#1 Der Iran, die Mullahs und Donald Trump von Bin Online 09.05.2018 12:05

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Gestern hob Trump das Atomabkommen mit den Mullahs auf und löste damit ein Wahlversprechen ein.
Bei der ARD und dem ZDF ist klar, Trump ist das Böse, der Kriegstreiber.
Beim Iran fällt die Kritik hingegen viel handsamer aus, der kann, ohne großartige Proteste Kriegstreiberei betreiben, wie er will.
Die Mullahs werden auch nicht verurteilt, weil sie das viele Geld, über das die Mullahs jetzt verfügen, nicht der Bevölkerung zugute kommen lassen, sondern hauptsächlich für Rüstung ausgegeben. Von den vielen Hinrichtungen redet eh keiner mehr, dies billigt man den Mullahs einfach zu und wenn ein Aufstand niedergeschlagen wird, dann wird dies irgendwo im Nirgendwo gesendet. So nebenbei halt. Von wegen, dass man bei ARD und ZDF in der ersten Reihe sitzt.

Heute hat Martin Gehlen in der Frankfurter Rundschau einen sehr informativen Artikel veröffentlicht, in dem man über den Iran mehr erfährt, als bei den beiden Erziehungssendern im halben Jahr.

Zitat von Frankfurter Rundschau
Atomabkommen

Iran bangt um seine Zukunft


Die Mullah-Führung gibt sich stark, doch in der Islamischen Republik machen sich Angst und Nervosität breit.

[...] Aber auch in der breiten Bevölkerung der Islamischen Republik machen sich Angst und Nervosität breit. Unruhe und Aufsässigkeit nehmen zu. Frauen wehren sich öffentlich gegen den staatlichen Zwang, ein Kopftuch zu tragen. Ein Drittel aller jungen Leute unter 30 Jahren ist arbeitslos, auf dem Land sind es teilweise bis zu 60 Prozent. [...]

[...] „Tod dem Diktator“, skandierten die Menschen an die Adresse des Obersten Revolutionsführers Ali Khamenei. „Das Volk lebt wie Bettler, seine Führer leben wie Gott.“ [...]

[...] Reiche iranische Familien verlassen dieser Tage ebenfalls das sinkende Schiff. Teheraner Regierungskreise schätzen, dass allein in den letzten Wochen vor der Trump-Entscheidung Vermögen im Wert von zehn bis 30 Milliarden Dollar außer Landes geschafft wurde. [...]


http://www.fr.de/politik/atomabkommen-ir...1502263?GEPC=s2

#2 RE: Der Iran, die Mullahs und Donald Trump von Bin Online 09.05.2018 13:46

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Zitat von SPON
Sorge um Iran-Geschäfte

Deutsche Wirtschaft fordert Beistand von der Regierung


Deutsche Firmen sorgen sich nach Donald Trumps Ausstieg aus dem Atom-Deal nicht nur um ihre Geschäfte in Iran. Sie fürchten auch um Aufträge in den USA - und setzen auf die Bundesregierung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne...-a-1206939.html

Jaja, immer beschweren sie sich über Regierungseinmischung, bis es ihnen an den Kragen geht. Dann rennen sie jammernd zu Mutti. Das war 2008 ff so, das ist jetzt so. "Rettet unsere Geschäfte mit Leuten, die Schwule an Baukränen aufhängen, den Holocaust leugnen und Israel auslöschen wollen!" Warum eigentlich? Gibt es keine vernünftigen Leute, die euren Kram kaufen wollen?

#3 RE: Der Iran, die Mullahs und Donald Trump von PINGUIN 09.05.2018 20:52

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Trump der Depp hat sich breitschlagen lassen. Der Austritt aus dieser Vereinbarung ist nicht auf seinem eigenen Mist gewachsen. Der Mister Trump tut immer so, als ob ER der "Gott in den USA" sei.

Der hat meiner Meinung nach nicht den nötigen IQ, um die Folgen abzusehen. Hätte er den, dann wären LÖSUNGEN auf den Tisch gekommen. Ausstieg aus Vereinbarungen und weitere Sanktionen sind KEINE Lösungen!!

Ich bin mal gespannt wie lange es noch dauert, bis er "seine Armee " in den Iran schickt um die bösen Mullahs zu vertreiben. Einen oder mehrer Gründe wird der depp schon finden und seine Speichellecker werden ihm den "Gehorsam" nicht verweigern.

Die US-Wirtschaftsmanager werden Freudentänze in den " heiligen Hallen " der der Waffenlobby veranstalten und ihn hochleben lassen.

Trump ist ein dämlicher Kriegstreiber!!

Und unsere korrupt-asozialen Wirtschaftsmanager sollen sehen, wo sie mit ihren Unternehmen bleiben. KEINEN einzigen Cent an Steuergeldern für dieses widerliche ......

Und - eher ist die Erde eine Scheibe und Bayern ist ein neutraler Kontinent - die Frau Bundeskanzlerin mit ihrem Speichelleckergefolge wird denen bestimmt auch noch "etwas zuschießen" !!

Drohungen mit dem Verlust an Arbeitsplätzen ziehen bei den Politikern ja immer

#4 RE: Der Iran, die Mullahs und Donald Trump von Bin Online 09.05.2018 22:49

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Pinguin, Pinguin....... Du lässt es ja wieder krachen.

#5 RE: Der Iran, die Mullahs und Donald Trump von Bin Online 10.05.2018 23:24

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In den vergangenen 48 Stunden haben Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain die Entscheidung der USA begrüßt, sich aus dem Iran-Atomabkommen zurückzuziehen, und Bahrain hat ausdrücklich Israels Recht auf Selbstverteidigung gegen den Iran unterstützt. Wir leben in interessanten Zeiten.

#6 RE: Der Iran, die Mullahs und Donald Trump von Einherier 11.05.2018 11:19

"interessante Zeiten" fürwahr...
aber auch gefährliche Zeiten!
Wenn das Prietser-Regime sich bedroht fühlt, könnte es jemandem einfallen, dem Kriegsgeschrei von der Vernichtung Israels Taten folgen zu lassen; Fanatiker hat das Schiitentum gewiß nicht wenige.

#7 RE: Der Iran, die Mullahs und Donald Trump von Bin Online 11.05.2018 12:13

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Die Mullahs wissen, dass sie keine Chance haben, sonst hätten sie schon längst reagiert.
Netanyahu war die Tage in Moskau und Putin lies die letzten Angriffe zu, mischte sich nicht ein.
Das sagt eigentlich alles.
Putin Interesse kann es auch nicht sein, dass er es da unten nur noch mit Verrückten zu tun hat.
Auf der einen Seite Erdowahn und dann noch renitente Mullahs, ist selbst für den großen Putin zuviel.

Die Mullahs müssen endlich weg von der Macht, dass ist die einzig vernünftige Lösung.
Nahezu alle Probleme wären dann schnell lösbar.

#8 RE: Der Iran, die Mullahs und Donald Trump von PINGUIN 11.05.2018 16:21

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Iranischer Geistlicher droht mit Zerstörung von Tel Aviv und Haifa

Der als Hardliner bekannte Ajatollah Ahmad Khatami hat in einer TV-Ansprache gegen Israel gehetzt. Iran werde seine militärischen Fähigkeiten weiter ausbauen.

Der iranische Ajatollah Ahmad Khatami hat mit der Zerstörung von Tel Aviv und Haifa gedroht, "sollte Israel töricht handeln". In seiner vom Staatsfernsehen übertragenen Predigt zum Freitagsgebet sagte der Geistliche, Iran werde trotz des Drucks des Westens seine militärischen Fähigkeiten weiter ausbauen. Die Zuhörer quittierten die Worte des Geistlichen mit den Rufen "Tod Amerika" und "Tod Israel".

Khatami ist Hardliner
Khatami gilt als Hardliner und Kritiker des reformorientierten Präsidenten Hassan Rohani. Er ist Mitglied im Expertenrat, dem wichtigsten Klerusgremium des Landes.

Die israelische Armee hatte in der Nacht zum Donnerstag ihre bislang größte Militäroffensive auf mutmaßliche iranische Ziele in Syrien gestartet. Nach israelischen Angaben reagierte das Militär damit auf iranische Angriffe auf israelische Stellungen auf den besetzten Golanhöhen.

Khatami warnte zudem davor, den Europäern bei ihrem Einsatz für das Atomabkommen nach dem US-Ausstieg zu vertrauen. Die Regierung in Washington habe stets versucht, die iranische Führung zu stürzen, sagte er. Der Ausstieg aus dem Atomabkommen entspreche ganz diesem Ziel. "Auch diesen europäischen Unterzeichnern kann man kein Vertrauen schenken", sagte Khatami. "Irans Feinden kann man nicht vertrauen." Der soll vom Blitz getroffen werden - beim kacken - mittendrin.

Rohani bekannte sich zum Vertrag
Mit Iran haben 2015 neben den USA auch Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland und China das Atomabkommen ausgehandelt. Nachdem US-Präsident Donald Trump am Dienstag den Ausstieg aus dem historischen Abkommen verkündet hatte, bemühen sich vor allem die Europäer, das Abkommen zu retten. Auch Russland und China wollen daran festhalten.

Auch Rohani bekannte sich zu dem Vertrag. Allerdings gab es in der Islamischen Republik von Anfang an Widerstand gegen das Atomkommen seitens erzkonservativer Geistlicher und der einflussreichen Revolutionsgarden. Das geistliche und politische Oberhaupt des Irans, Ajatollah Ali Khamenei, hatte Rohani widerstrebend Unterstützung für das Abkommen gegeben.© SPIEGEL ONLINE

#9 RE: Der Iran, die Mullahs und Donald Trump von Bin Online 12.05.2018 14:40

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Die Reaktionen auf diese konkrete Drohung ist aber sehr dezent.
Darüber wird sich nicht empört.

Auf der aktuellen Kirchenveranstaltung hat Merkel ihre Iran-Politik erklärt und ich will ihr auch gar nicht absprechen, dass sie von ihrer Haltung überzeugt ist.
Ich jedenfalls sehe es anders, sicher hat Trump die Europäer brüskiert aber in der Sache gebe ich ihm recht.
Den Europäern geht es in erster Linie darum, dass sie nicht eingestehen müssen, dass sie einen schlechten Vertrag aushandelten.
Der Vertrag hat nichts gebracht, die Mullahs sind nach eigener Aussage innerhalb 3 Monaten wieder in der Lage schweres Wasser herzustellen und damit auch Atombomben.
Die nötigen Raketen dazu dürfen sie ja bauen, alleine dieser Umstand zeigt, dass der Vertrag hirnrissig ist.

Die Herrschaften hatten damals nur Dollarzeichen in den Augen, dass Schicksal der Region oder Israel kümmerte sie einen Dreck.
Damit die Mullahs praktisch überall zündeln, wo sie nur können, sorgt das viele Geld, dass jetzt wieder zu den Mullahs fließt. Da mahnt kein Steinmeier (was anderes kann die Marionette vom Gasgerd eh nicht), darüber verliert auch kein Gabriel ein Wort, im Gegenteil, der organisiert den Richter der Ayatollahs, einen Krankenhausaufenthalt. Da kann man schon fragen, ob er politisch nicht doch mit seinen Herrn Papa d'accord ist.

Da sitzen Europas Politiker(innen) auf ihren fetten Ärschen in ihren Sesseln, und sehen seelenruhig zu, wie die Mullahs ihre aggressive Hegemonialpolitik ausüben und schwadronieren von einen erfolgreichen Vertrag. Ein Polit-Darsteller (mir ist der Name entfallen) meinte gar, dass Trump jetzt die Stabilität in der Region gefährde, welche Stabilität meint der Narr?
Seit Jahren bauen die Mullahs in Syrien Stellungen gegen Israel aus, auch dagegen wurde, hier in Deutschland, nicht protestiert. Nicht wenige Zöglinge der ehemaligen Vergaser verstehen gar nicht, warum sich deshalb Israel aufregt, aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Der iranischen Bevölkerung brachte der Vertrag auch einen Dreck, im Gegenteil, für die wurden die Zeiten eher noch härter. Die Ayatollahs geben das Geld nur für Militär aus und füllen sich nebenbei ihre Taschen.

Dieser unselige Vertrag hätte nie abgeschlossen werden dürfen.

#10 RE: Der Iran, die Mullahs und Donald Trump von PINGUIN 12.05.2018 20:14

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Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen. (Albert Einstein)

Fehler werden gemacht, damit danach eine Erfahrung stattfindet und aus dieser wiederum das Erkennen stattfindet und dadurch eine Veränderung vorgenommen wird. ( Konfuzius )

Wieviele Fehler müssen in dieser Region denn noch gemacht werden, um das erkennen derselben zu erlangen???

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