#1 Die Abschiebepolitik Israels von Orbiter1 04.02.2018 22:52

Offenbar will die israelische Regierung der Welt mal zeigen wie man abschiebt. 40.000 Flüchtlinge, hauptsächlich aus Eritrea und Sudan, können nun bis Ende März entweder freiwillig in 2 Länder ausreisen (und erhalten dafür noch umgerechnet 2.800 € und ein Flugticket) oder sie kommen ins Gefängnis. Ok, es gibt noch 2 Probleme. Die beiden vorgesehen Aufnahmeländer Uganda und Ruanda behaupten es gibt keine entsprechende Vereinbarung mit Israel und ranghohe Mitarbeiter der Gefängnisbehörde behaupten es gibt nicht tausende freier Gefängniszellen. http://www.tagesschau.de/ausland/israel-abschiebung-101.html Was mich am meisten erstaunt, Flüchtlinge aus Eritrea und Sudan erhalten in fast allen Ländern Europas Asyl, in Israel sind es illegale Einwanderer und es gibt nur extrem selten Asyl. Der Trend zu dreckigen Deals setzt sich jedenfalls fort. Aber die Israelis haben da sicher auch eine deutlich niedrigere Hemmschwelle als die Europäer, die Visegradstaaten mal ausgenommen. Die wissen gar nicht was Humanität oder Pflicht zur Vertragserfüllung ist.

#2 RE: Die Abschiebepolitik Israels von Bin Online 05.02.2018 09:45

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Tscha, die Deutschen haben den Juden die Humanität ausgegast.

#3 RE: Die Abschiebepolitik Israels von Einherier 05.02.2018 11:44

Wie schön, daß man da von berufener Seite wieder mal Israel am Zeuge flicken kann!

#4 RE: Die Abschiebepolitik Israels von Bin Online 05.02.2018 11:59

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Mit 2.800 Euronen stehen die Flüchtlinge auch nicht mit dem Nichts da, wenn sie wieder zuhause sind.
Und diejenigen, die tatsächlich in ihrer Heimat bedroht werden, werden auch nicht abgeschoben.
Da bin ich mir ziemlich sicher.

Aber darum gehts auch nicht, was gibt es für einen Deutschen (nicht alle) schöneres, als auf Juden mit der Moralkeule einzudreschen.

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