#1 Niemand will ein Antisemit sein von Bin Online 06.01.2018 21:43

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Seit ich im Web vertreten bin, lese ich den Tagesspiegel, mal ärgere ich mich dabei gewaltig oder fluche vor mich resignierend (ihr linken Gestalten) her aber dann gibt es immer wieder tolle Artikel, die mir besonders gut gefallen.
Gestern war wieder so ein Tag, Stefanie Galla, eine Rechtsanwältin und Aktivisten gegen Antisemitismus, publizierte einen lehrreichen Artikel zum Thema Antisemitismus.




ANTISEMITISMUS UND ISRAELKRITIK
Niemand will ein Antisemit sein

Antisemitische Ressentiments haben wir alle in unserem kulturellen Gepäck. Es gilt endlich damit anzufangen, diese ehrlich aufzuarbeiten, auch wenn es schmerzhaft ist.

Heute ist es der politische israelbezogene Antisemitismus. Kritik an einem Staat kann doch nicht antisemitisch sein? Doch kann sie und ist sie ziemlich oft auch, zumindest antisemitisch angehaucht. Israel der Jude unter den Staaten. Viele Menschen haben ein völlig verzerrtes Bild von Israel und sind sich dabei aber sicher, ihr Blick beruht auf Fakten. Die Menschen bis 1945 waren aus rassistischen Gründen davon überzeugt, Juden sind Störenfriede, schaden den anderen Menschen und manipulieren. Heute glauben die Menschen, Israel ist ein Störenfried, Israel ist eine Gefahr für andere Staaten, und man darf nichts gegen Israel sagen. Im Mittelalter waren es die Juden, die Brunnen vergiften. Man war sich ganz sicher. Wieso sonst starben prozentual weniger Juden an der Pest? Die einfache Erklärung, dass Juden strengere Hygienevorschriften hatten, wollte man nicht sehen. Heute nehmen die Juden den Palästinensern das Wasser weg. Auch jetzt möchten viele die Realität nicht sehen und dieses Gerücht glauben.

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#2 RE: Niemand will ein Antisemit sein von Orbiter1 07.01.2018 16:45

Zitat aus dem verlinkten Artikel. "Den in Deutschland lebenden Menschen ist seit dem Zweiten Weltkrieg beigebracht worden, Krieg ist böse und Judenhass pfui." Da bin ich mir nicht ganz so sicher. Bei diesem Lehrer kann man sicher auch was anderes lernen.

"Als „Volkslehrer“ verbreitet Nikolai N. im Internet Verschwörungstheorien und hetzt gegen Juden. Tagsüber unterrichtet er Englisch, Musik und Sport. .... In seinen Videos wird der „Volkslehrer“ manchmal wütend. Den CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Patzelt nennt er einen „Kriminellen“, weil der zwei Flüchtlinge aus Eritrea bei sich zu Hause aufgenommen hat. Ein Mädchen, das an seiner Schule einen Fall von Antisemitismus gemeldet hat, beschimpft er als „Denunziantin“. Besonders arg hetzt er gegen Lea Rosh, die Initiatorin des Holocaust-Mahnmals. Nikolai N. behauptet, sie wolle die „Befreiung des deutschen Volkes“ verhindern, sie kämpfe gegen aufrechte, rechtschaffene Deutsche." http://www.tagesspiegel.de/berlin/vineta...n/20818682.html

Ist mir ein Rätsel wie so jemand in Deutschland in einer Grundschule unterrichten darf.

#3 RE: Niemand will ein Antisemit sein von Bin Online 07.01.2018 17:21

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Nicolai und Berlin, was sagt uns das?
Antisemiten wie dieses Menschlein (kleines Arschloch), gibt es ja zuhauf, man kann mit ihnen Schweine füttern.
Die beiden Kirchen mischen, noch schüchtern aber beharrlich, bei der Judenhatz ebenfalls mit.

Alan Posener musste sich schon im neuen Jaht mit so einem Dreck bei der Caritas rumärgern.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/a...rael-Feind.html

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