#1 Der Beginn der Unterwerfung von Bin Online 19.11.2017 10:50

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Zitat

Der Beginn der Unterwerfung



von Mathias Döpfner, CEO der Axel Springer SE, zu der auch die WELT gehört. | 18.11.2017

Das Frankfurter Urteil, die Beförderung eines israelischen Passagiers sei für eine kuwaitische Airline nicht „zumutbar“, sorgt nur für wenig Empörung. Mich erinnert es an Auschwitz und Entebbe 1976.

"Ich habe den Atem angehalten.
Ich wollte spüren und messen, wie lange es dauert nach dem schrecklichen Urteil von Frankfurt,
in dem ein Richter es als „nicht zumutbar“ bezeichnet hat, dass Kuwait Airways einen Israeli von Frankfurt nach Bangkok transportiert.
Ich wollte wissen, wie lange es dauert, bis eine grundstürzende Empörung den sonst so leicht zu empörenden medialen Raum erfüllt."


hier weiterlesen

Als ich von dem Urteil hörte, viel mir spontan der Richter Freißler ein.
Auch heute fällt mir nichts anderes dazu ein.

#2 RE: Der Beginn der Unterwerfung von Orbiter1 19.11.2017 11:48

Zitat von Bin Online im Beitrag #1
Als ich von dem Urteil hörte, viel mir spontan der Richter Freißler ein.
Auch heute fällt mir nichts anderes dazu ein.
Mir schon, habt ihr noch alle Tassen im Schrank bei solchen Vergleichen?

„Das Angebot einer Umbuchung auf eine andere Fluggesellschaft bei voller Kostenübernahme lehnte der Mann ab und wandte sich wegen Diskriminierung an das Landgericht in Frankfurt am Main. Die Richter wiesen die Klage am Donnerstag ab. Es sei der Fluggesellschaft nicht zumutbar, "einen Vertrag zu erfüllen, wenn sie damit einen Gesetzesverstoß nach den Regeln ihres eigenen Staates begehe und sie deswegen damit rechnen müsse, dort bestraft zu werden", schrieben sie in ihrer Begründung. Das deutsche Gericht habe dabei nicht darüber zu entscheiden, ob das kuwaitische Gesetz sinnvoll sei und nach den Bestimmungen der deutschen und europäischen Rechtsordnung Bestand haben könne.“

Hängt sich der Döpfner auch so rein wenn sich der israelische Staat mal wieder arabischen Boden unter den Nagel reißt und darauf, trotz mehrerer Resolutionen des UN-Sicherheitsrats, Siedlungen baut?

#3 RE: Der Beginn der Unterwerfung von Bin Online 19.11.2017 12:52

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Das Urteil ist rassistisch und Dein Vergleich ist hanebüchen.

#4 RE: Der Beginn der Unterwerfung von Einherier 19.11.2017 14:10

Was stellst denn du #2, Orbiter1, hier für abstruse Vergleiche an???

Dieses Urteil ist eine empörende Angelegenheit, für die sich das erkennende Gericht schämen muß.
WO bleiben bei solchen Urteilen eigentlich die Schöffen???

#5 RE: Der Beginn der Unterwerfung von Bin Online 19.11.2017 14:51

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Es ist doch ganz einfach, wenn hierzulande ein Israeli mit einer arabischen Airline fliegen will, dann gilt nicht die Scharia oder irgendein anderes Gesetz, sondern ausschließlich das deutsche Gesetz.
Es kann doch nicht sein, dass wir hier die Gesetze arabischer Despoten gelten.
Ferner gibt es da noch Menschenrechte und so'n Zeuch.

Man verweigert auch keinen Russen ein Flugticket, nur weil der Putin die Krim gestohlen hat.

#6 RE: Der Beginn der Unterwerfung von Bin Online 20.11.2017 11:51

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Zitat von Augsburger Allgemeine | 20. November 2017
Der Zentralrat der Juden in Deutschland kritisierte die Entscheidung der Frankfurter Richter scharf. Es sei „unerträglich“, wenn ein ausländisches Unternehmen auf Grundlage von „zutiefst antisemitischen“ Gesetzen in Deutschland tätig sein dürfe. Das kuwaitische Boykottgesetz erinnere an „die schlimmsten Zeiten der Judenverfolgung unter den Nationalsozialisten“....
Israeli darf bei Kuwait Airways nicht mit - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/poli...id43296636.html

Bei Antisemiten wird dieses Argument kein Gehör finden, da hat sich seit Luther bzw. Hitler nichts geändert.
Antisemiten zeigen sich nur gegenüber toten Juden menschlich, gegenüber lebenden Juden sind sie gnadenlos und ohne jegliches Mitleid.
Es gibt in Deutschland Nazis und Antisemiten, ergo gibt es auch unter Richtern Nazis und Antisemiten.

In der Schweiz und in den USA entschieden die Gerichte anders, wie es die allgemeinen Menschenrechte erfordern.
Wie der deutsche Richter auf die Idee kommt, dass hier die kuwaitischen Gesetze gelten, ist mir schleierhaft,
wer in Deutschland Geschäfte machen will, der muss sich an deutsche Gesetze halten und hier ist Rassismus bzw. Diskriminierung verboten. So einfach ist das.
Ich frage mich auch, weshalb ein deutscher Richter arabische Rassegesetze für gültig hält und diese nicht weiter bewerten will, obwohl diese die Ursache sind?
Mit der gleichen Logik hätte man auch Hitlers Judenvergasung tolerieren können.

"Der Anwalt des Klägers kündigte Berufung an: „Das ist ein beschämendes Urteil für die Demokratie und für Deutschland.“...
Israeli darf bei Kuwait Airways nicht mit - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/poli...id43296636.html"


Recht hat er, der Herr Anwalt!

ot
Meine Freude der Woche ist, dass Herr Mathias Döpfner, CEO der Axel Springer SE, für seinen Artikel so viel Zuspruch bekommen hat!

#7 RE: Der Beginn der Unterwerfung von PINGUIN 20.11.2017 12:15

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Richter sind nur ihrem Gewissen und dem Gesetz "unterworfen" !!

Dann hat dieser "Richter" in meinen Augen kein Gewissen und wissentlich gegen das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verstoßen. (Artikel 3 (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Daher fordere ich ganz eindeutig: ENTLASSEN und den Beruf des Juristen nicht mehr ausüben dürfen. Basta

#8 RE: Der Beginn der Unterwerfung von Bin Online 20.11.2017 21:40

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Das ist eine Auswahl an antisemitischen Kommentaren, die auf den Bericht der Tagesschau bei Facebook abgegeben wurden

#9 RE: Der Beginn der Unterwerfung von Bin Online 06.12.2017 10:11

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Zitat
"sämtliche im Hessischen Landtag vertretenen Parteien haben das unsägliche kuwaitische Gesetz einhellig kritisiert und bei unveränderter Fortgeltung ein Verbot für Starts und Landungen der Fluglinie in Deutschland gefordert"

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/30252

Mal abwarten, wie sich die Sache noch entwickelt, es kommt ja noch das Berufungsverfahren.
Auf jeden Fall hat der Hessische Landtag klug abgestimmt, Israelhasser und Antisemiten dürfen sich nicht durchsetzen.

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