#1 Ermittlungen gegen islamkritischen Buddhisten aus Immenstadt von Bin Online 10.08.2018 14:06

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Umstrittener Hitlervergleich

Ermittlungen gegen islamkritischen Buddhisten aus Immenstadt


Die Staatsanwaltschaft Kempten hat Ermittlungen gegen den Buddhisten-Prediger Lama Ole Nydahl eingeleitet. Er soll wiederholt gegen den Islam gehetzt und rechte politische Bewegungen gelobt haben.

Von: Florian Regensburger

Stand: 08.08.2018 | Bayerische Rundfunk

Der Grund für die Ermittlungen gegen den Buddhisten-Prediger Lama Ole Nydahl ist die Aussage des Vertreters des Diamantweg-Buddhismus vor mehr als 1.000 Zuschauern: "Andere hatten Hitler und Stalin, wir haben den Islam. Das ist alles dasselbe."

Wiederholt abfällige Bemerkungen über den Islam
Bei einem Sommerkurs im Europazentrum der Diamantweg-Buddhisten in Immenstadt (Landkreis Oberallgäu) soll sich der 77-jährige Nydahl außerdem mehrfach abfällig über den Islam geäußert und rechte politische Bewegungen gelobt haben. Man "überprüfe derzeit die strafrechtliche Relevanz" der Äußerungen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Kempten, Susanne Fritzsche, dem Bayerischen Rundfunk.

Zuerst erschienen bei: https://www.br.de/radio/bayern1/ermittlu...3630065c77.html

Ronai Chaker hält das Vorgehen der Staatsanwaltschaft für Rassismus und sie begründet dies sehr stichhaltig.

Zitat von Ronai Chaker
"Der Grund für die Ermittlungen gegen den Buddhisten-Prediger Lama Ole Nydahl ist die Aussage des Vertreters des Diamantweg-Buddhismus vor mehr als 1.000 Zuschauern: "Andere hatten Hitler und Stalin, wir haben den Islam. Das ist alles dasselbe."

Das ist Rassismus und ich erkläre euch auch warum: Buddhisten, Hindus, Sikhs, Jesiden, Zarathustra usw. haben kein deutsch geprägtes Islambild, sie urteilen über den Islam aus den Erfahrungen die sie mit diesem in ihren Heimatländern erlebt haben. Ein Bild das geprägt ist von Genoziden, Verfolgung und Gewalt -bis Heute!

Und wenn jemand, der seit Jahrhunderten Verfolgung durch den Islam erlebt, der Meinung ist, den Islam mit Stalinismus oder dem NS Regime zu assoziieren, weil sie Genozide und Gewalt durch diesen erlebt haben, ist das Meinungfreiheit!

Wo der Islam auftaucht, gibt es Unterdrückung und Gewalt und dass muss auch angesprochen werden.
Auch in Deutschland oder gerade in Deutschland!

#2 RE: Ermittlungen gegen islamkritischen Buddhisten aus Immenstadt von Einherier 10.08.2018 15:32

Lama Ole Nydahl
war und ist sowohl den Islam-Fuzzis als auch den Gutmenschen ein Dorn im Auge.
Weil er den Islam kritisiert ist er bereits ein "Hetzer"!

SO einfach ist das!
Hier ein Linke, den ich hin und wieder anklicke:
www.trimondi.de

Dort wird ausführlicher die Gegnerschaft zwischen Islam und Budhismus behandelt.

#3 RE: Ermittlungen gegen islamkritischen Buddhisten aus Immenstadt von Bin Online 10.08.2018 15:50

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Ich bin ja gespannt, was da rauskommt, zur Religionsfreiheit gehört ja auch, dass man eine Religion kritisieren darf.
Ich kenne eine Forendreckschleuder, die gegen das Christentum wettert, dass man meinen könnte, sie sei völlig gaga.
Ist ja auch nicht verboten.

#4 RE: Ermittlungen gegen islamkritischen Buddhisten aus Immenstadt von Bin Online 10.08.2018 22:53

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Wenn in Deutschland der Islam kritisiert wird, dann empören sich natürlich Deutschlands Redaktionen, so auch bei der Augsburger Allgemeinen.
Hier könnt Ihr die Empörung nachlesen.

Dazu gab der Buddhistischer Dachverband Diamantweg e.V. eine Stellungsnahme ab.

Zitat von Buddhistischer Dachverband Diamantweg e.V.
Stellungnahme des Buddhistischen Dachverbands Diamantweg (BDD) zu den Artikeln „Der buddhistische Populist“ und „Buddhistischer Lama löst Empörung aus“ in Allgäuer Zeitung und Augsburger Allgemeine (3./8. August 2018) | Immenstadt, 09.08.2018

Wir, der Buddhistische Dachverband Diamantweg, können nachvollziehen, dass das Bild, welches in den oben genannten Zeitungsartikeln gezeichnet wird, Fragen über unsere Integrität aufwirft. Darüber sind wir sehr betroffen.

Denn bei der Berichterstattung wurde ein Zitat sinnverfälscht veröffentlicht – dadurch wirkt es so, als ob Diamantweg-Buddhisten absichtlich in eine bestimmte Ecke gedrängt werden sollten. Des weiteren wurden wichtige Teile einer Stellungnahme von der Redaktion unterschlagen. Diese Stellungnahme wurde von dem zuständigen Redakteur vorab erbeten und lag ihm rechtzeitig wie erwünscht vor.

Dort heißt es u. a.„Lama Ole äußert generell, dass Mittel, mit denen man seine Ziele verfolgt, nicht egal seien. Sie sollten angemessen sein und sich an Grund- und Menschenrechten orientieren.“ Auf unsere Nachfrage hierzu äußert sich Lama Ole Nydahl zusätzlich mit folgenden Worten:

„Als Buddhist kann man nicht anders als ein ehrlicher Humanist zu sein. Man darf kritisieren, aber das Gewaltmonopol in Deutschland wie auch in Dänemark hat nur der Staat. Es genügt völlig, wenn sich alle, die hier leben, gleich welcher Religion, an die geltenden Gesetze halten. Natürlich will ich als Lama keine Gewalt und meine tüchtigen Schüler und Freunde sollen einfach meditieren lernen.“

Das Europazentrum ist ein internationaler Treffpunkt für Buddhisten, an dem sich jedes Jahr zum Sommerkurs Menschen aus rund 50 Ländern treffen. Es geht uns dort ausschließlich um die Vermittlung der buddhistischen Lehre. Wie die meisten Buddhisten in aller Welt sind wir keine Mönche und Nonnen, sondern im Leben stehende Menschen - mit Beruf, Familie und auch unterschiedlichen Meinungen. Wir stehen zu unseren demokratischen Grundrechten.

Dazu zählt auch die Meinungsfreiheit.

So steht es jedem Bürger in Demokratien frei, auf Menschenrechtsverletzungen durch die Scharia sowie auf die Unterdrückung der Frau im Islam hinzuweisen und Gewalt im politischen Islam zu kritisieren. Dies gilt selbstverständlich auch für einen buddhistischen Lehrer oder Buddhisten. Wir finden es also nachvollziehbar, wenn Lama Ole Nydahl am Rande einer seiner Vorträge sich dementsprechend äußert. Dies steht in keiner Hinsicht im Gegensatz zu den buddhistischen Werten, die Lama Ole Nydahl seit mehr als 40 Jahren vermittelt. Auch eine vergleichende Bewertung totalitärer Systeme liegt innerhalb der freien Meinungsäußerung.

Wenn dies jedoch nun zum Anlass genommen wird, Lama Ole Nydahl und den Diamantweg- Buddhismus generell zu diskreditieren, zeugt das offensichtlich von einer anderen Auffassung von Meinungsfreiheit und Demokratieverständnis.

Auf unseren Kursen geht es in den Vorträgen um Buddhismus, Meditation, Mitgefühl und Weisheit. Wir würden uns wünschen, dass sich Berichterstattungen nicht nur auf Randbemerkungen konzentrieren. Denn so wirkt eine Berichterstattung über den "Buddhistischen Populist" doch selbst recht populistisch.

Für den Vorstand

Nadia Wyder

Buddhistischer Dachverband Diamantweg e.V. -Sitz Wuppertal - VR 2923
Heinkelstraße 27
42285 Wuppertal

#5 RE: Ermittlungen gegen islamkritischen Buddhisten aus Immenstadt von Einherier 11.08.2018 10:49

Es ist inzwischen hochverdächtig, Kritik am Islam zu üben!

Die hofberichterstattenden Mainstreammedien sind längst zu einem Chor geworden, der den Islam verteidigt.

Und da werden schon mal Islam und Moslems -je nach Bedarf- durcheinandergewürfelt, um möglichst hohe Effekte zu erzielen.

Was ist denn Verwerfliches daran, zur Wahl der AfD aufzufordern?
Die AfD ist eine Partei wie jede andere und sitzt mit über 90 Abgeordneten im Bundestag; diese Abgeordneten treten häufig mit Sach- und Fachkenntnis auf, während man von der Blockpartei CDUSPDGrüneLinke oft nur Geblök und Gepöbel hört.

Es ist gut, daß die Blockpartei gehörigen Schiß vor der AfD hat; vielleicht bringt es sie dazu, vernünftige Politik zu machen anstatt rotbuntes Geklingel!

#6 RE: Ermittlungen gegen islamkritischen Buddhisten aus Immenstadt von Bin Online 11.08.2018 16:07

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Ausgerechnet die Augsburger Allgemeine, die mit ihrer Zusammenarbeit mit Heinrich Heine für die Meinungsfreiheit eingetreten ist.
Es ist einfach schade, dass unsere guten, alten Werte ins Absurdum geführt werden.

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