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#76 RE: Probleme mit Polizei-Nachwuchs aus Zuwandererfamilien von Bin Online 21.11.2017 13:03

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Bravo Pinguin!
Wobei kleinere Straftaten eh aus dem Führungszeugnis gelöscht werden.

#77 RE: Probleme mit Polizei-Nachwuchs aus Zuwandererfamilien von Andreas1975 21.11.2017 13:39

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Zitat von PINGUIN im Beitrag #75
Man muss erst einmal definieren, WAS sind überhaupt "Jugendstrafen" ??

Wenn du mit 18 einem die Fresse polierst und ihm sein Hady wegnimmst, kommt man vors Jugendgericht. Da wird dann ein "Urteil" gefällt und der Richter gibt Bewährung. 6 Monate später klaust du einer alten Frau ihren Rollator und wirfst ihn in einen angrenzenden Garten, wobei da ein Grill und die Gartenmöbel beschädigt werden. Was kommt?? Klar - Jugendgericht. WER ist der Richter?? Auch klar!! Und die "Strafe"?? Auch klar.

Dann werden Bewerbungen zum Angestellten im öffentlichen Dienst geschrieben, weil der Richter ja gesagt hat, man solle sein Leben ändern!! Aber da man keinen Bock auf dreckige Arbeit in einer Werkstatt hat und auch keinen Bock auf "Verkaufsprofi" - geht man eben den angedeuteten Weg.

Solche Arschlöscher braucht es im öffentlichen Dienst NICHT!!




Da sind wir uns einig solche Menschen gehören nicht in den öffentlichen Dienst.
Wobei die von Dir genannten Beispiele eindeutig Straftaten darstellen. Ich meine aufgrund des Wiederholungsfall werden diese auch nicht mit 21 Jahren gelöscht.
In dem Zeitungsartikel ging es um Diebstahl. Dieser Straftatbestand wurde aber von den Richtern nicht als schwer genug eingestuft. Was wir leider nicht wissen in welchem Alter diese Tat verübt wurde und ob es eine einzelne Tat war. Ich denke das die Richter da schon wissen was sie machen.
Was sich dennoch nicht ändert sind die Einstellungsvorraussetzungen für die Polizei bzw den öffentlichen Dienst. Wer vorbestraft ist kommt nicht rein.
Ich bin mir ziemlich sicher das ganz viele Jugendliche die sich auf eine Stelle bewerben jedoch in der Schulzeit mit Drogen auffällig wurden abgelehnt wurden.
Der Weg um sich einzuklagen ist doch eher ungewöhnlich.

#78 RE: Probleme mit Polizei-Nachwuchs aus Zuwandererfamilien von Andreas1975 21.11.2017 13:44

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Zitat von Bin Online im Beitrag #74
Zitat von Andreas1975 im Beitrag #72
Na da sieht die Rechtssprechung offensichtlich das Jugendstrafen kein Hindernisgrund sind. Werden Jugendstrafen mit 21 Jahren nicht eh gelöscht?
Bin mir aber ziemlich sicher das wenn jemand Vorbestraft ist nicht in den öffentlichen Dienst kann.
Das Urteil hat ja nicht nur Auswirkungen auf die Anwerber mit Migrationshintergrund.
Das mag in Berlin zutreffen, dort wird im Görlitzer Park, auch der Handel mit Drogen toleriert. In anderen Bundesländers sieht es anders aus.
Jugendsünden sind zurecht kein Problem, wenn aber Vorstrafen im Führungszeugnis auftauchen, dann wird dies nicht überall toleriert, was ich für richtig halte.
Zitat von Andreas1975 im Beitrag #73
Ja es gab und wird es leider immer wieder geben. Völlig unabhängig von der Religion oder Weltanschauung. Das trifft ebenso Anwärter und Beamte ohne Migrationshintergrund.
Wichtig ist hier das dieses Personal nicht den Weg in den öffentlichen Dienst findet bzw schnellst möglich aus diesem entfernt wird.
Nun, man kann alles bagatellisieren aber ich bin sicher, dass es in der Relation bei autochthonen Polizisten wesentlich seltener vorkommt.
Die werden dann auch konsequent aus dem Dienst entfernt.


Richtig Jugendsünden werden bis zu einem gewissen Grad sicher toleriert. Wenn jemand Vorbestraft ist jedoch nicht.

Nein da geht es nicht ums bagatellisieren. Mir ist nicht bekannt ob es bei "autochonen Polizisten" (?) wirklich wesentlich seltener Vorkommt. Ich kenne die Fall zahlen bei der Polizei nicht. Daher reine Spekulation. Es ist jetzt gerade etwas in der Presse. Da jetzt Rückschlüsse auf die gesamten Fallzahlen zu schließen und über die Gruppe von Deutschen mit Migrationshintergrund schlecht zu sprechen ist unredlich.

#79 RE: Probleme mit Polizei-Nachwuchs aus Zuwandererfamilien von Bin Online 21.11.2017 14:04

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Genauso unredlich ist es, über die Gruppe von Deutschen Polizisten, die autochon sind, schlecht zu sprechen oder denen Dienstvergehen zu unterstellen, die man nicht belegen kann oder nur einer Relation dienen.
Die Fälle, über die hier berichtet werden, sind geschehen und die kann man nicht negieren.

#80 RE: Probleme mit Polizei-Nachwuchs aus Zuwandererfamilien von Andreas1975 21.11.2017 14:15

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Soll ich Dir die Beispiele aus dem Internet suchen wo Polizisten ohne Migrationshintergrund Straftaten verübt haben?

Keine Ahnung warum Du das abstreitest das es das gibt.

Ich kann aus meinem Arbeitsumfeld im öffentlichen Dienst sprechen und da kommt es leider auch zu Straftaten. Das sind ebenso nicht nur Menschen mit Migrationshintergrund.

#81 RE: Probleme mit Polizei-Nachwuchs aus Zuwandererfamilien von Bin Online 21.11.2017 14:59

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klar gibt es übergriffige, korrupte Polizisten aber wie ist die Relation?
Wenn das Berliner Beispiel Schule macht und vorbestrafte Ausländer eingestellt werden, dann wird die Zahl der Polizisten , die im Dienst straffällig werden, sicher steigen.
Ich glaube nicht, dass die sich alle vom Saulus zum Paulus wandeln.

#82 RE: Probleme mit Polizei-Nachwuchs aus Zuwandererfamilien von Andreas1975 21.11.2017 15:11

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Wie jetzt Dir ist die Relation nicht klar?
Ich denke Du bist Dir ganz sicher das Straftaten/Vorfälle bei "Autochonen" Polizisten wesentlich seltener vorkommen.
Also alles Spekulation.
Ich könnte Dir auch einen Bericht zeigen das bei den Polizeischülern ein hoher Anteil an Rechtsextremisten rum läuft.
Ich schließe daraus jedoch nicht das per se alle "Autochonen" Polizeianwärter nun vermeintliche Rechtsextremisten sind.
Ebenso gehe ich nicht aus das der Anteil an Rechtextremen Polizisten in der Zukunft sicher steigen wird.

#83 RE: Probleme mit Polizei-Nachwuchs aus Zuwandererfamilien von Bin Online 21.11.2017 15:40

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Glaube ich Dir, mir fällt da spontan Sachsen ein aber was hat dies mit den Vorkommnissen in Berlin zu tun?

#84 RE: Probleme mit Polizei-Nachwuchs aus Zuwandererfamilien von Andreas1975 21.11.2017 16:02

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Achso! Es geht "nur" um Berlin.

Ich sehe das eher als allgemeines Problem. Berlin ist ja nicht das einzige Bundesland in dem es ein Mangel an Polizeibewerbern geht. Im übrigen gibt es auch genug Beispiele aus Berlin nicht nur aus Sachsen.

Aber ich nehme das jetzt mal zur Kenntnis das es um Berlin geht.

#85 RE: Probleme mit Polizei-Nachwuchs aus Zuwandererfamilien von Bin Online 21.11.2017 16:48

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Das Thema hier ist nun mal, "Probleme mit Polizei-Nachwuchs aus Zuwandererfamilien" und ich finde es auch gut, wenn auf das Fehlverhalten anderer Ethnien hingewiesen wird. Aber nur weil es woanders auch zu Fehlverhalten kommt, kann man doch das eigentliche Thema nicht negieren. Zumal es in Berlin bereits zu mehreren Vorfällen kam.
Es kommen da ja täglich Meldungen über den Ticker, vorgestern berichtete der Fokus, "Neue Vorwürfe Skandal um Berliner Polizeiakademie: Vorbestrafte Schüler klagten sich in Ausbildung und gestern brachte der rrb einen aktuellen Bericht zu den vorbestraften Polizeischülern in Berlin.
Da kommen ja selbst die fleißigsten Foristen nicht mehr nach.

http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_7865150.html

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/201...verurteilt.html

#86 RE: Probleme mit Polizei-Nachwuchs aus Zuwandererfamilien von Andreas1975 21.11.2017 17:18

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Zitat von Bin Online im Beitrag #85
Das Thema hier ist nun mal, "Probleme mit Polizei-Nachwuchs aus Zuwandererfamilien" und ich finde es auch gut, wenn auf das Fehlverhalten anderer Ethnien hingewiesen wird. Aber nur weil es woanders auch zu Fehlverhalten kommt, kann man doch das eigentliche Thema nicht negieren. Zumal es in Berlin bereits zu mehreren Vorfällen kam.
Es kommen da ja täglich Meldungen über den Ticker, vorgestern berichtete der Fokus, "Neue Vorwürfe Skandal um Berliner Polizeiakademie: Vorbestrafte Schüler klagten sich in Ausbildung und gestern brachte der rrb einen aktuellen Bericht zu den vorbestraften Polizeischülern in Berlin.
Da kommen ja selbst die fleißigsten Foristen nicht mehr nach.

http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_7865150.html

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/201...verurteilt.html


Sorry!
Natürlich mein Fehler, daß ich mich von Beiträgen wie #60, #61, #64, #67, #68 habe leiten lassen ins OffTopic zu entgleiten. Hätte mir aber eigentlich auffallen sollen wenn schon von Nizza die Rede ist.

#87 RE: Probleme mit Polizei-Nachwuchs aus Zuwandererfamilien von Orbiter1 21.11.2017 17:29

Um auch mal was positives über die Berliner Polizei zu schreiben, auch wenn`s OT ist. Die hat einen neuen Fan. Yoko Ono! Die haben ihr geklaute Gegenstände aus der gemeinsamen Wohnung mit John Lennon zurückgebracht. Darunter auch 3 Tagebücher, eines davon endet mit Lennons Todestag. Der Schätzwert der Tagebücher liegt bei 3 Mio. €. http://www.tagesspiegel.de/berlin/polize...n/20612198.html

#88 RE: Probleme mit Polizei-Nachwuchs aus Zuwandererfamilien von PINGUIN 21.11.2017 17:39

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Auch andere Länder haben Probleme mit Polizeibeamten:

Hitler ist Gott - Chat von Madrider Polizisten schockiert Spanien

"Ein Gott": So bezeichneten Madrider Polizisten Adolf Hitler in einem Chat. Zudem hätten sich die Beamten rassistische Botschaften über Migranten geschickt. Nun ist die Justiz eingeschaltet.

Ein WhatsApp-Chat zwischen Beamten der Madrider Stadtpolizei hat in Spanien für Schock und Empörung gesorgt.

In der Unterhaltung sei unter anderem ein Foto von Adolf Hitler versandt worden, darunter der Kommentar: "Dieser Herr wusste, wie man Dinge angeht. Dieser Herr ist ein Gott", wie das Nachrichtenportal "El Diario" am Dienstag aufdeckte. Einer der Polizisten habe sich selbst als "Führer" bezeichnet, hieß es.

Auch hätten die Beamten rassistische Botschaften über Migranten ausgetauscht. Flüchtlinge sollten ins Meer geworfen "und den Fischen zum Fraß gegeben" werden, schlug einer der Teilnehmer vor.

Der Ton einiger Mitglieder der vor zwei Jahren gegründeten Chat-Gruppe, die sich eigentlich mit Arbeitnehmerfragen befassen sollte, sei nach den islamistischen Anschlägen in Barcelona im August und dem Beginn der Krise in Katalonien immer mehr eskaliert, hieß es.

Ein Gewerkschaftsdelegierter, der zunächst Teil der Chat-Gruppe war, habe den Stein ins Rollen gebracht, nachdem er von den anderen Teilnehmern bedroht worden sei und um Schutz gebeten habe, so "El Diario".

Die Stadtverwaltung von Madrid wolle nun Rat bei der Justiz einholen, damit gegen mindestens ein halbes Dutzend der Beteiligten ein Berufsverbot ausgesprochen werde.

Ein Gericht untersucht die Angelegenheit bereits. Ein Sprecher der Regierungspartei PP sagte, er hoffe, dass die "interne Untersuchung der Madrider Stadtpolizei zu angemessenen disziplinarischen Maßnahmen führt".

#89 RE: Probleme mit Polizei-Nachwuchs aus Zuwandererfamilien von Bin Online 27.11.2017 18:21

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Dem Focus gab jetzt ein Polizist ein Interview zu den Zuständen an der Polizeischule Berlin.

Alexander F* machte vor etwa zehn Jahren seine Ausbildung an der Berliner Polizeiakademie.
Heute arbeitet er als Polizist. Er möchte anonym bleiben.


FOCUS Online: Herr F., die Berliner Polizeiakademie geriet zuletzt stark in Verruf. Wie haben Sie die mediale Berichterstattung und die Reaktion der Öffentlichkeit auf den Skandal wahrgenommen?

Alexander F.: Ich fand die Berichterstattung recht gut, um ehrlich zu sein, da so die Bevölkerung endlich mal erfährt, was an der PA so abgeht. Das einzige, was ich echt lächerlich fand, war die Reaktion der Polizei Berlin zu den Vorwürfen. Man versucht den Bürger für dumm zu verkaufen. Doch leider ist dies nicht so ganz geglückt, wenn man sich die Kommentare zu den Artikeln mal durchgelesen hat. Ich denke jeder, der ein bisschen nachdenkt, merkt, dass die Berliner Polizei versucht hat, die ganzen Vorwürfe schön zu reden und unter den Teppich zu kehren. Es löste bei mir ein derartiges Kopfschütteln aus, dass ich Nackenschmerzen bekam. Einfach unfassbar.


hier weiterlesen

#90 RE: Probleme mit Polizei-Nachwuchs aus Zuwandererfamilien von Orbiter1 28.11.2017 09:30

Zitat von Bin Online im Beitrag #89
Dem Focus gab jetzt ein Polizist ein Interview zu den Zuständen an der Polizeischule Berlin.

Alexander F* machte vor etwa zehn Jahren seine Ausbildung an der Berliner Polizeiakademie.
Heute arbeitet er als Polizist. Er möchte anonym bleiben.


FOCUS Online: Herr F., die Berliner Polizeiakademie geriet zuletzt stark in Verruf. Wie haben Sie die mediale Berichterstattung und die Reaktion der Öffentlichkeit auf den Skandal wahrgenommen?

Alexander F.: Ich fand die Berichterstattung recht gut, um ehrlich zu sein, da so die Bevölkerung endlich mal erfährt, was an der PA so abgeht. Das einzige, was ich echt lächerlich fand, war die Reaktion der Polizei Berlin zu den Vorwürfen. Man versucht den Bürger für dumm zu verkaufen. Doch leider ist dies nicht so ganz geglückt, wenn man sich die Kommentare zu den Artikeln mal durchgelesen hat. Ich denke jeder, der ein bisschen nachdenkt, merkt, dass die Berliner Polizei versucht hat, die ganzen Vorwürfe schön zu reden und unter den Teppich zu kehren. Es löste bei mir ein derartiges Kopfschütteln aus, dass ich Nackenschmerzen bekam. Einfach unfassbar.


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Ah ja, ein Polizist der wie immer anonym bleiben möchte und vollkommen unvoreingenommen ( ..."Es löste bei mir ein derartiges Kopfschütteln aus, dass ich Nackenschmerzen bekam." .... ) Geschichten erzählt die er vom Hörensagen kennt ("Mein Wissen über die aktuellen Lagen an der PA stammt zum Großteil von den jungen Kollegen, die bei uns als Praktikanten oder Frischausgelernte aufschlagen."). Dann müssen die Geschichten ja stimmen. Vielleicht sollte man mal die Untersuchungsberichte zur Polizeiakademie abwarten. Sollte ja nicht mehr allzu lange dauern bis da was vorliegt.

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