#1 To be or not to be oder was ist der Sinn des Lebens? von Jade 09.05.2017 11:59

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Eine nicht ganz ernst zu nehmende „philosophische“ Betrachtung. Deshalb auch an dieser Stelle und nicht in "Philosophie" platziert.

Nach Monty Python ist der Sinn des Lebens als Fazit im gleichnamigen Film:

<<Seien Sie nett zu Ihren Nachbarn, vermeiden Sie fettes Essen, lesen Sie ein paar gute Bücher, machen Sie Spaziergänge und versuchen Sie, in Frieden und Harmonie mit Menschen jeden Glaubens und jeder Nation zu leben.“ <<

Ist ja gar nicht so verkehrt, oder das mit dem Frieden und der Harmonie...Aber eigentlich auch ein bisschen langweilig? Muss man dafür erst "Sein" sein.

"Per Anhalter durch die Galaxis" erkennt den Sinn des Lebens in der Zahl 42. Da hat der Computer „Deep Throught“ immerhin 7,5 Millionen Jahre dran rumgetüftelt. Grund genug für viele Schlauköpfe, sich der Entschlüsselung anzunehmen. Wie kam der PC darauf, der selbst empfahl, für eine genauere Fragestellung einen noch größeren Computer zu bauen…

Jedenfalls kamen die dollstenund ernsthaftesten Berechnungen zustande. Unter 42 (Antwort) im Netz zu finden.

Dann jedoch klärte der Autor Douglas Adams 1993 auf, warum denn die Antwort auf die Frage ausgerechnet 42 sei und meinte:

„Die Antwort darauf ist ganz einfach. Es war ein Scherz. Es musste eine Zahl sein, eine gewöhnliche, relativ kleine Zahl, und ich entschied mich für diese. Binäre Darstellungen, Basis 13, tibetische Mönche: das ist alles kompletter Unsinn. Ich saß am Schreibtisch, blickte in den Garten hinaus und dachte ‚42 geht‘. Ich schrieb es hin. Das ist alles.“

Somit ernst zu nehmende Frage – oder auch nur halbernst oder gar nix davon….Macht es überhaupt Sinn nach dem Sinn zu fragen? Und wäre "Nichtsein" denn dem "Sein" vorzuziehen? Obwohl bei "Nichtsein" man ja gar nicht wüsste, ob "Sein" besser wäre - und umgekehrt...

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