#1 Unternehmenskäufe von PINGUIN 12.12.2017 00:31

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Apple kauft Shazam für 400 Millionen Dollar

Der iPhone-Konzern Apple kauft Shazam. Die App kann mittels Musikerkennungssoftware aktuell abgespielte Songs ermitteln. Der Kaufpreis soll aber wohl deutlich niedriger liegen, als bei einer Finanzierungsrunde vor zwei Jahren.
Apple kauft die Musikerkennungs-App Shazam. Der iPhone-Konzern bestätigte den Deal am Montag, ohne einen Preis zu nennen.

Die App kann über den Zugriff auf die Mikrofone eines Smartphones den Namen des Songs anzeigen, der gerade in der Umgebung gespielt wird. Dafür wird die Aufnahme mit einer Datenbank aus allen möglichen Musiktiteln auf den Shazam-Servern abgeglichen.

Preis soll bei 400 Millionen Dollar liegen
Nach Informationen der "Financial Times" soll der Preis bei 400 Millionen Dollar gelegen haben - und damit deutlich niedriger als in der Spitze bei einer Finanzierungsrunde im Jahr 2015.
Apple sprach am Montag von hunderten Millionen Shazam-Nutzern und verwies auf gemeinsame Pläne für die Zukunft.

Bei Apple griff bereits die Assistenzsoftware Siri im Hintergrund auf den Dienst von Shazam zurück, wenn man sie nach dem laufenden Song fragte. Google integrierte eine ähnliche Funktion auf Basis eigener Technologie in seine neuen Pixel-2-Smartphones.

Wenn diese Software die Musik "erkennen" und nennen kann, wer-wo-wie die komponiert-gesungen bzw. gespielt hat, dann wird es den beiden Konzernen doch sehr leicht fallen, die Software so anzupassen, das aus den Gesprächen die unterschiedlichsten Neigungen -das Kaufverhalten - die politische Einstellung oder das Liebesleben analysiert werden kann. Das nenne ich mal einen lohnenden Deal.

#2 RE: Unternehmenskäufe von Bin Online 12.12.2017 08:25

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Seit kurzem bin ich Besitzer von so einem Hightech-Smart-Handy. Da läuft alles per Spracheingabe, wobei Google die Aussprache des Nutzers lernt und merkt.
Wenn ich beim Wirt war, werde ich eine halbe Stunde später gefragt, wie die Wirtschaft so war.
Gut, die dafür benötigten Zugriffe habe ich beim Einrichten erlaubt.
Irgendwo habe ich gelesen, dass die Spracherkennung in Bälde Dialekte erkennen kann.

Facebook und Google können oder könnten heute mit Sicherheit genauere Wahlvorhersagen erstellen, als diese Abfrager-Institute.
Die beiden wissen ja praktisch alles.

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