#1 Dieses Familiendrama zeigt, warum die Freigabe von Doping ein Fehler wäre von Bin Online 01.02.2018 13:23

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Raimondas Rumsas, umringt von seiner Familie, kurz nach dem Erreichen des dritten Platzes an der Tour de France 2002. (Bild: AP)

Dieses Familiendrama zeigt, warum die Freigabe von Doping ein Fehler wäre


Der Vater dopte, ein Sohn starb unter ungeklärten Umständen. Die Geschichte der Familie Rumsas erschüttert den Radsport – und sollte Zynikern zu denken geben.

Sebastian Bräuer, 1.2.2018, NZZ

Es ist mehr als ein Familiendrama, die Geschichte der litauischen Familie Rumsas.
Der Vater Raimondas Rumsas feiert 2002 den Erfolg seines Lebens: An der Tour de France wird er hinter Lance Armstrong Zweiter.
Ein Jahr später, beim Giro, wird Raimondas positiv auf Epo getestet.
Er wird für ein Jahr gesperrt und kann nie wieder an seine Erfolge anknüpfen.

Seine beiden Söhne, Linas und dessen älterer Bruder Raimondas Junior, beginnen später ebenfalls mit dem Radsport.
Raimondas als Zeitfahrer, Linas als Sprinter.

Am 1. Mai 2017 stirbt Linas, unter ungeklärten Umständen. Es besteht der Verdacht, dass illegale Substanzen im Spiel gewesen sein könnten.
Ein halbes Jahr später, im Herbst, wird Raimondas Junior bei einer Trainingskontrolle getestet: Auch er hat gedopt.

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Wer den Artikel liest, weiß warum Doping verboten gehört und zwar streng verboten!
Den Sportlern selber mache ich eher keine Vorwürfe, schon eher den Verantwortlichen, die sind schuld daran, dass ein junger Mensch Gift nimmt, damit er seinen Körper mehr abverlangen kann, als es durch hartes, modernes Training möglich ist.
Gerade beim Radsport existiert ja eine regelrechte Dopingseuche und dies seit Jahrzehnten.
Da wird gelogen, dass sich die Balken biegen, nahezu jeder Fahrer hat angeblich Astma, damit er Cortison nehmen darf. Jeder weiß, dass dies gelogen ist und trotzdem wird es akzeptiert.
Das Schicksal der Familie Rumsas ist eine Tragödie, die eigentlich vollkommen sinnlos ist. Die Tour de France wäre sicher genauso interessant, wenn die Fahrer für den Col du Tourmalet 5 Minuten länger braucht. Dem Publikum würde es sicher besser gefallen, wenn die Fahrer den Berg giftfrei bewältigen würden.

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