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#1 Gymnasium setzt starkes Zeichen gegen Rechts von Bin Online 04.10.2017 00:03

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Alexander Dankert, Oberstufenkoordinator des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums, sprach gestern Morgen in der großen Pause zu mehreren Hundert Schülern.
Er betonte die Weltoffenheit der Osterburger Schule.© Schopp

Gymnasium setzt starkes Zeichen gegen Rechts



js Osterburg. Gelungene Aktion gegen Rechts am Markgraf-Albrecht-Gymnasium in Osterburg: Die Schule, seit drei Jahren Trägerin des Titels „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“, setzte ein Zeichen gegen das Abschneiden der AfD bei der Bundestagswahl vor knapp einer Woche.

Die Rechtsaußen-Partei holte in der Stadt Osterburg 15 Prozent der Zweitstimmen, im Landkreis Stendal kam die Partei auf über 16 Prozent bei Erst- und Zweitstimmen. „Da haben wir uns entschlossen, ein Zeichen zu setzen und etwas zu machen“, sagt Michaela Steinke, Leiterin der Projektgruppe „Schule ohne Rassismus“. Die Schüler waren gestern aufgefordert, sich so bunt wie möglich zu kleiden. Das sollte die Vielfalt, das Bunte und auch die Offenheit des Gymnasiums symbolisieren.

Die meisten der 700 Schüler standen gestern im Halbkreis um Oberstufenkoordinator Alexander Dankert, der in der großen Pause auf dem Schulhof zum Mikrofon griff. „Ihr Schüler und wir Lehrer sind eine Schulgemeinschaft ohne Rassismus und mit couragiertem Handeln“, rief er den Schülern zu. Das zeige sich auch in der Aktion heute Morgen, so der Pädagoge. Das Wahlergebnis des vergangenen Wochenendes erfordere ein Zeichen gegen Ausgrenzung, gegen Rassismus und Extremismus. „Wir sind weltoffen und praktizieren an unserer Schule Akzeptanz und Toleranz“, so Dankert. „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ sei zwar eine Auszeichnung, aber vielmehr eine Verantwortung, mahnte der Oberstufenkoordinator. Pünktlich zum Pausenende war er fertig und wünschte schöne Herbstferien.

https://www.az-online.de/altmark/osterbu...ts-8730839.html[/quote]

Ein Teil der Eltern wählt AfD und der Lehrer agiert gegen die AfD in einer Gemeinschaftsaktion.
Ist das in Ordnung?
Oder will man da den Kindern ein schlechtes Gewissen für ihre Eltern eintrichtern.

#2 RE: Gymnasium setzt starkes Zeichen gegen Rechts von J.W.v.Kroethe 04.10.2017 03:12

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So wurde in der DDR gegen "Feinde des Sozialismus" agitiert und davor gegen "Volksschädlinge". Wenn ich etwas jünger wäre würde ich auswandern... >x´(

#3 RE: Gymnasium setzt starkes Zeichen gegen Rechts von conscience 04.10.2017 06:09

Zitat von J.W.v.Kroethe im Beitrag #2
So wurde in der DDR gegen "Feinde des Sozialismus" agitiert und davor gegen "Volksschädlinge". Wenn ich etwas jünger wäre würde ich auswandern... >x´(


Die Wucherungen am deutschen Volkskörper sind in Gestalt des Herrn Poggenburg wiederauferstanden, wir sind also von den Feinden des (sozialistischen) Volkes und den Volksschädlingen nicht soweit entfernt.

Der Lehrer agitiert also vor Kindern. Er hätte sich besser deren Eltern als Objekte aussuchen sollen.

Rassismus ist Bestandteil einer jeden Gesellschaft. Wie sollen Schülern lernen mit Rassismus umzugehen, wenn sie nie lernen konnten, was Rassismus ist. Das Biotop einer Rassismus-freien Zone in Form einer Schule ist ein Anachronismus und die ich-habe-jeden-lieb und wir-haben-uns-lieb Politik dumm. Die Kinder wachsen zwar behütet auf, werden aber, sobald sie weiterführende Schulen besuchen, in die Realität geworfen. Und dann ist diese Realität ganz besonders grausam.

#4 RE: Gymnasium setzt starkes Zeichen gegen Rechts von Orbiter1 04.10.2017 07:02

Zitat von Bin Online im Beitrag #1
Ein Teil der Eltern wählt AfD und der Lehrer agiert gegen die AfD in einer Gemeinschaftsaktion.
Ist das in Ordnung?
Du meinst ein "Wir sind weltoffen und praktizieren an unserer Schule Akzeptanz und Toleranz“ wendet sich gegen die AfD? Um eine Schule mit dem Titel "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ werden zu können müssen mindestens 70% aller an der Schule Tätigen (Schüler, Lehrer, Hausmeister, ...) eine entsprechende Erklärung unterschreiben. Das sollte doch reichen damit sich eine Schule im Sinne einer Mehrheitsentscheidung entsprechend ausrichten darf.

Zitat
Oder will man da den Kindern ein schlechtes Gewissen für ihre Eltern eintrichtern.

Sehe ich nicht so. Denkst du denn es hinterlässt bleibende Schäden bei den Kindern wenn es Aktionen (z. B. Aussprache im Unterricht bei rechtsextremen Übergriffen, Theateraufführungen, ...) gegen Gewalt und Rassismus gibt?

#5 RE: Gymnasium setzt starkes Zeichen gegen Rechts von Bin Online 04.10.2017 09:22

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Als ich das Foto ansah, bin ich erschrocken.
Wie alt sind denn diese Kinder? Elf, Zwölf?

In dem Alter ist eine politische Agitation unangebracht, denn da werden Kinder in Situationen gebracht, für die sie einfach noch zu klein sind.
Ferner wollte der Herr Oberstufenkoordinator ein Zeichen (hört hört) gegen die AfD setzen.
Was geht da bei einem elfjährigen Kind vor, wenn es ein paar Tage vorher sah, wie sich die Eltern über das gute AfD-Ergebnis freuten?

#6 RE: Gymnasium setzt starkes Zeichen gegen Rechts von Orbiter1 04.10.2017 09:55

Zitat von Bin Online im Beitrag #5
Als ich das Foto ansah, bin ich erschrocken.
Wie alt sind denn diese Kinder? Elf, Zwölf?

In dem Alter ist eine politische Agitation unangebracht, denn da werden Kinder in Situationen gebracht, für die sie einfach noch zu klein sind.
Echt jetzt? Ab welchem Alter sollte man denn mit Kindern über Vorkommnisse sprechen die sich in Osterburg zugetragen haben? Wie z. B. fremdenfeindliche Äußerungen und eine anschließende Schlägerei zwischen syrischen Jugendlichen und Deutschen. http://www.focus.de/regional/sachsen-anh...id_5259030.html

Zitat
Ferner wollte der Herr Oberstufenkoordinator ein Zeichen (hört hört) gegen die AfD setzen.

Zitier doch mal die Stelle wo er ein Zeichen gegen die AfD setzt. Ich les nur was von Zeichen gegen Ausgrenzung, Rassismus und Extremismus

Zitat
Was geht da bei einem elfjährigen Kind vor, wenn es ein paar Tage vorher sah, wie sich die Eltern über das gute AfD-Ergebnis freuten?

Es wird seine Eltern vielleicht fragen wie es die AfD mit den Themen Ausgrenzung, Rassismus und Extremismus hält. Siehst du da ein Problem? Offensichtlich ja, sonst wärst du ja schon auf meine Fragen im Posting vorher eingegangen.

#7 RE: Gymnasium setzt starkes Zeichen gegen Rechts von Bin Online 04.10.2017 10:05

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@Orbiter1

Der erste Satz im Artikel:

. Gelungene Aktion gegen Rechts am Markgraf-Albrecht-Gymnasium in Osterburg: Die Schule, seit drei Jahren Trägerin des Titels „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“, setzte ein Zeichen gegen das Abschneiden der AfD bei der Bundestagswahl vor knapp einer Woche.

Wurden nach dem G 20 Terror in den Schulen auch "Zeichen" gesetzt?
Zum Beispiel gegen die SPD und Linke, die mit der Antifa kungeln?

#8 RE: Gymnasium setzt starkes Zeichen gegen Rechts von PINGUIN 04.10.2017 10:07

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Diese Vorgehensweise ist nicht gerechtfertigt. Hier werden die Schüler zu einer Haltung gezwungen, die nicht mit dem Bildungsauftrag der Schule vereinbar ist. Politische Aufklärung hat NICHTS mit persönlicher Meinung der Lehrerschaft zu tun. Hier MUSS ein ganz deutliches Zeichen der Aufsichtsbehörde kommen. Die Lehrer wissen doch überhaupt nicht, welche Eltern der Schüler für die AfD gestimmt haben. Die Wahlergebnisse spiegeln eben NICHT wieder, welche Motivation dahinter steht.

Hier wurde und wird der Lehrauftrag auf eine Weise missbraucht, die keiner rechtlichen Überprüfung standhält.

#9 RE: Gymnasium setzt starkes Zeichen gegen Rechts von Einherier 04.10.2017 10:13

Zitat von Orbiter1 im Beitrag #4
Sehe ich nicht so. Denkst du denn es hinterlässt bleibende Schäden bei den Kindern wenn es Aktionen (z. B. Aussprache im Unterricht bei rechtsextremen Übergriffen, Theateraufführungen, ...) gegen Gewalt und Rassismus gibt?


Wenn solche "Aussprachen" auch bei linksextremer und islamischer Gewalt erfolgt, ist nichts dagegen einzuwenden.

#10 RE: Gymnasium setzt starkes Zeichen gegen Rechts von PINGUIN 04.10.2017 10:29

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Um eine Schule mit dem Titel "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ werden zu können müssen mindestens 70% aller an der Schule Tätigen (Schüler, Lehrer, Hausmeister, ...) eine entsprechende Erklärung unterschreiben

Meiner Meinung nach ist das Nie und nimmer eine rechtsgültige Aktion. 70% ???????

12jährige können und dürfen das doch nach dem geltenden Recht überhaupt nicht, oder doch???

#11 RE: Gymnasium setzt starkes Zeichen gegen Rechts von Orbiter1 04.10.2017 10:46

Zitat von Einherier im Beitrag #9
Zitat von Orbiter1 im Beitrag #4
Sehe ich nicht so. Denkst du denn es hinterlässt bleibende Schäden bei den Kindern wenn es Aktionen (z. B. Aussprache im Unterricht bei rechtsextremen Übergriffen, Theateraufführungen, ...) gegen Gewalt und Rassismus gibt?


Wenn solche "Aussprachen" auch bei linksextremer und islamischer Gewalt erfolgt, ist nichts dagegen einzuwenden.

Zitat aus den Top 10 Fragen zu "Schule ohne Rassismus. Schule mit Courage"

"6. Beschäftigt Ihr Euch nur mit den bösen Deutschen?

Nein. Wir sind davon überzeugt, dass alle Menschen, egal woher sie kommen und wie sie aussehen, in der Lage sind, zu diskriminieren. Deshalb nehmen wir zum Beispiel den Antisemitismus oder die Homophobie eines (alt)deutschen Jugendlichen genauso ernst wie den eines Jugendlichen mit türkischen oder arabischen Wurzeln." http://www.schule-ohne-rassismus.org/wer...n-10-antworten/

#12 RE: Gymnasium setzt starkes Zeichen gegen Rechts von Orbiter1 04.10.2017 10:54

Zitat von PINGUIN im Beitrag #10
Um eine Schule mit dem Titel "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ werden zu können müssen mindestens 70% aller an der Schule Tätigen (Schüler, Lehrer, Hausmeister, ...) eine entsprechende Erklärung unterschreiben

Meiner Meinung nach ist das Nie und nimmer eine rechtsgültige Aktion. 70% ???????

12jährige können und dürfen das doch nach dem geltenden Recht überhaupt nicht, oder doch???
Selbstverständlich ist das eine rechtsgültige Aktion. Und zwar eine europaweite. In Deutschland haben inzwischen über 2.400 Schulen den Titel "Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage" erworben. Auf Wikipedia gibt es dazu passende Infos. https://de.wikipedia.org/wiki/Schule_ohn...ule_mit_Courage

#13 RE: Gymnasium setzt starkes Zeichen gegen Rechts von Bin Online 04.10.2017 11:04

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@Orbiter1

Soso - Schule ohne Rassismus!
Was für eine verlogene Parole, sie dient nur der monetären Versorgung von ein paar linkslastigen, arbeitsfaulen Subjekten.

In Berlin-Schöneberg gibt es die Friedenauer Gemeinschaftsschule und dort wurde ein jüdischer Junge so stark gemobbt und geschlagen, weil er Jude ist, dass dieser die Schule verlassen musste.
Die Schulleitung half dem frechen Judenbengel natürlich nicht, sondern stellte sich auf die Seite der rassistischen Mobber und deren rassistischen Schweineeltern.

Diese Schöneberger Schule wirbt ebenfalls mit dem Logo "Schule ohne Rassismus".
Bei Juden nimmt man den Rassismus halt nicht so ernst.

#14 RE: Gymnasium setzt starkes Zeichen gegen Rechts von Orbiter1 04.10.2017 11:30

Zitat von Bin Online im Beitrag #13
In Berlin-Schöneberg gibt es die Friedenauer Gemeinschaftsschule und dort wurde ein jüdischer Junge so stark gemobbt und geschlagen, weil er Jude ist, dass dieser die Schule verlassen musste.
Die Schulleitung half dem frechen Judenbengel natürlich nicht, sondern stellte sich auf die Seite der rassistischen Mobber und deren rassistischen Schweineeltern.
Ist heute Föhn in Planegg, oder gibt es einen anderen Grund hier so einen Unsinn zu verbreiten? Die Schulleitung hat Strafanzeige gegen die Täter gestellt und sie von der Schule verwiesen. http://www.spiegel.de/lebenundlernen/sch...-a-1141494.html

Zitat
Diese Schöneberger Schule wirbt ebenfalls mit dem Logo "Schule ohne Rassismus".
Bei Juden nimmt man den Rassismus halt nicht so ernst.

Das ist ebenfalls Unsinn. http://www.dw.com/de/schule-ohne-rassism...hein/a-38288646

#15 RE: Gymnasium setzt starkes Zeichen gegen Rechts von Bin Online 04.10.2017 11:45

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Stimmt, nachdem die englischsprachige Wochenzeitung „The Jewish Chronicle“ sich der Sache angenommen hat.
Vorher ernteten die Eltern eisiges Schweigen, als sie sich beschwerten.
Die deutschen Zeitungen, sind dann auch nur auf das Thema aufgesprungen, weil die BILD darüber berichtete.
Ansonsten hätte man den Fall gerne unter den Tisch gekehrt, da ja verhindert werden soll, das der Eindruck entsteht, dass friedliche arabische und türkische Kinder möglicherweise rassistisch denken.
Und soweit geht die Transparenz beim Rassismus dann auch wieder nicht.

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