#1 Wie Apple zum Billion-Dollar-Konzern wurde von Bin Online 02.08.2018 21:46

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Wie Apple zum Billion-Dollar-Konzern wurde


Der Technologiekonzern hat als erstes Unternehmen den Börsenwert von einer Billion Dollar erreicht.
Ein Blick auf die Motoren hinter dem Aufstieg an die Weltspitze.


Christiane Hanna Henkel | New York |2.8.2018 | NZZ

Als erster Konzern auf der Welt hat Apple am Donnerstag um 17.48 kurzfristig einen Börsenwert von einer Billion Dollar erreicht. Es ist eine imposante Zahl – tausend Milliarden Dollar –, aber was bedeutet sie? Im Endeffekt sind es verschiedene Phänomene und Entwicklungen, die zum Rekord geführt haben, die dem Erreichen der 1000-Milliarden-Dollar-Marke eine Bedeutung geben. Zu diesen gehören erstens eine unternehmerische Erfolgsgeschichte, zweitens der Aufstieg des Konsumenten-Internets, drittens das Wachstum des amerikanischen Aktienmarktes und viertens die Globalisierung.

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Damit ist Apple um satte 230 Milliarden mehr wert, als die 10 größten deutschen Firmen.
Da kann man nur gratulieren und man sieht, wie wichtig der Spirit, die Motivation für ein Unternehmen ist, es ist noch gar nicht so lange her, da war Apple der Pleite näher, als am Erfolg.

#2 RE: Wie Apple zum Billion-Dollar-Konzern wurde von Bin Online 03.08.2018 09:00

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Korrektur!
Der Wert der deutschen Unternehmen ist in Euro angegeben.
Also ist Apple so viel wert, wie die 10 größten deuten Unternehmen zusammen.

#3 RE: Wie Apple zum Billion-Dollar-Konzern wurde von Werner 03.08.2018 10:04

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Der Wert von Apple spiegelt auch den Geschäftserfolges. In diesem Falle bedeutet dies, dass Apple es gelungen ist seine Produkte mit einer gewaltigen Gewinnmarge am Markt zu platzieren, was nicht zu kritisieren ist, da es der allgemein gültigen Weltanschauung entspricht. Das bedeutet aber auch, dass, wenn sich die Geschäftserfolge nicht mehr erzielen lassen, der Motor Firmenwert massiv ins Stottern kommt. Für mich zählen daher für den Firmenwert auch andere Werte, wie beispielsweise soziale Kompetenz, Verhältnis zur Gesellschaft usw.. Mag ja auch hervorragend sein – muss es aber nicht. Bei Firmen basierend auf „neokapitalistischen” Grundlagen bin ich grundsätzlich skeptisch, da meist ausschließlich das Verhältnis zu den Aktionären zählt und weniger das Verhältnis zu der sie am Ende tragenden Gesellschaft in deren Umwelt.

Ich habe und werde mich nicht mit Apple beschäftigen um diese Werte zu ergründen.

#4 RE: Wie Apple zum Billion-Dollar-Konzern wurde von Bin Online 03.08.2018 11:48

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Was soziale Kompetenz angeht, ist Apple sicher nicht besser, als wir. Sie lassen auch in Asien, zum Hungerlohn produzieren.
Anderseits ist in den Staaten jeder happy, wenn er bei Apple einen Job ergattert.
Die Firma ist deshalb so viel wert, weil die Aktionäre für die Aktien soviel bezahlen und an Apples Zukunft glauben.

Wer 2008 eine Apple-Aktie kaufte, zahlte dafür rd 12 Euro. Heute, 10 Jahre später, bekommt er dafür rd 178 Euros.

#5 RE: Wie Apple zum Billion-Dollar-Konzern wurde von Bin Online 03.08.2018 20:05

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Und was man nicht ganz vergessen darf, Apple erfand das Telefon neu und veränderte damit die Welt und zwar zum Positiven.
Auch das muss man anerkennen.

#6 RE: Wie Apple zum Billion-Dollar-Konzern wurde von Werner 04.08.2018 12:36

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Erfunden nicht, das hatte soweit ich weiß IBM. Steve Jobs hat aber das gewaltige Potential erkannt und konsequent ausgebaut, das ist sein Verdienst.

Das Positivum möchte ich nicht bewerten – ich frage mich heute, wie habe ich als Jugendlicher meine Flirts verabredet? Jedenfalls hat das in der Rückschau auch ohne Smartphone wunderbar geklappt! Auf‘m Dorf ersetzten die „Milchhäusle” Smartphone. Mit einem Höchstmaß an Kreativität und geistiger Energie lernten wir: wo ein Wille ist auch ein Gebüsch! Mittels körperlichen Abstand, begründet durch Smartphone, fühlt die heutigen Generation ein verheißungsvolles Herzklopfen nicht mehr – schade – oder?

#7 RE: Wie Apple zum Billion-Dollar-Konzern wurde von Bin Online 04.08.2018 13:44

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Wobei IBN's Smarttelefon nicht mehr viel mit Apples ersten iPhon zu tun hatte.

Früher war ich geschäftlich viel unterwegs, wenn ich telefonieren wollte, suchte ich zuerst eine Telefonzelle und wenn s pressierte, fand ich eine, in der eine junge Frau ein Dauergespräch führte.
Mit der Einführung des C-Netzes kaufte ich mein erstes Autotelefon, ein Motorola mit integrierten Anrufbeantworter, incl. dem Einbau zahlte ich damals rund 10'000 DM, die Grundgebühr lag damals bei 280 DM im Monat. Die Minute telefonieren kostete rd 1,80 DM
Dies zahlte ich damals gerne, weil es die Arbeit ungemein erleichterte und sich positiv aufs Geschäft auswirkte, nicht wenige "Schneiderfahrten" fielen weg.

Heute leisten die Handy's nahezu das Gleiche, was auch stationäre Computer können und sie sind weder aus dem Geschäftsleben, noch aus dem Privatleben denkbar.
Sie sind eine wunderbare Erfindung, sie sind praktisch der persönliche Assistent, den sich jeder leisten kann.

Heute kann Dir Deine Freundin ein liebes Selfi schicken, dass Dein Herz in Wallung bringt. Gleichzeitig kannst Du Dir den Blutdruck, Blutwerte und Sauerstoff messen lassen. In Echtzeit kann Dir dann Dein Hausarzt mitteilen, dass Du Dich schonen sollst und es ruhig angehen lassen sollst, damit DEIN Herz nicht salü sagt.

Damit will ich sagen, dass das Smartphon sehr wohl das Leben positiv verändert und in Zukunft wird ein Leben ohne "so einen Ding" kaum mehr vorstellbar mehr sein.
Ich habe mir unlängst ein Smartphon gekauft und bin überwältigt von dem "Teil".

PS: Auf FB schrieb eine ältere Dame, dass sie nach der Erfindung der Waschmaschine, das iPhon die zweitwichtigste Erfindung ist.

#8 RE: Wie Apple zum Billion-Dollar-Konzern wurde von Werner 04.08.2018 15:04

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Ich bin Realist genug um zu erkennen, dass das Smartphone unser Leben massiv verändert gar revolutioniert. Meiner Meinung nach stehen wir erst am Anfang der Entwicklung. Ich frage mich: wo sind die Stolpersteine? Die ärgerlichen Begleiterscheinungen werden erst im Zeitfenster der weiteren Entwicklung sichtbar werden. Unsere nachfolgenden Generationen werden in Folge des laufenden Prozesses das Weiß versus Schwarz bewerten müssen – über mein Lebensalter bin ich da außen vor und versuche das möglichst bejahend für mich zu nutzen.

#9 RE: Wie Apple zum Billion-Dollar-Konzern wurde von Bin Online 04.08.2018 19:18

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Jede Medaille hat zwei Seiten und natürlich gibt es auch negative Auswirkungen, dass immer erreichbar sein, ist sicher ein Negativposten.
Entscheiden ist doch, was überwiegt. Kein Mensch wirft der Waschmaschine vor, dass sie weltweit ein paar hundert Kraftwerke benötigt.

Und ja, Du hast recht, wir sind heute erst am Anfang einer Entwicklung.
Nur zur Erinnerung, 2013 bezeichnete Angela Merkel das Internet als Neuland, in den Foren wurde sie dafür oft heftig kritisiert, was für Narren!
Das Handy wir noch Einsätze finden, an die wir heute noch nicht im Traum denken.
Mich ärgert es, dass Deutschland hier quasi nicht dabei ist.

#10 RE: Wie Apple zum Billion-Dollar-Konzern wurde von Werner 05.08.2018 18:54

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Das mit der Erreichbarkeit sehe nur bedingt negativ, denn diese kann ich mittels Abschalten steuern. Meine Bedenken liegen in jenen Bereichen, die meine persönliche Freiheit einschränkt und nicht mehr steuerbar macht, mir eine Zwangsjacke anlegt. Dies ermöglichen Anwendungen, die ja durchaus sinnvoll sein können aber, die unter Ausnutzung menschlicher Bequemlichkeiten Abhängigkeiten schafft. Ein aus dem Gesamtdatenschatz erstellten Algorithmus machen mich „nackig” ohne Chance der Kontrolle und Eingriff. Damit wächst den Herren über die Datenbanken Kontrolle und Macht über Gesellschaften zu. Als Beispiel möchte ich Facebook nennen. Hier kann ich Benachrichtigungen nur ausblenden aber nicht löschen. Diese sind so auf Dauer mit dem jeweiligen Account verknüpft.

So wie derzeit die Legislative funktioniert wird sie der Entwicklung hinterherhinken und zu spät gesetzgeberisch politisch reagieren – das sind für mich die Gefahren und meine Bedenken.

#11 RE: Wie Apple zum Billion-Dollar-Konzern wurde von Bin Online 05.08.2018 19:33

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Na ja, der private Mensch bestimmt ja selber, was er von sich frei gibt. Da ist auch noch jede Menge Lernbedarf da.
Anderseits stört mich Werbung jetzt auch nicht so sehr, dass mir der Spass vergeht.
Beim Schutz der Kunden- bzw. Userdaten hat sicherlich der Gesetzgeber auch einen Nachholbedarf.
Aber dies wird überwunden werden und mir ist bis dato kein Fall bekannt, der durch seine Daten tatsächlich geschädigt worden ist.
Also durch Versicherungen, Banken etc.
Das die Personalchefs die Bewerber googlen, weiß ja mittlerweile jeder.

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