister inzwischen für rechtlich bindend erklärt. http://www.tagesspiegel.de/politik/urtei...i/20292736.html Die EU-Länder die keine Flüchtlinge aufnehmen begehen einen klaren Rechtsbruch und müssen bestraft werden. Wenn es nach mir geht würden die erst wieder Geld aus den EU-Töpfen bekommen wenn sie die entsprechende Anzahl von Flüchtlingen aufgenommen haben. Falls sie sich dauerhaft weigern gibt es eben dauerhaft kein Geld.

#9 RE: «In Brüssel wird beim Thema Migration vor allem geredet» von Einherier 09.12.2017 09:38

Du hast garnichts erklärt!
Wir haben keine schulzschen "Vereinigten Staaten von Europa"; wir haben immer noch souveräne Nationalstaaten.

Ich kann die Visegradstaaten sehr gut verstehen, daß sie keine Moslems aufnehmen wollen!

Sie sehen, was in westeuropäischen Großstädten an NOGO-Aereas, an Scharia Paralleljustiz, an kriminellen Clans in Stammesstärke die westeuropäische Justiz an der Nase herumführen und sagen sich, wehret den Anfängen und lassen keine Moslems rein, um ebendiesen Zuständen zu entgehen!
Punktum, basta!

#10 RE: «In Brüssel wird beim Thema Migration vor allem geredet» von Bin Online 09.12.2017 10:35

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Das man sie nicht zwingen kann, Flüchtlinge aufzunehmen, ist sicher richtig. Richtig ist es aber auch, dass diese Staaten dann mit einer entsprechenden Ausgleichszahlung belastet werden sollten.

#11 RE: «In Brüssel wird beim Thema Migration vor allem geredet» von Einherier 09.12.2017 12:13

Nichts dagegen!

#12 RE: «In Brüssel wird beim Thema Migration vor allem geredet» von Oase 02.02.2018 14:19

Nr. 9 Einherier und Mitstreiter, ganz so war und ist es nicht: Ich erinnere mich noch bis vor etlichen Jahren, da war noch nicht einmal
Angela Merker an der Regierung! Es wurde verhandelt und verhandelt in der EU. Am Ende kam dann folgendes heraus: Deutschland
bestimmte vor allem, die Erst-Aufnahmeländer müssten aufnehmen! Ich habe im Wohnzimmer gesessen und den Zorn bekommen.
Dann haben diese Länder immer die schlechten Karten, und wir sitzen mittendrin. Warum nicht gleich vernünftig, wie es zu machen gewesen wäre:
Alle europäischen Länder nehmen auf; umgerechnet von der Gesamtgröße Europas und auf die Bevölkerungszahl, z.Z. in Europa 500 Mill. Menschen,
die Größe Europas 10 Mill. qkm. Gebirge abziehen. dann umgerechnet auf die jeweilige Einwohnerzahl des aufnehmenden europäischen Landes.
Mit Zahlungsausgleich durch die gesamte EU! Im Grunde will doch jetzt niemand mehr!

Und wir sollten ja nicht glauben, was die umliegenden Staaten gemacht haben und machen: Selbst Holland hat vor Jahren Familien zwei Jahre behalten,
und dann nach Deutschland weitergeschickt! Inzwischen machen es einige andere Länder auch! Ich denke, es sind immer noch wieder Migranten untergetaucht,
oder werden teilweise dann auch in Deutschland registriert! Wissen wir das? Zählen wir die Einbrüche und dergleichen? Die Polizei hat Maulkörbe verpasst
erhalten! Oase

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